08.01.2013 07:53 Ihre Lieder sind unangepasst, eindringlich, kratzig

Konzert Rock/Pop: Erfolgreichster Musikexport der Schweiz - Sophie Hunger - The Danger of Light-Tour 2013 - auch dieses Jahr wieder in Darmstadt

Konzert Rock/Pop: Erfolgreichster Musikexport der Schweiz - Sophie Hunger - The Danger of Light-Tour 2013

Sophie Hunger Quelle: Centralstation Darmstadt

Von: Eva Arnold

Sie ist der Schweiz erfolgreichster Musikexport: Sophie Hunger. Inzwischen kann die junge Frau bereits auf sechs Jahre kometenhafte Karriere zurückblicken. Und die liest sich wie ein modernes Märchen: Von der Kellnerin zum Superstar. Eigentlich heißt die 1983 geborene Musikerin Emilie Jeanne-Sophie Welti. Als Diplomatenkind hat sie sich das Chamäleonhafte aber schon früh zu eigen gemacht: Häufige Umzüge forderten von ihr, sich immer wieder in neuer Umgebung zu arrangieren, neue Freunde zu finden und auch neue Sprachen zu lernen - und ganz nebenbei deren Poesie zu entdecken. Unter anderem lebte sie in Teheran und London.

Nach der Matura begann sie ein Studium und jobbte als Kellnerin und produzierte, als wäre nichts dabei, unter dem Künstlernamen Sophie Hunger ihr Debütalbum "Sketches On Sea" in völliger Eigenregie. Und das schlug ein wie eine Bombe - nur viel, viel leiser. Bald erhielt sie Einladungen von namhaften Kollegen wie dem Jazz-Trompeter Erik Truffaz, der Industrial-Band The Young Gods und dem Chansonnier Stephan Eicher. Und spätestens seit dem ersten Studioalbum "Monday's Ghost" 2009, das sie im Nu auf Platz Eins der Schweizer Album-Charts katapultierte, füllt sie Hallen und wird von Musikjournalisten und Fans gleichermaßen gefeiert - weit über die Grenzen der Schweiz und Europas hinaus.


Ihre Lieder sind unangepasst, eindringlich, manchmal kratzig oder auch mal etwas sperrig, überwiegend melancholisch - aber immer wunderschön. Meistens singt sie auf englisch, manchmal auch auf schwitzerdütsch. Spielerisch bewegt sie sich zwischen Jazz, Folk, Rock, Klassik und Blues. In den vergangenen zwei Jahren war es ruhig um die Musikerin. Sophie Hunger hat sich zurückgezogen, komponiert und gedichtet. Herausgekommen ist ein neues kleines Meisterwerk. "The Danger of Light" heißt es und ist seit vergangenem September erhältlich. Wieder: Komplexe Stücke, die ihre Hörer fesseln und intensiv berühren, laut und leise. Doch gerade live zieht die eigenwillige Musikerin die Zuschauer besonders in ihren Bann. Zum dritten Mal in der Centralstation - am Montag, dem 14. Februar. (ELA)

 

Eva Arnold
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