12.04.2012 07:54 Neues Album „Tragic Idol“ Ende April

Konzert Rock/Pop: Britische Metal-Legende Paradise Lost auf Tour mit fünf Konzerte im Mai i

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Von: Marek Lieberberg Konzertagentur

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehören Paradise Lost zu den bedeutendsten Vertretern harter Musik aus dem Vereinigten Königreich. Während ihrer facettenreichen, höchst erfolgreichen Karriere blieb die Formation niemals stehen, sondern entwickelte sich und ihren Sound stets weiter. So kreierten Paradise Lost mit dem prophetisch betitelten Album „Gothic“ bereits 1991 ein völlig neues Genre: den Gothic Metal. Konsequent bemühten sie sich darum, dem modernen Heavy Metal neue Elemente und bislang ungehörte Stilistiken hinzuzufügen. Ihr für den 23. April angekündigtes, 13. Studioalbum „Tragic Idol“ markiert nun eine Rückkehr zu früherer Härte. Laut Band sei diese Platte wie keine zuvor vom Doom Metal beeinflusst, ohne die orchestrale Größe ihrer Musik zu vernachlässigen. Zwischen dem 11. und 21. Mai stellen Paradise Lost das neue Werk im Rahmen von fünf Konzerten in Frankfurt, Bochum, Hamburg, Köln und München live vor.

Bereits wenige Zeit nach der Gründung im Jahr 1988 zählte man Paradise Lost neben Anathema und My Dying Bride zu den „Big Three“ der britischen Heavy Metal-Szene. Zu Recht, denn vom ersten Demo an bewies das Quintett, dass es auf keine spezielle Spielart festgelegt werden konnte, sondern die zahlreichen Formen des Heavy Metal um neue Nuancen und Ideen gekonnt zu ergänzen verstand. Beginnend mit traditionellem Doom Metal, surfte die Truppe im Verlauf der 90er durch diverse Stile, von Death und Thrash Metal über Dark Rock bis zu Gothic Metal, den sie mit ihrem zweiten, bemerkenswert orchestralen Album überhaupt erst initiierten.

Um die Jahrtausendwende zeichnete sich eine weitere entscheidende Richtingsänderung ab. Die bereits früh in ihr Werk integrierten Elektronik-Elemente gewannen für eine längere Phase die Überhand. Damals charakterisierte man sie als die „düstere Rock-Version von Depeche Mode“. Überragende Alben wie „Host“ (1999) und „Believe In Nothing“ (2001) belegten mit internationalen Top Ten-Platzierungen, dass elektronische Arrangements und eine dunkle, dem Metal entlehnte Intensität keineswegs Gegensätze sein müssen. Die stetige Veränderung des Sounds kommentierte Sänger und Frontmann Nick Holmes wie folgt: „Uns ging es, ohne viel nachzudenken, immer darum, die Musik zu machen, die wir selbst hören. Und wenn ein Song gut ist und man ihn liebt, sollte man einfach zu ihm stehen.“

Geholfen hat ihnen dabei der Umstand, dass das Line-up bis auf zwei Schlagzeuger-Wechsel seit mehr als zwei Jahrzehnten konstant blieb. So sei es nach eigener Aussage eine ganz natürliche Entwicklung gewesen, dass sich Nick Holmes, die Gitarristen Gregor Mackintosh und Aaron Aedy, Bassist Steve Edmondson und der 2009 hinzu gestoßene Drummer Adrian Erlandsson für das neue Album stilistisch auf ihre Anfänge zurück besonnen haben. Mit seinem tief grummelnden Doom Metal wird „Tragic Icon“ alte und neue Fans von Paradise Lost aufs Beste beglücken.

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