23.10.2013 07:50 Very Special Guests Lacuna Coil & Katatonia

Konzert: Metal-Legende Paradise Lost feiern auf 25th-Anniversary-Tour ihr langjähriges Bandbestehen

Paradise Lost sind eine Metallegende

Bereits kurze Zeit nach der Gründung im Jahr 1988 zählte man Paradise Lost neben Anathema und My Dying Bride zu den „Big Three“ der britischen Heavy Metal-Szene. Bild 1+2: Paradise Lost Quelle: MLK

Paradise Lost sind auf Tournee zum Band-Jubilaeum
Von: GFDK - Marek Lieberberg - 2 Bilder

Seit nunmehr 25 Jahren gehören Paradise Lost zu den bedeutendsten Vertretern harter Musik aus dem Vereinigten Königreich. Während ihrer facettenreichen, höchst erfolgreichen Karriere blieb die Formation niemals stehen, sondern entwickelte sich und ihren Sound stets weiter.

So kreierten Paradise Lost mit dem prophetisch betitelten Album „Gothic“ bereits 1991 ein völlig neues Genre: den Gothic Metal. Konsequent bemühten sie sich darum, dem modernen Heavy Metal neue Elemente und bislang ungehörte Stilistiken hinzuzufügen. Ihr 2012 veröffentlichtes, 13. Studioalbum „Tragic Idol“ markierte eine Rückkehr zu früherer Doom Metal-Härte. Auch dieses Album avancierte erneut zum internationalen Erfolg – in Deutschland stieg es bis auf Platz 6 der Albumcharts. Nun steht für November die große Jubiläums-Tour zum 25. Geburtstag der Band an, auf der sie von den Genregrößen Lacuna Coil und Katatonia als ‚Very Special Guests’ begleitet werden. Zwischen dem 4. und 11. November gastiert dieses kraftvolle Package in Köln, Herford, Aschaffenburg und Nürnberg.

Konzerte in Deutschland

Bereits kurze Zeit nach der Gründung im Jahr 1988 zählte man Paradise Lost neben Anathema und My Dying Bride zu den „Big Three“ der britischen Heavy Metal-Szene. Zu Recht, denn vom ersten Demo an bewies das Quintett, dass es auf keine spezielle Spielart festgelegt werden konnte, sondern die zahlreichen Formen des Heavy Metal um neue Nuancen und Ideen gekonnt zu ergänzen verstand. Beginnend mit traditionellem Doom Metal, surfte die Truppe im Verlauf der 90er durch diverse Stile, von Death und Thrash Metal über Dark Rock bis hin zu Gothic Metal, den sie mit ihrem zweiten, bemerkenswert orchestralen Album überhaupt erst initiierten.

Um die Jahrtausendwende zeichnete sich eine weitere entscheidende Richtungsänderung ab. Die bereits früh in ihr Werk integrierten Elektronik-Elemente gewannen für eine längere Phase die Überhand. Damals charakterisierte man sie als die „düstere Rock-Version von Depeche Mode“. Überragende Alben wie „Host“ (1999) und „Believe In Nothing“ (2001) belegten mit internationalen Top Ten-Platzierungen, dass elektronische Arrangements und eine dunkle, dem Metal entlehnte Intensität keineswegs Gegensätze sein müssen. Die stetige Veränderung des Sounds kommentierte Sänger und Frontmann Nick Holmes wie folgt: „Uns ging es, ohne viel nachzudenken, immer darum, die Musik zu machen, die wir selbst hören. Und wenn ein Song gut ist und man ihn liebt, sollte man einfach zu ihm stehen.“

Geholfen hat ihnen dabei der Umstand, dass die Besetzung der Band bis auf zwei Schlagzeuger-Wechsel seit zweieinhalb Jahrzehnten konstant blieb. So sei es nach eigener Aussage eine ganz natürliche Entwicklung gewesen, dass sich Nick Holmes, die Gitarristen Gregor Mackintosh und Aaron Aedy, Bassist Steve Edmondson und der 2009 hinzugestoßene Drummer Adrian Erlandsson für ihr bislang letztes Album stilistisch auf ihre Anfänge zurück besonnen haben. Mit seinem tief grummelnden Doom Metal geriet „Tragic Idol“ zum Werk, welches alte und neue Fans vereint.

Konzerte in Köln, Herford, Aschaffenburg und Nürnberg

Auf der anstehenden 25th-Anniversary-Tour werden die Briten von zwei weiteren Speerspitzen des modernen Heavy Metal begleitet. Mit den schwedischen Doom Metal-Größen Katatonia bringen Paradise Lost enge Freunde mit – zumal sich Katatonia ihrem Sänger Jonas Renske zufolge nur deshalb gründeten, weil „wir so große Paradise Lost-Fanboys waren“. Mittlerweile blickt das Quintett selbst auf neun beachtliche Studioalben zwischen Doom Metal und Progressive Rock – mit wachsendem Erfolg. So stieg ihr 2012 veröffentlichtes Album „Dead End Kings“ bis auf Platz 21 der deutschen Charts.

Mit Lacuna Coil befindet sich zudem Italiens erfolgreichste Metal-Band unter den ‚Very Special Guests’. Ihre Historie umfasst ebenfalls bald zwei Jahrzehnte, ihr Gothic Metal steht ganz in der Tradition der frühen Paradise Lost-Werke. Lacuna Coil, die dank ihrer überaus begabten und attraktiven Sängerin Cristina Scabbia auch viele Fans jenseits des Metal-Genres aufweisen, blicken mittlerweile auf weltweiten Erfolg. Ihr letztes 2012 erschienenes Album „Dark Adrenaline“ kletterte nicht nur europaweit in die Hitlisten, sondern u.a. auch bis auf Platz 15 der US-Billboard Charts. Im Verbund mit Paradise Lost und Katatonia bilden Lacuna Coil an diesen vier Abenden zwischen Doom-, Goth- und Alternative-Metal ein Triumvirat progressiver Härte, wie man es nur selten erleben kann.

 

Marek Lieberberg presents

Paradise Lost

Very Special Guests: Lacuna Coil & Katatonia

 

Mo. 04.11. Köln Essigfabrik

Mi. 06.11. Herford X

Do. 07.11. Aschaffenburg Colos-Saal

Mo. 11.11. Nürnberg Hirsch

 

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

www.eventim.de

Veranstalter-Webseite:

www.mlk.com
facebook.com/mareklieberberg   ·    twitter.com/mareklieberberg


Allgemeine Links:

www.paradiselost.co.uk

www.myspace.com/paradiselostuk

www.lacunacoil.it

www.mayspace.com/lacunacoil

www.katatonia.com

www.twitter.com/KatatoniaBand