11.12.2012 08:50 Ein Zusammenspiel des Seven Sins Ensembles

Musik Jazz: Peter Madsen's neues Album "Gravity of Love" - Kompositionen und intelligente Arrangements, die sich in ihrer vollsten musikalischen Schönheit entfalten

Musik Jazz: Peter Madsen's neues Album "Gravity of Love" - Kompositionen und intelligente Arrangements, die sich in ihrer vollsten musikalischen Schönheit entfalten

Bild 1-3: Peter Madsen © MarcelloGiardelli

Bild 4: Album "Gravity of Love" © Playscape Records

Von: GFDK - Uwe Kerkau Promotion - 4 Bilder

In einer Rezension wurde Peter Madsen einmal als größter unbekannter Meister seines Fachs bezeichnet. Es ist an der Zeit, dass Peter Madsen mit seinem neuen Album nun die Bekanntheit und Aufmerksamkeit erlangt, die er schon längst verdient hat.

Der umtriebige US-amerikanische Pianist, Komponist, Arrangeur und Dirigent Peter Madsen lenkt seit dem Jahr 2000 von Vorarlberg/Ö seine musikalischen Geschicke. Diese präsentiert eine siebenteilige Suite für Jazz-Quartett und klassisches Streichquartett, welche sich, inspiriert von Ideen des Renaissance Dichters Dante Alighieri, den sieben Totsünden widmet. Für Dante ist jede Sünde eine Form von ins Gegenteil gekehrter Liebe. So beinhaltet etwa übertriebene Liebe für Dante Eifersucht, Anmassung und Zorn, boshafte Liebe beinhaltet übermässigen Genuss und Schwäche und in mangelhafter Liebe steckt Gleichmut.

Peter Madsen`s Seven Sins Ensemble, das sich aus Musikern und Musikerinnen des von ihm vor fünf Jahren initiierten Künstler-Pools CIA (Collective of Improvising Artists) zusammensetzt, haucht den Kompositionen und intelligenten Arrangements Leben ein. Über komplexe Rhythmen entwickeln sich Melodien, die in ihrer Schönheit einfach anmuten, aber auf komplizierten, musikalischen Zusammenhängen fussen. Madsen wartet unter anderem mit vertrauten, europäischen Konzepten auf, führt sein Publikum aber auch zu einer Mixtur aus Musiken der Welt, die man wohl als bis dato „Ungehörtheit“ bezeichnen kann.

Herbert Walsers herausragende, lyrische Trompetensolos begeben sich mit dem lebendigen Spiel des Streicherensembles in reizvolle Zwiegespräche. Die Rhythm-Section als dritte im Bunde mischt mit Alfred Vogel am Schlagwerk Farbe und verspielte Dynamik bei. Die Musiker und Musikerinnen aus dem Raum Vorarlberg sind es gewohnt mit Peter Madsen als musikalisches Zugpferd neue Welten zu betreten. Dabei reagieren sie gekonnt aufeinander, verweben komponierte und frei improvisierten Elemente der Musik, lassen Raum, fordern, entwickeln und agieren sowohl als Team als auch als Einzelspieler auf höchstem musikalischen Niveau. Unbestritten meisterhaft ist darüber hinaus Peter Madsens Klavierspiel. Es ist geprägt von seinem riesigen stilistischen Erfahrungsschatz, der technischen Gewandtheit und nicht zuletzt von der reichen Lebenserfahrung des vielgereisten Musikers.

Wer Peter Madsen kennt weiß, dass er in gleicher Weise talentiert wie bescheiden ist. In den dreißig Jahren seines Musikerlebens in New York und dem Jahrzehnt in Österreich, hat er sich als Jazz-Pianist einen Namen gemacht und mit Größen wie Stan Getz, Stanley Turrentine, Fred Wesley, Maceo Parker, Don Cherry, Benny Golson, Joe Lovano, Kenny Garrett, Bill Frisell, John Abercrombie, Dewey Redman, Pee Wee Ellis, Mario Pavone, Johannes Enders, Harry Sokal, Cheikh Lo, Vusi Mahlasela, Vieux Farka Touré und vielen mehr Auftritte bestritten und CDs aufgenommen. Er tourt in
Ost- und Westeuropa, den USA und Japan.

 

Besetzung:
Leitung/Komposition/Klavier: Peter Madsen
Trompete/Flügelhorn/Electronics: Herbert Walser
Kontrabass: Dominik Neunteufel
Schlagzeug/Percussion: Alfred Vogel
Violine: Aleksandra Lartseva
Violine: Monica Tarcsay
Viola/Electronics: Simon Frick
Violoncello: Bianca Riesner

 

VÖ Europa: 25.01.2013

 


Pressestimmen USA:
„…extraordinarily ambitious outing, which stands as Madsen`s crowning achievement to date.“
(Jazz Timesoctober 2012 NYC/USA)


„…the strings and jazz quartet are well integrated into one superb ensemble so hats off to Peter Madsen for being a strong leader and arranger.“
(Downtown Music Gallery october 2012 NYC/USA)

 
„…Peter Madsen has a worthy contribution to make to the Third Stream jazz tradition. He likes rich instrumental colors as much as he does jazz rhythm, and he`s able to strike a balance between the two...there is no hint of „exercise“ or „sketch“ in these tunes.“
(Downbeat november 2012 NYC/USA)
 
„…This music sings with creativity and lively interplay in the intelligent arrangements setting off the fine solo work. One can hear that the Seven Sins Ensemble is a real working unit and not just a „studio“creation. Let`s hope we hear more of this band!“
(Step Tempest blog site october 2012NYC/USA)

 

 

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