01.09.2013 08:31 Mit viel Witz, Nonchalance und kindlicher Freude

Im TV Tatort-Kommissar, auf der Bühne Musiker mit Leib & Seele - Axel Prahl & Das Inselorchester im Posthof Linz

Axel Prahl raesoniert und randaliert, saeuselt und seufzt

Vieles, was die Filmkritik an Axel Prahl schätzt und noch mehr, was das Publikum an ihm liebt, findet man in seinen Liedern wieder. © Jim Rakete

Axel Prahl ist als Tatort-Kommisar Frank Thiel bekannt

Bild 2: Axel Prahl © Buschfunk

Von: GFDK - Karl Zabern - 2 Bilder

Er räsoniert und randaliert, säuselt und seufzt. Er ist bissig bis blauäugig brav, rührt, verführt und taucht uns in ein höchst vergnügliches, heiß-kaltes Wechselbad der Gefühle. Es ist die Rolle seines Lebens: Prahl singt Prahl.

Wenn Filmkritik und Publikum am knautschgesichtigen Tatort-Hauptkommissar Frank Thiel alias Axel Prahl besonders die Rolle der glaubhaften, bodenständigen Figur schätzen, dann macht er in seinen Liedern nun dort weiter. Er ist auf höchst musikalische Weise ganz bei sich selbst und zeigt doch auch vieles, was man von ihm noch nicht kennt: Songs, die aus der eigenen Feder und dem eigenen Erleben entsprungen sind - "mit Blick aufs Mehr"!

Als achtjähriger Axel bekam er die erste Gitarre aus einem schwachbunten Quelle-Katalog, als Dreizehnjähriger träumte er davon, mal eine Schallplatte zu machen, als junger Mann versucht er sein Glück mit einem Musikstudium auf Lehramt in Kiel, um es dann doch zunächst lieber als Straßenmusikant in Spanien finden zu wollen. Doch: "Gut Ding will Weile haben", sagt Prahl. Nun ist es soweit. Im November 2011 ist das Debütalbum des populären Schauspielers erschienen und auf Anhieb mehrwöchig in den deutschen Albumcharts gelandet. 2012 konnte Prahl sein Publikum auch live in ausverkauften Konzertsälen u.a. in Kiel, Potsdam, Schwerin, Hamburg oder Berlin überzeugen.

Konzert in Österreich

Seine Band ist ein kleines handverlesenes Orchester von Musikern, die in die deutschen Rock-, Jazz - und Klassikszene klangvollen Namen und eine Menge Erfahrung einzubringen haben. Allen voran als Produzent und Arrangeur Danny Dziuk, der das Ansehen von Stoppok (längst, mit einigen Klassikern) und jenes von Annett Louisan (unlängst, mit ihrem aktuellen Album) befördert hat.

Vieles, was die Filmkritik an Axel Prahl schätzt und noch mehr, was das Publikum an ihm liebt, findet man in seinen Liedern wieder. Er ist auf höchst musikalische Weise ganz bei sich selbst und zeigt uns doch auch vieles, was wir von ihm noch nicht kennen. Es ist dennoch keine Nabelschau, was das Album sofort in die Deutschen Album-Charts wie in die Liederbestenliste - eine Auswahl der hiesigen Musikjournalisten - beförderte.



"Er sagt nicht zufällig 'machen' anstelle von 'produzieren' oder auch 'aufnehmen'. Er 'macht' nämlich gern, auch sich lustig, wenn er jetzt 'With A Little Help From My Friends' fernab der Beatles oder Joe Cockers singt und beim nächsten Lied klingt, als singe die Knef einen Song von Alexandra zur Begleitung einer Surfgitarre im Desert Blues. Ein paar Minuten später singt Prahl dann plötzlich Rio Reiser mit dem Timbre Achim Reichels und der verschliffenen Intonation von Hans Albers. So geht der Abend weiter, mit rohdiamantenen Songs, mit süffigen Liedern von Liebe, Leid und Lust und Leidenschaft... Mit welchem Witz, mit welcher Nonchalance und kindlichen Freude am puren Unterhalten dieser kleine Mann sein Publikum um den Finger wickelt, ist schon erstaunlich." (Die Welt)

Aktuelle CD: "Blick aufs Mehr" (2011), Buschfunk

 


Konzert in Linz


Axel Prahl & Das Inselorchester

Mi. 02.10.2013 - 20:00 | Pop


 


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