24.02.2013 08:20 Zeitgenössische Solo-Kompositionen - eine Hommage an Bach

Musik Klassik: Bratscher Nils Mönkemeyer spielt die drei ersten Cello-Suiten von Bach - BACH UND MEHR

Bild 1-4: Nils Mönkemeyer © Irène Zandel/Sony Classica

Von: GFDK - Sony Classical - 4 Bilder

Wohl um 1720 hat Johann Sebastian Bach seine sechs Suiten für Violoncello solo BWV 1007 – 1012 komponiert. Und bis heute gelten diese sechs Monologe mit ihrer Fülle an melodisch-thematischen Einfällen und spieltechnischen Herausforderungen als Gipfelwerke der Cello-Literatur.

 

Zwar hat Bach darüber hinaus auch die Solo-Violine mit sechs Sonaten und Partiten bedacht. Für die Bratsche aber, die er neben der Geige spielte, schrieb er keine Werke. Bereits 2009 hatte der ECHO-Klassik-Gewinner Nils Mönkemeyer diese Repertoire-Lücke geschlossen, indem er auf seinem Album „Weichet nur, betrübte Schatten“ ausgewählte Kantatensätze von Bach für Bratsche und Orchester arrangierte. Für seine erste Solo-CD „Bach und Mehr“ hat Mönkemeyer jetzt die drei ersten Cello-Suiten BWV 1007 – 1009 mit seinem Instrument, der Bratsche, eingespielt. In Anlehnung an die historische Aufführungspraxis spielt er die jeweils sechssätzigen Werke mit Barockbogen und auf Darmsaiten.

 

Ebenfalls zu hören sind auf der Bonus-CD vier zeitgenössische Solo-Kompositionen, die teilweise im Auftrag von Mönkemeyer entstanden sind und sich mit Bach auf unterschiedliche Weise beschäftigen. Mit einer lamentohaften „Sarabande“, die der Pole Krzysztof Penderecki 2006 in Erinnerung an Bach für Bratsche solo komponiert hat, eröffnet Nils Mönkemeyer den zweiten Teil seiner Bach-Hommage. Zu dieser „Sarabande“ hat er eine besondere Verbindung, da sie zu den Pflichtstücken beim Internationalen Yuri Bashmet Wettbewerb in Moskau gehörte, bei dem Mönkemeyer 2006 den 1. Preis gewann.

 

Im neo-barocken Solo-Werk „Luce morenda” bezieht sich der Deutsche Marco Hertenstein auf den Schluss von Bachs „Kunst der Fuge“. An „Ariel“ der Engländerin Sally Beamish fasziniert Nils Mönkemeyer die Poesie und Melodik. Und in „Nine Lullabies for a New World” greift die Griechin Konstantia Gourzi auf die Harmonik von Bachs 1. Cello-Suite zurück.

 

 

Konzerte mit CD-Programm:

 

13.04.13            Lörrach, Burghof

18.04.13            Nienburg, Theater           

20.04.13            Bremen, Sendesaal       

20.05.13            Elmau, Schloss 

22.05.13            Schwetzinger Festspiele

14.12.13            Diez, Schloss Oranienstein         

 

 


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