04.01.2013 08:03 Gene Ammons, Sonny Stitt, Jack McDuff & Etta Jones

Musik Jazz: Eine Compilation der besten Alben von Gene Ammons jetzt auf einer CD

Musik Jazz: Eine Compilation der besten Alben von Gene Ammons jetzt auf einer CD

Album Soul Summit © Universal Music

Von: GFDK - JazzEcho

Die Dekade zwischen 1958 und 1969 war für Gene Ammons keine leichte Zeit. Gleich zweimal wanderte der heroinabhängige Tenorsaxophonist in diesen Jahren wegen Drogendelikten ins Gefängnis und sah seine Karriere deshalb zwischen 1958 und 1960 sowie 1962 und 1969 auf Eis gelegt.

Sein Label Prestige Records hielt ihm trotzdem die Treue. Und so nutzte Ammons die kurze Zeitspanne zwischen den beiden Haftstrafen intensiv, um seine Diskographie zu erweitern. Zu den besten Alben, die er in dieser Phase aufnahm, gehören die beiden “Soul Summit”-Einspielungen, die er 1961 und 1962 mit Sonny Stitt, Brother Jack McDuff, Etta Jones und Oliver Nelson machte. In der “JAZZPLUS”-Reihe werden sie nun zusammen auf einer CD wiederveröffentlicht.

Für das erste “Soul Summit” tat sich Ammons im Februar 1962 mit dem bei dieser Gelegenheit ebenfalls nur Tenorsax spielenden Sonny Stitt zusammen, mit dem er zuvor schon eine ganze Reihe fantastischer Aufnahmen eingespielt hatte (darunter die Alben “Boss Tenors” und “Boss Tenors In Orbit!”, die in der “JAZZPLUS”-Reihe auch auf einer CD neu aufgelegt wurden). Komplettiert wurde das Line-Up durch den großartigen Hammond-Organisten Brother Jack McDuff und Schlagzeuger Charlie Persip. Und gespielt wurden bei der lockeren Session vor allem Stücke mit einprägsamen Riffs, wie die Ammons-Kompositionen “Tubby” und “Shuffle Twist” sowie Stitts “Dumplin’”.

Die Aufnahmen für “Soul Summit 2” entstanden zwischen Juni 1961 und April 1962 mit wechselnden größeren Besetzungen. Neben Brother Jack McDuff, der wieder mit von der Partie war, präsentierte Gene Ammons diesmal eine Schar von weiteren hochkarätigen Partnern: darunter Trompeter Clark Terry, Altsaxophonist Oliver Nelson, die Tenoristen Red Holloway und Harold Vick, Pianistin Patti Bown, Bassist George Duvivier und Conga-Spieler Ray Barretto. Einen ganz besonderen Glanz verlieh diesem zweiten souligen Gipfeltreffen die Sängerin Etta Jones, die mit den Nummern “But Not For Me”, “If You Are But A Dream” und “Cool, Cool Daddy” zu hören ist.

Die CDs der “JAZZPLUS”-Serie bieten jeweils zwei Originalalben eines Künstlers auf einer CD. Aber auch die anderen Aspekte der preiswerten Edition, die Einspielungen für legendäre Jazzlabels wie  Verve, Mercury, Prestige, Riverside u.v.a. präsentiert, können sich sehen und hören lassen: Alle Aufnahmen wurden neu digital von den Originalbändern remastert, viele Alben erscheinen hier erstmals auf CD oder waren lange nicht mehr erhältlich. Außerdem beinhalten die Booklets komplette Faksimiles der beiden Original-LP-Artworks, sowie natürlich alle diskographischen Angaben zu den Aufnahmen.

 

Hörprobe:

http://www.jazzecho.de/musik/jazz-cds/album/product:184037/soul-summit-soul-summit-vol-2

 

 

Quelle: www.jazzecho.de