25.12.2012 07:45 Jubiläum über Jubiläum

Musik/Konzert Jazz: 20 Jahre INFRACom! - 10 Jahre [re:jazz] und das neue Album "KALEIDOSCOPE"

Musik/Konzert Jazz: 20 Jahre INFRACom! - 10 Jahre [re:jazz] und das neue Album "KALEIDOSCOPE"

Album "[re:jazz] – KALEIDOSCOPE" © INFRACom!

Von: GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Passend zum zehnjährigen Jubiläum veröffentlichten [re:jazz] im November 2012 ihr fünftes Studioalbum "Kaleidoscope". Mit Ihrem neuen Album bleibt [re:jazz] auch nach 10 Jahren Bandgeschichte, unzähligen Konzerten sowie zwei erfolgreichen Japan Tourneen spannend.

Das selbstgewählte Dogma der Vorgängeralben, akustische Versionen von elektronischen Originalen zu schaffen, wird auf Kaleidoscope abgelegt und das Repertoire setzt den Focus auf eigene Kompositionen. Den Jazz immer noch als Grundvokabular anwendend, nimmt sich das Frankfurter Bandprojekt rund um den Jazzpianisten und DJ Matthias Vogt die Freiheit dieses zu erweitern. [re:jazz] hat dabei über die Jahre eine eigene Formensprache entwickelt, welche sich immer noch im Spannungsfeld zwischen akustischer und elektronischer Musik bewegt und für das sie als Vorreiter international Anerkennung finden, diese auf Kaleidoscope aber mit deutlich mehr elektronischen Referenzen versehen.

[re:jazz] sind noch immer neugierig und sehen den Zeitpunkt gekommen neue Wege zu gehen, sich nicht zu wiederholen, ohne dabei die eigene Tradition zu ignorieren. Da erscheint es nur logisch, dass man sich für's neue Album auch zu einem anderen Weg der Produktion entschieden hat: Mit dem Jazzanova Produzenten Axel Reinemer unterstützt ein Seelenverwandter die neue Produktion. Kaleidoscope wurde von ihm auf analogem Weg ausschließlich mit Vintage-Mikrofonen abgenommen, durch Röhrenkompressoren geschleift und ausproduziert. Das Ergebnis besticht durch Vielseitigkeit und Klangdynamik. Noch nie klang [re:jazz] so warm, so direkt, intim und druckvoll wie in dieser Symbiose. Auf Kaleidoscope finden sich die verschiedensten Stimmungen und Einflüsse von Jazz, Soul, Latin, Funk hinüber zu Dubstep, House und Drum & Bass wieder. Dies spiegelt sich auch im Albumtitel „Kaleidoscope“ wieder, welcher neben der direkten Übersetzung "schöne Formen" - oder wie es der Schweizer Aphoristiker "Charles Schopp" ausdrückte - auch für "die Vielfarbigkeit des menschlichen Lebens" steht.

Noch eine weitere bemerkenswerte Veränderung hat auf Kaleidoscope Spuren hinterlassen. Die neue Stimme von [re:jazz] : Die Sängerin "Mediha" welche nach dem Ausscheiden von Inga Lühning im letzten Jahr sich bereits "on the road" live mit der Band auszeichnen konnte, brilliert jetzt erstmals auf Albumlänge mit Ihrem warmen und rauchigen Timbre.

Daneben haben sich zur festen siebenköpfigen Formation auch einige musikalische Gäste zum Jubiläum gesellt: Am prominentesten sicherlich die Sängerin der Brand New Heavies, die wundervolle N'Dea Davenport, die zusammen mit der Band den Titel "Don't Push Your Luck" schrieb - eine Ode an den beseelten Londoner Sound der frühen 90er. Das atmet den Vibe von Soul II Soul, einer Jhelisa Anderson, oder eben der Heavies und kann zeitgleich auch als eine Reminiszenz an den Soul Sound der frühen 70ziger eines Curtis Maifield gehört werden. In gleich drei Titeln ist der Berliner Ausnahmetrompeter Studnitzky mit von der Partie. Weitere Gastsänger sind die befreundete Sängerin Nathalie Schäfer des deutschen Elektrojazz Projektes (Nekta) sowie Andrew Herbertson (Joash/London) der mit seiner gefühlvollen Stimme die vielleicht elektronischste Nummer des Albums "Earworm" erwärmt. Auch sie haben zusammen mit Matthias Vogt die jeweiligen Titel komponiert, und Kaleidoscope damit eine weitere eigene Facette verliehen.

Zu guter letzt haben sich in alter Tradition auch einige elektronische Originale auf das Album geschlichen und wurden von Vogt in [re:jazz] Versionen überführt. Dabei geht es Vogt nicht nicht um das Trittbrettfahren auf vergangenen Club-Hits. Vielmehr geht das Septett auf die Suche nach versteckter Schönheit. Titel geschätzter Elektronik-Produzenten wie "lambic 9 Poetry" des britischen Soundtüftlers Squarepusher oder das wunderbar melancholische "Miss You" von Trentemoeller, werden hier in einen neuen Kontext gestellt. Und da in Matthias´Brust schon immer mehrere musikalische Seelen wohnen und er auch auch als DJ weltweit erfolgreich seinen Weg geht ist mit der Interpretation von „Tears“ ( Satoshi Tomiie /Frankie Knuckles/Robert Owens) auch ein Klassiker der House Music vertreten. Für das New Yorker Label „Saw Recordings“ des „Tears“-Produzenten Satoshi Tomiie hat Vogt schon eigene House Tracks produziert, und mit Robert Owens bestritt er schon einen Gig im Frankfurter Cocoonclub. Auch hier schließen sich Kreise.

 

Live:

13.01.2013 Aschaffenburg – Colos Saal

31.01.2013 Karlsruhe - Tempel

....to be continued

 

 

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