27.04.2014 08:45 Fröhlich, elegant, meditativ

Die herausragende Pianistin Khatia Buniatisvhili spielt auf „Motherland“ träumerische Musik von Bach bis Kancheli

Khatia Buniatisvhili veroeffentlicht neues Album Motherland

Khatia Buniatisvhili ist ein aufsteigener Klassik-Star. Bild 1+2 © Esther Haase / Sony Classical

Khatia Buniatisvhili ist eine herausragende Pianistin

Khatia Buniatisvhili erhielt den Echo Klassik

Bild 3: Album "Motherland" © Sony Classical

Von: GFDK - Sony Classical

Mit ihrem am 16. Mai erscheinenden Album zeigt sich die junge Pianistin von einer ganz persönlichen Seite:  Unter dem Titel „MOTHERland“ spielt sie kurze Stücke von Bach bis Pärt, von Brahms bis Kancheli – Werke, in denen für sie die Sehnsucht nach Heimat, die Heiterkeit eines Volkstanzes oder der Kreislauf von Werden und Vergehen in der Natur anklingt.

Es sind leise, träumerische, bisweilen meditative Stücke, die meist nicht für den Konzertsaal geschrieben wurden, sondern für Buniatisvhili Ausdruck einer Suche nach Geborgenheit, nach Frieden, nach kindlicher Unbeschwertheit.

Khatia Buniatishvili, die in Tiflis geboren wurde und seit Jahren in Paris lebt, spielt auf MOTHERland auch Werke ihrer georgischen Heimat. So enthält die Aufnahme das Volkslied “Va Giorko Ma” in einer eigenen Bearbeitung der Pianistin sowie das Stück “When Almonds Blossomed” des brühmten georgischen Komponisten Giya Kancheli.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

In einem stilistisch wie historisch weit gefächerten Bogen stellt das Album MOTHERland die fröhliche Leichtigkeit eines slawischen Tanzes von Dvorak neben die Melancholie von Griegs lyrischem Stück “Heimweh”, die beschwingte Eleganz von Mendelssohns “Lied ohne Worte” op. 67/2 kontrastiert die anmutige Versunkenheit von Liszts “Wiegenlied”. Klassiker des romantischen Klavier-Repertoires wie Chopins Etüde in cis-Moll op. 25/7 oder Brahms “Intermezzo” op. 117/2 werden eingebettet von Bachs berühmtem “Schafe können sicher weiden” und Arvo Pärts musikalischer Widmung “Für Alina”. Letzteres ein Werk, in dem es wie in Bachs Kantate nicht um subjektive Gefühle geht, sondern vielmehr um einen Raum, der nur in großer Ruhe zu finden ist.

1987 geboren, debütierte Khatia Buniatishvili bereits mit sechs Jahren als Solistin mit Orchester. Ab dem zehnten Lebensjahr folgten Auftritte in Europa, Israel und den USA. 2008 war sie Preisträgerin beim Arthur Rubinstein Wettbewerb, 2010 wurde sie mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und in die Reihe der BBC New Generation Artists aufgenommen. Der Musikverein und das Konzerthaus Wien nominierten Khatia Buniatishvili für die Saison 2011/12 zum Rising Star; 2012 erhielt sie den Echo Klassik als Newcomerin des Jahres. In der laufenendes Saison spielt sie Solo-Konzerte u.a. in Berlin, Wien, Brüssel, London und New York, ist mit den Münchner Philharmonikern unter Lorin Maazel auf Tournee und gastiert beim Gstaad Festival.