24.08.2015 08:03 die mischung macht`s

Pop, Rock und Jazz steht auf dem Programm des 21. A Cappella-Festivals im Bonner Pantheon-Theater

21. Pantheon-A Cappella-Festival - Rock 4

9 Konzerten zwischen 6.9. und 15.11. finden im Rahmen des A Cappella-Festival im Bonner Pantheon-Theater statt, Rock 4, Fotos: Veranstalter

Die Mondays

Die Mondays

Von: GFDK - Harald Kirsch

Wieder getreu dem Motto: „Die Mischung macht´s“ steht A Cappella in seinen vielfarbigen Spielarten Pop, Rock und Jazz auf dem Programm des 21. A Cappella-Festivals im Bonner Pantheon-Theater.  Neben der Kraft und Schönheit der menschlichen Stimme sorgen eine gute Prise Komik, erfindungsreiche Choreografien, publikumswirksame Moderationen, augenzwinkende Selbstironie und gewinnender Charme für die sprichwörtliche „Gute Unterhaltung“  bei den 9 Konzerten zwischen 6.9. und 15.11.

Konzerte des 21. Pantheon A Cappella-Festivals

Die Mondays „Weißt Du noch...?: So. 6.9., 19 Uhr

Rock 4 „Don´t break the Rhythm“: So 20.9., www.rock4.nl

Bonner Jazzchor „Make you feel“:  So 27.9. 19:00 Uhr www.bonnerjazzchor.de

Martin O. „Der Stimmentänzer“: Mi 14.10., 20 Uhr www.martin-o.ch

BonnVoice: So 20.10., 20 Uhr www.bonnvoice.de

Klangbezirk: Do 22.10., 20 Uhr  www.klangbezirk.com

Die Feisten „Versuchslabor Teil 2“: Fr. 30.10., 20 Uhr www.diefeisten.de

Wireless: Mo 9.11., 20 Uhr www.wireless-acappella.de

Basta „Domino“: So 15.11., 20 Uhr www.basta-online.de

Der preisgekrönte Schweizer Martin O. kreiert und schafft am 14.10. im Pantheon schier Unglaubliches mit seiner Stimme. In seiner Show «Stimmentänzer» führt Martin O. seine Zuschauer in entlegene oder auch ganz vertraute Klangwelten und Geräuschkulissen: Nach Frankreich oder Indien, um die Geldpolitik zu belauschen. Hinauf zur Alp mit traditionellem Schweizer Jodel oder in ein angeregtes Geschnatter zweier Japaner über Automarken. Liebesballaden wechseln sich ab mit poppigen Grooves.


Ohne Instrumente, nur eine Stimme wohl gemerkt, die Martin O. mit dem Mikrofon einfängt. Mithilfe seines Loop-Geräts legt er jede Tonlage gekonnt übereinander und schafft so mehrdimensionale Klang- und Hörerlebnisse. Martin O. bereichert seine Performance mit schauspielerischem Einsatz, Improvisationslust und einer bis ins Detail inszenierten Lichtshow.

Konzerte in Bonn

Regelmäßig werden die niederländischen „Rock4“ bei Ihren Auftritten im Pantheon mit stehenden Ovationen von Seiten des Publikums belohnt. Und das völlig zurecht. Denn Rock4 sind in der Lage mit geradezu leidenschaftlichen Interpretationen und raffinierten Vokalarrangements Rock- und Popmeilensteinen eine neue Bedeutung abzugewinnen. Am 20.9. präsentieren Rock4 im Pantheon ihre Show „Don´t break the rhythm“. Es wird experimentiert, Risiken werden bewusst eingegangen und heilige A Cappella Regeln werden hinterfragt. Das alles natürlich mit einer gesunden Dosis Humor und Selbstironie. Im Zentrum von Rock 4 steht die einzigartige und unverwechselbar charakteristische Stimme von Luc Devens, dessen Sensibilität und Stimmgewalt jedem Musik-Fan das Herz höher schlagen lässt.

Die Mondays sind ein Chor aus Köln, der dort mit einem wunderbaren Konzeptkonzert Furore macht. Die Idee, ein Klassentreffen als Musikprogramm umzusetzen, das hat was. Denn die Neugier was aus den alten Klassenkameraden geworden ist, den damaligen Mauerblümchen, Muttersöhnchen, Strebern und Weltverbesserern birgt spannende Menschenschicksale. die „Mondays“ inszenieren am 6.9. im Pantheon unter der Leitung von Jürgen Haufer in musikalisch vielfältiger Weise das Aufeinandertreffen der ehemaligen Mitschüler.

Dass es auch in der Heimstadt des Festivals sehr starke Stimmen gibt, die selbst den Vergleich mit internationalen Maßstäben nicht zu scheuen brauchen, beweisen die beiden Chöre BonnVoice (20.10.) und Bonner Jazzchor (27.9.). 2 ohrenbetörende Heimspiele also, die für bereits mehrfach preisgekrönte Wohl-Klangerlebnisse bei ihrem Publikum sorgen werden.

Klangbezirk betreten die Bühne, um Menschen zu berühren und ihre Zuhörer mitzunehmen auf eine Entdeckungsreise durch kleine und große Gefühlswelten und ihren eigenen, dicht verwobenen musikalischen Mikrokosmos. Eigenkompositionen und einzigartige Neuinterpretationen bekannter Pop- und Jazzsongs werden zu Klangbezirks Spielwiese der Leichtigkeit, dabei improvisieren Klangbezirk als Zugabe auch gerne mal Songs auf Zuruf (Konzert am 22.10. im Pantheon-Casino).

„Die feisten“, das ist neu und auch ein bisschen vertraut. Das ist mehr als Ganz Schön Feist – und auch einer weniger. Rainer und C. besingen in neuer Zweisamkeit die Skurrilitäten des Lebens und der Liebe und verpassen dem Wahnsinn des Alltags ihren ganz eigenen Soundtrack. Nachhaltiger Humor, unglaubliche Geschichten, voller Körpereinsatz, Saitensprünge, Gänsehautmomente und Stimmen, die sich durchs sehens- und hörenswerte Programm bluesen, säuseln und rocken. Zugegeben, sie haben Instrumente dabei, die virtuos der guten Sache dienen. Ihr schöner Satzgesang und ihre Bandgeschichte machen sie zu einem aus der A Cappella-Schublade herausgefallenen, herrlich funkelnden Musikdiamanten.

Wireless – das steht für A-Cappella-Swop-Rock aus’m Pott! Ihre Musik ist eine Mischung aus  swingenden Rhythmen, poppigen Beats und rockigen Grooves.

Finno, Andi, Sönke, Daniel und Alex bringen mit ihrem jugendlichen Charme, aber ganz ohne Instrumente, immer wieder Musikshows der guten Laune auf die Bühne. Am 9.11. erstmals in Bonn, im Pantheon-Casino. Das Programm der „Kabellosen“ besteht vor allem aus frechen, spritzigen und komplett eigenen Songs mit Ohrwurmpotential aber auch aus bekannten Hits, die Wireless mit einer guten Portion Witz und Selbstironie ganz nach eigenem Gusto performen.

Basta sind eine der erfolgreichsten Gesangstruppen Deutschlands. Denn die Karriere von Basta weist jede Menge Glanzpunkte auf: weit über hundert TV-Auftritte bei Jörg Pilawa, Barbara Schöneberger, Ina Müller, Kai Pflaume und Co., außerdem schon 7 Cds, und mit „Gimme hope Joachim“ zur  Fußball-WM nennen sie auch den erfolgreichsten deutschen A Cappella-Song seit Bobby McFerrin´s „Don´t worry be happy“ ihr eigen. Ihre Liveshows sind gänsehautrührend und sehr komisch. Auch bei ihrem aktuellen Konzertprogramm „Domino“ (am 15.11. im Pantheon) wird vor Nachwirkungen - nämlich möglichem Muskelkater im Zwerchfell - gewarnt.

Ohren auf und Mitschnippen

Es heißt also wieder: „Ohren auf, Daumen und Mittelfinger bereit zum Mitschnippen und keine Angst vor Gänsehautattacken und Herzklopfen“. A Cappellisten sind zumeist charmante Entertainer(-innen), die gerne alles geben, weil sie nach dem Konzert keine Kraft mehr zum Instrumente schleppen brauchen.

Telefonische Reservierungen sind unter 0228/212521 möglich. Tickets gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen bundesweit und im Internet unter www.pantheon.de. Für echte A Cappella-Fans gibt es ausschließlich im Pantheon-Vorverkauf ein Festivalticket mit der Wahl von 5 Konzerten zum Preis von 4.  Info: www.pantheon.de