14.09.2014 08:15 Historische Aufführungspraxis auf höchstem Niveau

Musik: Concerto Köln präsentiert auf seinem Album "Brandenburg Concertos" Vertrautes im neuen Glanz

Concerto Koeln veroeffentlicht neues Album

Concerto Köln präsentieren mit dieser Neueinspielung eine außergewöhnliche Interpretation von großer Intensität und Wärme, dabei jedoch gewohnt frisch und leicht und von technisch höchster Präzision. © Harald Hoffmann

Concerto Koeln praesentiert Album Brandenburg Concertos

Album "Brandenburg Concertos" © Berlin Classics

Von: GFDK - Hasko Witte

Concerto Köln – das sind mehr als 25 Jahre historische Aufführungspraxis auf höchstem Niveau. Das mehrfach mit dem ECHO Klassik und weiteren Preisen (u.a. Preis der Deutschen Schallplattenkritik, MIDEM Classic Award) ausgezeichnete Ensemble  ist beliebt für seinen lebendigen Musizierstil  und regelmäßig Gast in renommierten Konzertsälen und bei großen Festivals rund um den Globus.

Mit dieser Einspielung lässt das Ensemble Bachs Brandenburgische Konzerte in neuem Glanz erstrahlen.  Denn Concerto Köln wollte Bachs Kompendium der barocken Orchesterliteratur nur dann ins Programm nehmen, wenn sich den bestehenden Sichtweisen Neues hinzufügen ließe. So wurde vertrautes Terrain neu vermessen und  Fragen des Klangs sowie der Instrumentierung zum Ausgangspunkt der Recherchen gemacht. Wie soll etwa die Continuo-Gruppe in den verschiedenen Konzerten besetzt sein, welche Trompete wird im zweiten Brandenburgischen gespielt? Was hat es mit den „Fiauti d’Echo“ auf sich, die Bach im vierten Konzert verlangt, welche Gamben hatte er für das sechste im Ohr?

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Concerto Köln wählte bei der Aufnahme den tiefen Kammerton a1 = 392 Hz, bei dem die  die hohen Passagen der Trompete ein weicheres Zusammenspiel im Solisten-Quartett ermöglichen“, erläutert Lorenzo Alpert, Fagottist des Ensembles.  Neu hat Concerto Köln auch Frage der Flöten im 4. Brandenburgischen Konzert beantwortet. Für das von Bach geforderte „Fiauti d’Echo“ ließ man nach alten Zeichnungen eigens eine Doppelflöte entwickeln, die diesen gewünschten Echo-Effekt erzeugt. Damit ist Concerto Köln das erste Orchester, das im vierten Konzert solche Echoflöten verwendet. Auch der Einsatz von Cembalo und Violone, Nachbauten von Originalinstrumenten der Bach-Zeit, mit deren klanglichen Vorzügen Bach vertraut gewesen sein dürfte, stellt eine Besonderheit dar. 

Concerto Köln präsentieren mit dieser Neueinspielung eine außergewöhnliche Interpretation von großer Intensität und Wärme, dabei jedoch gewohnt frisch und leicht und von technisch höchster Präzision. Historische Aufführungspraxis auf höchstem Niveau.

Album-Veröffentlichung: 19.09.14

 

 

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