08.04.2015 08:30 Spielfreude und Leidenschaft

Auf dem Album "Keepin' A Style Alive" offenbart sich der frische, pulsierende Sound des Jan Prax Quartetts

Jan Prax Quartett gilt als Newcomer im Jazz

Jan Prax Quartett © Daniel Foltin

Album Keepin' A Style Alive des Jan Prax Quartetts

Album "Keepin' A Style Alive" © ACT

Von: GFDK - ACT

„Jan Prax spielt Altsaxophon wie der Teufel...”, schrieb das Hamburger Abendblatt über den 1992 in Karlsruhe geborenen Saxofonisten Jan Prax. Mit seinem frischen, pulsierenden Sound gilt dessen Quartett als ein vielversprechender Newcomer des Young German Jazz.

Die vier Musiker verbinden mit Spielfreude und Leidenschaft traditionelle wie moderne Elemente des Jazz, versehen mit einer eigenen Handschrift. Inspiriert durch die zeitlose Tiefe der Musik amerikanischer Jazzlegenden stellen die Eigenkompositionen der Band ein kraftvolles Bekenntnis zum Bebop und Hard Bop dar.

Bei seinem gefeierten Auftritt auf der Hauptbühne der Leverkusener Jazztage 2013 brachte Jan Prax nicht nur das Publikum zum Staunen. So kam kein geringerer als David Sandborn, der nach Prax auf die Bühne ging, nicht umhin, auf eigenwillige Weise sein tiefes Lob zu bekunden: „You are so young and play so great, I hate you.“ Das Konzert, welches zu diesem ganz besonderen Kompliment anregte, war der Siegerpreis, den das Jan Prax Quartett im Vorjahr beim festivaleigenen, deutschlandweit renommierten „future sounds“ Wettbewerb einspielte. Eckhard Meszelinsky, Veranstalter der Leverkusener Jazztage, erinnert sich: „Jan war damals 20 Jahre alt und was wir hörten haute alle gleichermaßen vom Sockel: ausgereifte Kompositionen, eine unglaubliche Technik sowie die ausdrucksstarke und ausgereifte Saxophonstimme. Sie ließ allen anderen Bewerbern, die auch auf höchstem Niveau musizierten, nicht den Hauch einer Chance.“

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Jetzt tritt Jan Prax als neues Mitglied der Young German Jazz Serie bei ACT in die Fußstapfen von Bands wie Mo’ Blow und Three Fall, die als junge Vertreter der nationalen Jazzlandschaft mittlerweile auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Mit seinem Debüt- Album „Keepin‘ A Style Alive” stellt der einstige Stipendiat des 'Berklee College of Music' seine kompositorischen und improvisatorischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Dabei zeigt der Titel seiner CD „Keepin’ A Style Alive“ den roten Faden auf, der sich durch das Spiel von Jan Prax und seinen musikalischen Mitstreitern zieht.

„Keepin’ A Style Alive“ ist eine Liebeserklärung an die Musik von Praxs Vorbildern, wie John Coltrane, Charlie Parker und Jackie McLean und stellt sogleich sein bewusstes Bekenntnis zur Jazztradition dar. „Für mich ist die Tradition des Jazz und seine Entwicklungsgeschichte sehr wichtig“, sagt Prax und fährt fort: „Ich bewundere die Ausdruckskraft der alten Meister – den Sound, den Groove und den Swing, den sie transportieren. Diese Musik liefert mir eine wichtige Inspirationsquelle für meine eigenen musikalischen Vorstellungen und gibt meinem Spiel Tiefe.“ Neben seinen improvisatorischen und spieltechnischen Qualitäten ist es dieses Spannungsfeld zwischen Traditionsverbundenheit und dem Anspruch, dieses Fundament durch einen offenen und modernen Blick in das Hier und Jetzt zu transportieren, das Jan Prax hervorstechen lässt. Vor allem der Bebop und Hard Bop haben es ihm angetan.

Jan Prax bemüht für die Umsetzung seiner musikalischen Vorstellungen jedoch keine altbekannten Standards, sondern setzt ganz auf Eigenkompositionen, zum Teil in Zusammenarbeit mit seinem Pianisten Martin Sörös. Entstanden ist eine groovende und energiegeladene Musik, die eine moderne, individuelle Handschrift trägt und gleichzeitig hörbar macht, was für einen jungen und doch enorm reif klingenden Musiker wie Prax lebendige Jazztradition bedeutet.

 

 

 

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