08.05.2015 08:45 2. und 3. Juni 2015

Punkrock-Ikonen Bad Religion feiern mit ihren Fans 35-jähriges Bestehen mit Doppelkonzert im Berliner C-Club

Bad Religion geben Konzerte in Deutschland

Mit ihrem Sound hoben sie eines der bedeutsamsten Genres der Rockmusik aus der Taufe. Ohne Bad Religion wäre der globale Siegeszug von Punkrock weniger nachhaltig ausgefallen. Quelle: MLK

Von: GFDK - MLK

Sie zählen ohne Zweifel zu den Urvätern des Punkrock: Seit ihrer Gründung 1980 in Los Angeles haben Bad Religion die Geschicke dieses Musikstils entscheidend mitgeprägt. 2010 feierten sie mit einer großen Welttour ihr 30-jähriges Bestehen und bewiesen mit ihrem vorletzten Studioalbum „The Dissent Of Man“, welche Ausnahmestellung sie auch nach drei Jahrzehnten noch innehaben.

Anfang 2013 erschien „True North“, das dem Erfolg des Vorgängers in nichts nachstand, im gleichen Jahr veröffentlichten sie ihre erste Weihnachtsplatte mit dem passenden Titel „Christmas Songs“. Nach ihren begeisternden Shows vor rund einem Jahr kommen Bad Religion Anfang Juni für zwei außergewöhnliche Konzerte nach Berlin: Zu ihrem 35. Geburtstag gastieren sie am 2. und 3. Juni im Berliner C-Club, um an zwei aufeinanderfolgenden Abenden die großartigsten Songs ihres atemberaubenden Schaffens live zu präsentieren. Der erste Abend steht dabei unter dem Motto „Songs of the 20th Century“, am zweiten Abend konzentrieren sie sich auf alle Songs, die sie seit dem Jahrtausendwechsel veröffentlicht haben.

Mit ihrem Sound hoben sie eines der bedeutsamsten Genres der Rockmusik aus der Taufe. Ohne Bad Religion wäre der globale Siegeszug von Punkrock weniger nachhaltig ausgefallen. Mit ihren Texten sensibilisierten sie mehrere Generationen von Musikhörern für politische und gesellschaftliche Themen. Bad Religion gehören zu den verantwortungsvollsten Rockern, die die Szene hervorbrachte. Kein politisch brisantes Thema, das sie nicht auf ihre Agenda heben.

Konzerte in Deutschland

Doch ihre Verdienste reichen weiter. Mit ihrer bereits 1981 gegründeten eigenen Plattenfirma ‚Epitaph Records’ waren sie Vorreiter des ‚Do It Yourself’-Gedankens, der seitdem unzählige Musiker beflügelt. Sie sicherten sich so künstlerische und geschäftliche Autonomie. Mittlerweile gehört ‚Epitaph’ zu den bedeutendsten Independent Labels der Welt, eine Vielzahl an Künstlern wurde hier entdeckt und aufgebaut, darunter The Offspring, NoFX oder Millencolin.

Dabei sind sich Bad Religion immer treu geblieben. Ihre Werte, die ihre Lyrik definieren, haben sich über die Jahrzehnte nicht verändert. Es geht um Nächstenliebe, Achtung vor dem Leben und Bewusstmachung der eigenen Existenz. Diese hohen Ansprüche verbanden Bad Religion über ihre 15 Alben konstant mit großen, unter die Haut gehenden Songs voller Melodik. So schufen Greg Graffin (Gesang), Brett Gurewitz, Mike Dimkich und Brian Baker (Gitarren), Jay Bentley (Bass) sowie Brooks Wackerman (Drums) einen Sound, bei dem man über griffige Melodien einen direkten Zugang zu den wichtigen Inhalten findet.

Der Erfolg gibt ihnen Recht: Vor allem die amerikanischen und deutschen Fans haben Bad Religion immer die Treue gehalten. Hierzulande erreichten ihre letzten elf Alben die Top 40 der Charts. Die perfekte Symbiose zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit findet immer wieder neue Anhänger. So ist es heutzutage nicht selten, wenn ein älter gewordener Punkrocker ein Bad Religion-Konzert mit seinen Teenager-Kindern besucht. Eine größere Ehre als diese gelungene Generationsbrücke kann es für eine Band kaum geben.

Konzerte in Berlin

Bei ihrem letzten Album „True North“ handelt es sich um eine schnelle, aufregende und mitreißende Arbeit, die an ihren Klassiker „No Control“ angelehnt ist. „Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, wieder auf das Wesentliche reduzierte Punksongs aufzunehmen, ohne jedoch die konzeptuelle Dichte zu opfern“, erklärt Brett Gurewitz. Damit schloss sich rund um ihren 35. Geburtstag ein Kreis, den die unermüdliche Band mit zwei Jubiläumsshows in Berlin stilvoll abrunden wird. Die Fans dürfen sich auf zwei Konzerte der Legende freuen, wie man sie in dieser Form noch nie gehört hat.

 

Marek Lieberberg presents

Bad Religion

Di. 02.06.15 Berlin C-Club - „Songs of the 20th Century

Mi. 03.06.15 Berlin C-Club - „Songs of the 21st Century“

 

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(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)