27.06.2014 08:45 Indie- und Kammerpop, Art-Rock, Downtempo-Elektronik

Konzert Rock: St. Vincent kommt im Oktober zu 3 Konzerten nach Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt

St. Vincent gibt Konzert in Deutschland

Für Annie Erin Clark a.k.a. St. Vincent ist Musik ein Vehikel. © Renata Raksha

Von: GFDK - Marek Lieberberg Konzertagentur

Annie Erin Clark hat sich unter ihrem Künstlernamen St. Vincent mit bislang fünf Alben eine eigene Klang- und Ästhetikwelt geschaffen. Die Musik der 31-jährigen Multi-Instrumentalistin changiert zwischen Indie- und Kammerpop, Art-Rock, Downtempo-Elektronik und einem eigenwilligen Kunstverständnis. Ebenso bedeutend wie ihr fordernder Sound sind ihre Texte, die eine außergewöhnliche Balance zwischen gelebtem Optimismus und einer mysteriös dunklen Aura verströmen. Die in Oklahoma geborene Wahl-New Yorkerin hat einen Zugang zur Welt des persönlichen Ausdrucks gefunden, bei der Musik durch die authentische Anreicherung zahlreicher Bedeutungsebenen zu einem höchst individuellen Kunstwerk gerinnt. Im Oktober und November wird es drei Gelegenheiten geben, ihr interdisziplinäres Kunstverständnis live auf der Bühne zu erleben. Die Stationen ihrer Gastspielreise sind Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt.

Für Annie Erin Clark ist Musik ein Vehikel. Eine Gelegenheit, ihre komplexen Gedanken in etwas Nachvollziehbares zu formen, ihr tiefgreifendes Gespür für Kunst zu verdichten und ihre vielschichtigen Inspirationen in Songs zu bündeln. Dieser unkonventionelle Ansatz war das Resultat ihres Studiums am renommierten Berklee College of Music. Mit der für sie wichtigen Erkenntnis, dass Kunst dort beginne, „wo man sich frei macht von der auf der Hochschule vermittelten Raster und Quantifizierungen von künstlerischen Prozessen. So wichtig diese Maßeinheiten sind, um etwas über Kunst zu lernen, so wichtig ist es zugleich, all das wieder zu vergessen, um damit zu beginnen, wirklich Musik zu machen“.

Konzert in Deutschland

Bis heute zieht sich dieser mutige und freigeistige Gedanke durch ihre nahezu unkategorisierbare Musik, die mit jedem neuen Album in andere Dimensionen vorstößt. Damit gerät ihre Arbeit einerseits abstrakt, surreal und mysteriös, bindet die Aufmerksamkeit des Hörers aber zugleich mit kraftvollen Melodien und einer aufregenden Instrumentierung, die von barocken Tönen bis zu modernsten Sounds aus dem Computer keine Grenzen kennt. Die Sängerin, Gitarristin, Bassistin, Keyboarderin und Theremin-Spielerin, die bereits als Teenager als Tour Manager für die Band ihres Onkels arbeitete, hat sich mit fünf Alben in sechs Jahren einen weltweiten Fankreis erspielt, der ihrem künstlerischen Mut, in immer neue Grenzbereiche vorzustoßen, zutiefst ergeben ist.

Clark, die ihren Bühnennamen dem Krankenhaus entlieh, in dem der legendäre Autor Dylan Thomas 1953 starb, sammelte ihre ersten professionellen Erfahrungen als Mitglied der Chor-ähnlichen Riesen-Band The Polyphonic Spree sowie als Tour-Gitarristin für den Songwriter Sufjan Stevens. Mit beiden Formationen reiste sie um die Welt, bevor sie nach New York zog und 2007 ihr Debütalbum „Marry Me“ veröffentlichte. Bereits dieses Erstlingswerk galt als ungewöhnlich herausfordernd und stilistisch speziell, bescherte St. Vincent dennoch drei Nominierungen beim PLUG Independent Music Award.

2009 erschien ihr zweites Album „Actor“. Als Inspiration dienten ihr die klassischen Disney-Filme aus den 30ern und 40ern, verknüpft mit einem lyrischen Überbau, der darum bemüht ist, die Schönheit des Dunklen und Melancholischen auszuloten. „Actor“ geriet zu einem kommerziell erfolgreichen Werk und notierte auf Platz 9 der amerikanischen Independent Album Charts. Mit dem Nachfolger „Strange Mercy“ stieg sie 2011 erstmals in die Top 20 der Billboard Charts ein. Ihre nächste Arbeit, ein Duett-Album mit dem ehemaligen Talking Heads-Frontmann David Byrne unter dem Titel „Love This Giant“, erschien 2012 und unterstrich, dass sie mit jedem neuen Album unbekannte klangliche Gefilde erobert. Diese hat sie nun mit „St. Vincent“ noch einmal erweitert. Auch kommerziell: Das neue Album stieg bis auf Platz 12 in den USA und Platz 21 in England. Damit beweist sie, dass eigensinnige Kunst auch global erfolgreich sein kann.

Konzert in Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt

Zuletzt wurden Annie Clark gleich mehrere besondere Ehrungen zuteil. So hatte sie die Ehre, bei der Aufnahme Nirvanas in die Rock’n’Roll Hall of Fame in die Rolle Kurt Cobains zu schlüpfen: Im Rahmen der Feierlichkeiten spielte sie live mit den verbliebenen Nirvana-Mitgliedern und performte den Song „Lithium“. Rollen stehen ihr ohnehin sehr gut, wie man auch unlängst in einer Folge der TV-Serie „Portlandia“ erfahren konnte, in der Clark eine Musikerin spielt. Und auch im ‚realen’ TV war sie kürzlich in besonderer Rolle zu erleben, als sie Mitte Mai gemeinsam mit Andy Samberg als Host durch eine Ausgabe von „Saturday Night Live“ führte. All diese Aktivitäten belegen zusätzlich die Ausnahmestellung dieser einzigartigen Künstlerin.

 

Marek Lieberberg presents

St. Vincent

 

Mi. 29.10.  Düsseldorf, Zakk

Mo. 10.11. Stuttgart, Wagenhallen

Mi. 12.11. Frankfurt, Mousonturm

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Fr., 27.06.2014, 09:00 Uhr

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)




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