11.11.2013 09:00 Pioniere, Kultfiguren, Neuentdeckungen

SAINT GHETTO, das legendäre Musik-Festival der Dampfzen- trale Bern 21.-23-11. - Zwischen Pop/Rock und Avantgarde

Laibach treten beim Saint Ghetto Festivaln in Bern auf

Der Festivaldonnerstag startet mit einem enfant terrible der Musikszene, der slowenischen Band Laibach. Quelle: Dampfzentrale Bern

Palais Schaumburg treten beim Saint Ghetto Festivaln in Bern auf

Bild 2: Palais Schaumburg Quelle: Dampfzentrale Bern

OM treten beim Saint Ghetto Festivaln in Bern auf

Bild 3: OM Quelle: Dampfzentrale Bern

Sensationel und Koyxen reten beim Saint Ghetto Festivaln in Bern auf

Bild 4: Sensationel & Koyxen Quelle: Dampfzentrale Bern

Sparks treten beim Saint Ghetto Festivaln in Bern auf

Bild 5: Sparks Quelle: Dampfzentrale Bern

Lubomyr Melnyk tritt beim Saint Ghetto Festivaln in Bern auf

Bild 6: Lubomyr Melnyk Quelle: Dampfzentrale Bern

Julian Sartorius und Merz treten beim Saint Ghetto Festivaln in Bern auf

Bild 7: Julian Sartorius und Merz Quelle: Dampfzentrale Bern

Von: GFDK - Dampfzentrale Bern - 7 Bilder

Der grösste Musikanlass der Dampfzentrale versammelt Pioniere, Kultfiguren und Neuentdeckungen aus Pop und Avantgarde zum musikalischen Stelldichein. Neben dem enfant terrible Laibach und den einflussreichen Sparks treten dieses Jahr mit Sensational und Merz auch Helden der Stunde an.

Stolz blickt das Saint Ghetto Festival zurück auf Auftritte von The Residents, Marc Almond, Brigitte Fontaine, The Fall oder Tuxedomoon. Vom 21. bis zum 23. November 2013 verkündet die Dampfzentrale in der sechsten Ausgabe des Musikfestivals nicht minder grosse Namen:

Festival in der Schweiz

Der Festivaldonnerstag startet mit einem enfant terrible der Musikszene, der slowenischen Band Laibach. Als Teil der Gruppe «Neue Slowenische Kunst» (NSK) revolutionierte sie mit brachialen Liedern und umstrittener Ästhetik die Kulturszene in Slowenien und provozierte etliche Auftrittsverbote. Heute sind die Kunstobjekte von NSK u.a. in der Tate Modern ausgestellt und lösen, wie die Shows der Band, noch immer Kontroversen aus. Danach geht’s weiter mit Palais Schaumburg, die sich zur Originalbesetzung mit Thomas Fehlmann reformiert haben und heute an erfolgreiche Zeiten als Aussenseiter der Neuen Deutschen Welle anknüpfen. Ihre genial-dilettantischen, sperrigen und abstrakten Songs heben sich von der Musik ihrer Zeitgenossen ab und geniessen bis heute Kultstatus.

Om, so heißt die von ihren Bewunderern inbrünstig, fast schon religiös verehrte amerikanische Band, die den zweiten Festivalabend eröffnet. Die Meister Cisneros, Amos und Lowe machen einen irren, intensiven Psychedelic-Rock. Auch Pope-and-Dope-Minimalismus genannt. Mit Sensational meets Koyxeи (USA/J) treten die jungen Helden der Stunde an. Wenn man nur ihre bürgerlichen Namen liest, klingt alles so harmlos: Colin Julius Bobb meets Kouhei Matsunaga. Ihr Musikalisches Zusammenspiel aber ist gnadenlos – New Yorker Rap meets elektronische Rhythmen eines Japaners. Mit den Sparks kommt eine der einflussreichsten Bands der Rock- und Pop-Geschichte ans Festival Saint Ghetto. Das Duo aus den USA ist seit den 70ern ein fester Bestandteil der Rock- Szene. In Bern gastieren sie mit ihrem Best-of-Programm «Two Hands, One Mouth».

Der 65-jährige Lubomyr Melnyk ist ein Weltklassepianist. Lange stand er im Schatten von Pionieren wie Steve Reich oder Philip Glass, bis ihn die Musikpresse hoch lobte und bekannt machte. Er spielt am Samstag zum ersten Mal in Bern. Merz, der Mann aus der englischen Pop-Elite, erklimmt gleich im Anschluss mit dem schlagkräftigen und renommierten Schweizer Julian Sartorius und seinem Drum Ensemble die Spitze wundervoller Soundberge und übergibt den letzten Abend des Festivals an Uz Jsme Doma (CZ). Sie treten anstelle von Nadine Shah auf. Die tschechische Rock-Band verzückt mit queren Off- und Half-Beats, überraschenden Stimmungswechseln und viel Power. Uz Jsme Doma arbeiteten mit The Residents zusammen und tourten durch die ganze Welt.

Zudem: Virgil Moorefield (USA), DJs Dactylola & Ereccan (CH) sowie Sexomodular (CH) als exklusives Rahmenprogramm.

Festival in Bern

21. November 2013

LAIBACH (SLO) / PALAIS SCHAUMBURG (D) / Virgil Moorefield (USA)

20:00 Laibach (SLO) (Exklusive CH-Show)

Sie sind das enfant terrible der Musikszene: Die slowenische Band Laibach. Als Teil der Gruppe «Neue Slowenische Kunst» (NSK) revolutionierten sie mit brachialen Liedern und umstrittener Ästhetik die Kulturszene in Slowenien und provozierten etliche Auftrittsverbote. Heute sind die Kunstobjekte von NSK in allen wichtigen Museen dieser Welt vertreten und lösen, wie die Shows der Band, noch immer Kontroversen aus.

21:30 Virgil Moorefield (USA)

Was Virgil Moorefield hier komponiert und präsentiert, ist einzigartig: Im Duett mit Ian Ding (USA) modelliert Moorefield an den Drums das Perkussionsstück «Siamese Kits, Joined At The Kick. Die Komposition von Moorefield startet mit einem übersichtlichen ghanesischen Groove und endet in einer energiegeladenen Schlagzeugschlacht.

22:00 Palais Schaumburg (D)

Die Hamburger Band Palais Schaumburg hat sich zur Originalbesetzung reformiert und knüpft heute an erfolgreiche Zeiten als Aussenseiter der Neuen Deutschen Welle an. Ihre genialdilettantischen, sperrigen und abstrakten Songs heben sich von der Musik ihrer Zeitgenossen ab und geniessen bis heute Kultstatus.


22. November 2013

SPARKS (USA) / OM (USA) / SENSATIONAL meets KOYXEN (USA/J) / DJs Dactylola & Ereccan

20:30 Om (USA)

Om heißt diese von ihren Bewunderern inbrünstig, fast schon religiös verehrte amerikanische Band. Die Meister Cisneros, Amos und Lowe machen einen irren, intensiven Psychedelic-Rock. Auch Pope-and-Dope-Minimalismus genannt.

22:00 Sparks (USA)

Eine der einflussreichsten Bands der Rock- und Pop-Geschichte kommt am Festival Saint Ghetto in die Dampfzentrale Bern: Sparks. Das Duo aus den USA ist seit den 70ern ein fester Bestandteil der Rock-Szene. In Bern gastieren sie mit ihrem neuen Programm «Two Hands, One Mouth».

23:30 Sensational meets Koyxeи (USA/J)

Wenn man nur ihre bürgerlichen Namen liest, klingt alles so harmlos: Colin Julius Bobb meets Kouhei Matsunaga. Ihr Musikalisches Stelldichein aber ist gnadenlos – New Yorker Rap meets elektronische Rhythmen eines Japaners.

01:00 DJs Dactylola & Ereccan


23. November 2013

UZ JSME DOMA (CZ) / MERZ feat. SARTORIUS DRUM ENSEMBLE (GB/CH) / LUBOMYR MELNYK (CDN) / Sexomodular (CH)

20:30 Lubomyr Melnyk (CDN)

Der 65-jährige Kanadier urkainischer Abstammung ist ein Weltklassepianist. Lange stand er im Schatten von Pionieren wie Steve Reich oder Philip Glass, bis ihn die Musikpresse hoch lobte und bekanntmachte. Am Festival Saint Ghetto spielt Melnyk zum ersten Mal ein Konzert in Bern.

21:30 Merz feat. Sartorius Drum Ensemble (GB/CH)

Es ist «Klangkünstler-Pop», wenn der Brite Merz zusammen mit dem Schlagzeuger Sartorius die Bühne bespielt. Merz, der Mann aus der englischen Pop-Elite, erklimmt am Saint Ghetto Festival mit dem schlagkräftigen und renommierten Schweizer Julian Sartorius,und seinem Drum Ensemble die Spitze wundervoller Soundberge.

23:00 Nadine Shah (GB) ABGESAGT.

Depeche Mode hat uns Nadine Shah weggeschnappt – sie wird sie als Vorband begleiten. Als Ersatz präsentieren wir: UZ JSME DOMA (CZ)

Die tschechische Rock-Band verzückt mit queren Off- und Half-Beats, überraschenden Stimmungswecheseln und viel Power. Sie arbeiteten mit The Residents zusammen und tourten durch die ganze Welt. 2000 Shows in 39 Ländern können die Rocker bieten. Was sie zudem auszeichnet, sind die Grafiken und Zeichnungen von Martin Velisek, der nicht nur ihr Erscheinungsbild prägt, sondern auch Interieurs in tschechischen Pubs gestaltet.

00:30 Sexomodular (CH)

Sexomodular, ein extravagante Elektronik-Tüftler und Entertainer, heisst eigentlich Daniel Grossweiler und kommt aus Zürich. Er benennt sein Schaffen «Extreme Synthesizing», was soviel bedeutet wie elektronische Musik, handgemacht mit unzähligen Synthesizern. Wer Kraftwerk und Stooges mag, wird Sexomodular lieben. Das wird zum tanzen gut.

Weiterführende Links:
http://www.dampfzentrale.ch