11.07.2013 08:31 Britisches Quintett überzeugt mit Debüt-EP

Konzert Rock: HACKTIVIST performen ihren neuen Genre-Mix aus Metal, Rap und Dubstep live in Köln & Hamburg

Seit Veroeffentlichung ihrer ersten selbstbetitelten EP im November 2012 steigt die Anerkennung für Hacktivists innovativen Sound kontinuierlich

Seit Veröffentlichung ihrer ersten selbstbetitelten EP im November 2012 steigt die Anerkennung für Hacktivists innovativen Sound kontinuierlich. © Tim Tronckoe

Von: GFDK - Marek Lieberberg

Dem britischen Quintett Hacktivist ist etwas gelungen, was man in der zeitgenössischen Musik für nahezu unmöglich hielt: Durch die Verbindung vermeintlich unvereinbarer Stile kreierten sie ein neues Genre, das in Großbritannien derzeit hohe Wellen schlägt. Dieser Stilmix wurde auf den Namen ‚djent’ getauft und verbindet brachiale Metal-Riffs mit kantigen Raps und der elektronisch-futuristischen Klang-Ästhetik des DubStep.

Seit Veröffentlichung ihrer ersten selbstbetitelten EP im November 2012 steigt die Anerkennung für Hacktivists innovativen Sound kontinuierlich. Inzwischen blickt die Band auch in den USA und Australien auf eine treue Fanbasis. Während die Formation aus Milton Keynes noch an ihrem Debütalbum feilt, wurden jetzt für November die ersten deutschen Clubshows bekannt gegeben: Am 5. November gastieren Hacktivist in Köln, am 15. November in Hamburg.

Konzerte in Deutschland

Glaubt man dem Bandgründer, Gitarristen und Hauptsongwriter Timfy James, so war ihre Entdeckung eines neuen Genres purer Zufall. James, zuvor die treibende Kraft hinter der aufstrebenden Metal-Band Heart of a Coward, die sich nach einigen vielversprechenden Songs jedoch wieder auflöste, jammte mit einigen Riffs herum, während J Hurley, ein Freund von James und gleichzeitig begnadeter Dubstep-MC, neben ihm saß. „Plötzlich fragt er mich, ob er ein paar Reime zu den Riffs rappen darf, und ich dachte: warum nicht?“, schildert James den Beginn dieses Projekts und gibt zu: „Zu meiner absoluten Überraschung passte es hervorragend!“ Innerhalb kürzester Zeit wurden mit Ben Marvin (Vocals), Josh Gurner (Bass) und Rich Hawking (Schlagzeug) weitere Mitglieder rekrutiert: Hacktivist hatten sich gefunden.

Vom ersten Moment an war ihr Sound mit nichts anderem vergleichbar. Ihre stilistischen Grenzgänge bezieht die Band aus den Gegensätzen ihrer Mitglieder und ihrer jeweiligen musikalischen Sozialisation. So hat James vorher noch nie mit elektronischen Rhythmen gearbeitet oder Rapmusik gehört, während Front-MC Hurley bis dahin überhaupt keine Berührung mit Heavy Metal hatte. Aus diesen radikalen Gegensätzen und Geschmäckern formt das Quintett nun einen homogenen Sound aus vermeintlich vollkommen widersprüchlichen Stilelementen. Die Reaktionen auf ihre Innovationen sind entsprechend gewaltig - sowohl in der Club- als auch in der Metal-Szene. Britische Magazine empfehlen, man sollte schon ein progressives Hörverhalten besitzen. Dann aber öffnet sich für den Hörer eine völlig neue, bis dato unbekannte klangliche Welt.

Der britische ‚Guardian’ stellte die stilistische Innovation des ‚djent’ sogar auf eine Stufe mit der Initialzündung des Rap-Metal, als Ende der 80er-Jahre die HipHop-Pioniere Run DMC und die Hardrocker Aerosmith mit „Walk This Way“ den ersten Klassiker dieses Genres schufen. Hacktivist selber erklären, sie seien stärker von der progressiven Metal-Band Meshuggah inspiriert, die Ende der 90er erstmals brachiale Gitarren mit Polyrhythmen und elektronischen Sounds verknüpfte. Unstrittig ist, dass man bei Hacktivist und dem von ihnen mitbegründeten Genre ‚djent’ von einer echten Innovation sprechen kann. Denn so etwas hat die Welt noch nicht gehört.

Konzerte in Köln und Hamburg

Entsprechend verbreitete sich ihre Musik via Internet fast über Nacht auf der ganzen Welt. Ihr erster online hochgeladener Song „Unlike Us“ stieg im September 2012 innerhalb von 48 Stunden bis auf Platz 2 der ‚Amazon Metal Charts’, obwohl zuvor noch niemand von dieser Band etwas gehört hatte. Derzeit arbeiten die fünf Musiker an ihrem Debütalbum, über das sie selbst sagen: „Um sich weiter zu entwickeln, steht vor der Belohnung das Risiko, und Konventionen müssen aufgegeben werden zugunsten von Innovationen. Dies ist ein neuer Klang, der verbindet – ein neuer Weg für ein neues Zeitalter.“

 

Marek Lieberberg presents

Hacktivist

 

Di.       05.11.             Köln                 Luxor

Fr.       15.11.             Hamburg         Logo

 

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