22.08.2013 08:03 Mit Enrique Mazzola und dem NDR Sinfonieorchester

Musik Klassik: Arien-Recital "Arabesque" von Olga Peretyatko - Von Belcanto bis zur leichten Muse

Olga Peretyatko praesentiert ihr zweites Album Arabesque

Erstmals ist Olga Peretyatko auf CD mit Mozart zu erleben, der einer ihrer absoluten Lieblingskomponisten ist. Bild 1-3: Olga Peretyatko © Daniil Rabovsky

Olga Peretyatko nahm ihr Album mit Enrique Mazzola und dem NDR Sinfonieorchester auf

Olga Peretyatko ist eine russische Sopranistin

Album Arabesque erschien bei Sony Classical

Bild 4: Album "Arabesque" © Sony Classical

Von: GFDK - Sony Classical - 4 Bilder

Bereits 2011 präsentierte sich die russische Sopranistin Olga Peretyatko auf ihrer Debüt-CD für Sony Classical als beeindruckend vielseitige Künstlerin, die in der italienischen Oper genauso brilliert wie im Operettenfach.

Auch auf ihrer zweiten CD „Arabesque“, die sie mit dem NDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Enrique Mazzola aufgenommen hat, spannt Peretyatko einen weiten Bogen von anspruchsvollem Belcanto bis zur leichten Muse. Neben Arien von Verdi, Bellini und Johann Strauss hat die längst weltweit an allen großen Opernhäusern gastierende Sopranistin aber nicht nur Partien der Franzosen Charles Gounod und Georges Bizet ausgewählt: Erstmals ist sie auf CD mit Mozart zu erleben, der einer ihrer absoluten Lieblingskomponisten ist. So hat sie Mozarts Konzertarie „Ah se in ciel, benigne stelle“ KV 538 genauso aufgenommen wie die dramatische Koloraturarie „Crudele…non mi dir“ der Donna Anna („Don Giovanni“) und Susannas idyllische „Rosen-Arie“ („Figaros Hochzeit“).

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Olga Peretyatkos Kunst, mit lyrisch schwebender Anmut oder mit perfekt gesetzten Spitzentönen sich in die jeweiligen Rollen einzufühlen, ist auch in weniger bekannten Arien zu bestaunen. So singt sie vom Komponisten der „Carmen“, Georges Bizet, eine Arie aus seiner symphonischen Kantate über den Entdecker und Seefahrer „Vasco da Gama”. Und wie schon auf ihrer ersten CD „La bellezza del canto“ glänzt Olga Peretyatko mit einer Rossini-Rarität. Es ist die Arie der Göttin Cerere, die Rossini  1816 in seiner Huldigungskantate „Le nozze di Teti e di Peleo“ auftreten lässt. Mit diesem Werk war Olga Peretyatko schon 2010 bei den Rossini-Festspielen in Pesaro aufgetreten, wo sie drei Jahre zuvor ihren internationalen Durchbruch geschafft hatte.

Ihren Ruf als eine der bedeutendsten Verdi- und Bellini-Sängerinnen unserer Zeit unterstreicht Olga Peretyatko ebenfalls auf ihrer neuen CD. Aus Verdis „Sizilianischer Vesper“ singt sie einen Bolero. In zwei Arien aus Bellinis letzter Oper „I Puritani“ ist sie in der Rolle der „Elvira“ zu hören, in der sie 2014 an der New Yorker MET debütieren wird.

Im Finale von „Arabesque“ stellt Peretyatko schließlich ihr Gespür für die Salonmusik und das komische Fach unter Beweis. Als Kammerzofe Adele in Strauss´ „Fledermaus“ gibt sie die „Unschuld vom Lande“. Und während sie sich in einer „Villanelle“ in eine „Schwalbe“ verwandelt, lauscht man mit ihr in der berühmten Romanze „Solovjej moj” des Russen Alexander Alabjeff dem Gesang einer „Nachtigall“.

 


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