04.05.2013 07:47 Verspielt, klangvoll, emotional

Musik Jazz: Steve Martin und Edie Brickell vereint auf einem Album "Love Has Come For You"

Steve Martin und Edie Brickell singen

"Das ist die Art von Musik, die ich schon immer machen wollte", freut sich Edie Brickell, "aber bisher wusste ich nicht wie." Foto: Steve Martin und Edie Brickell Quelle: JazzEcho

Von: GFDK - JazzEcho

Seit Steve Martin 1967 erste Erfolge als Comedy-Schreiber verbuchen konnte, entwickelte er sich zu einem der vielseitigsten Künstler, die man sich vorstellen kann: Er glänzte bereits als Komiker, Schauspieler, Schriftsteller sowie experimentierfreudiger Banjospieler und Komponist. 2009 wurde für sein spätes Solodebütalbum "The Crow" sofort mit einem Grammy belohnt.

Edie Brickell startete ihre Musikkarriere ebenso eindrucksvoll und eroberte 1988 mit dem ersten Album ihrer Band The New Bohemians gleich Platz 4 der US-Charts. Seitdem gilt sie als eine der besten und eigenwilligsten Sängerinnen und Songschreiberinnen ihrer Generation. Ihre erste Duo-Einspielung "Love Has Come For You", bei der sie unter anderem von der gefeierten Jazzbassistin Esperanza Spalding begleitet werden, stellt nun für beide Künstler einen Neuaufbruch und kreativen Meilenstein dar.

"Love Has Come For You": eingängige Melodien und großzügige Arrangements

Das Album bietet gemeinsam geschriebene Stücke, verspielte, klangvolle Charakterstudien, die reich an Fantasien, Emotionen und musikalischen Ideen sind. Die Songs bestechen durch unwiderstehlich eingängige Melodien und großzügige, überwiegend akustische Arrangements. "Das ist die Art von Musik, die ich schon immer machen wollte", freut sich Edie Brickell, "aber bisher wusste ich nicht wie. Ich habe mich in all diese Songs verliebt, weil sie alle etwas Wahres repräsentieren."

Steve Martin teilt Brickells Begeisterung: "So wollte ich schon immer spielen und mein Banjo hören. Mir gefällt das besser als jeden Augenblick präsent zu sein und sechzig Noten pro Sekunde zu spielen. Ich denke, das Banjo kann die Fantasie besser beflügeln, wenn es sparsamer eingesetzt wird. Das hielt ich mir die ganze Zeit vor Augen, als wir diese Stücke schrieben. Bei diesen Songs geht es darum, eine Geschichte zu erzählen. Ohne großartige Schnörkel."

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