16.05.2014 08:10 Opernwerk von Händel

Musik Klassik: CD-Neuveröffentlichung „Siroe, Re di Persia" von Laurence Cummings von Händels Werk

Neues Album Siroe von Laurence Cummings

Die Internationale Händel-Festpiele Göttingen sind Ort des Geschehens der Aufnahme. Foto: Album "" © Accent

Von: GFDK - Ophelias Culture PR

Die vorliegende CD dokumentiert die erste Opernproduktion von Laurence Cummings an seiner neuen Wirkungsstätte, den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen, denen er seit 2012 als künstlerischer Leiter vorsteht: In seinem zweiten Festspieljahr, 2013, widmete er sich u.a. Georg Friedrich Händels (1685-1759) Oper „Siroe, Re di Persia“, einem der weniger bekannten Bühnenwerke des deutsch-britischen Komponisten. In Göttingen wurden die Aufführungen einhellig bejubelt – im Jahrbuch 2013 der Opernwelt wurde die Produktion gleich dreifach nominiert.

Siroe“, uraufgeführt 1728 im Londoner King's Theatre, spielt zu Beginn des 7. Jahrhunderts n. Chr. in Persien. Die Titelfigur, Sohn des Königs Cosroe, wird fälschlicherweise des Verrats beschuldigt. Als sich seine Unschuld herausstellt, versucht sein Bruder Medarse ihn zu ermorden, was jedoch von der Siroe liebenden Emira verhindert wird. Siroe befreit den von Aufrührern bedrängten Vater und vergibt ihm großmütig. Regie führte in Göttingen der deutsch-türkische Theatermacher Immo Karaman, der bereits mehrmals für den deutschen Theaterpreis „Faust“ nominiert wurde. Er inszenierte „Siroe“ als packendes Kammerspiel über Liebe, Macht und Intrigen eines verfallenden Herrscherhauses.

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Der britische Cembalist und Dirigent Laurence Cummings zählt zu den interessantesten und vielseitigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis und ist einer der stillen Stars seines Faches. Seit 1999 ist er Musikalischer Leiter des London Handel Festival; in Göttingen setzt er seit 2012 neue Impulse. Neben historischen Inszenierungen gibt er auch dem Regietheater und neuen Konzertformaten Raum für die Interpretation von Händels Œuvre. Bei „Siroe“ beeindruckte er mit sensiblem Dirigat, das in der Homogenität von Arien und Rezitativen Ausdruck fand. Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen wurden zwei Jahre nach Ende des ersten Weltkriegs gegründet: 1920 wurde Händel dort mit der Aufführung von „Rodelinde“ als Opernkomponist wiederentdeckt. Ziel der Festspiele ist es, bis 2020 diejenigen Opernwerke von Händel aufzuführen, die bisher noch nicht in Göttingen erklungen sind.

 

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

„Siroe, Re di Persia“ HWV 24

Oper in drei Akten

 

Yosemeh Adjei – Siroe

Anna Dennis – Emira

Aleksandra Zamojska – Laodice

Antonio Giovannini – Medarse

Lisandro Abadie – Cosroe

Ross Ramgobin – Arasse

 

FestspielOrchester Göttingen

Laurence Cummings, Leitung

 

Gesamtaufnahme von Mai 2013

 


Ulrike Wilckens
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Weiterführende Links:
www.haendel-festspiele.de