02.05.2014 08:45 Kunst und Musik

Festival bonn hoeren bietet Stadtklangkunst und Urban Sound vom 12. bis 22. Juni 2014

Aki Onda und Akio Suzuki sind beim Festival bonn hoeren

Aki Onda und Akio Suzuki werden ihre Klanginstallationen im Stadtraum präsentieren. © Carsten Seiffarth

Max Eastley sind beim Festival bonn hoeren

Max Eastley © Max Eastley

Wolfgang Mitterer sind beim Festival bonn hoeren

Wolfgang Mitterer © Wolfgang Mitterer

Kaffe Matthews sind beim Festival bonn hoeren

Kaffe Matthews © Kaffe Matthews

Von: GFDK - creaCtive

Seit 2010 beruft die »Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn« im Rahmen von bonn hoeren jedes Jahr einen renommierten Klangkünstler zum stadtklangkünstler bonn. Die künstlerischen Forschungen und Präsentationen der Stadtklangkünstler stehen in engem Bezug zur Stadt Bonn, ihren Bürgern und Besuchern, und deren innerstädtischen Lebens- und Arbeitsbereichen.

Bei bonn hoeren können Menschen ihre eigene Stadt klanglich neu entdecken und künstlerische Formen im alltäglichen Umgang mit Klang im öffentlichen Raum erproben. Dabei geht es um neue Sicht- und Hörweisen in Bezug auf die Geschichte und Entwicklung der Stadt, ihren geografischen und sozialen Kontext und ihre akustischen Besonderheiten.

Festival in Deutschland

Jeder Stadtklangkünstler arbeitete dabei unter einem speziellen thematischen Schwerpunkt. Im ersten Jahr 2010 forschte der österreichische Klangkünstler und Komponist Sam Auinger unter dem Thema »Klangkunst und Stadtplanung« in Bonn. 2011 war der bei Leipzig lebende Künstler Erwin Stache in der Stadt und verwandelte diese in eine Bühne für »Klangkunst und Öffentlichkeit«. 2012 untersuchte der Hamburger Klangkünstler Andreas Oldörp das Thema »Klangkunst und Architektur«. Für die Klangkünstlerin Christina Kubisch, die bis Ende Oktober 2013 in der Stadt lebte und arbeitete, stand »Klangkunst und Landschaft« im Zentrum ihrer künstlerischen und vermittelnden Arbeit.

Nun wird das fünfte Jahr von bonn hoeren mit vielen Neuerungen gefeiert: bonn hoeren wird fortgeführt!

Das Kuratorium der Beethovenstiftung Bonn hat beschlossen, das Stadtklangkunst-Projekt bonn hoeren bis zum Jahr 2020 fortzuführen.

Erst- und einmalig zwei Stadtklangkünstler in Bonn

Der Berliner Klangkünstler Stefan Rummel und einer der Pioniere der Klangkunst, Max Eastley aus London werden bei jeweils kürzeren projektbezogenen Residenzaufenthalten neue künstlerische Interventionen im städtischen Raum zum FESTIVAL bonn hoeren 2014 entwickeln.

 

FESTIVAL bonn hoeren 2014 – stadtklangkunst/urban sound art

Höhepunkt des Jahres ist ein großes Festival vom 12. bis 22. Juni 2014, das die grundsätzlichen thematischen Ideen der ersten vier Jahre konzentriert in zehn Tagen zusammenfassen sowie künstlerisch und diskursiv weiterentwickeln wird. Bonn wird sich in diesem Zeitraum in eine große Plattform künstlerischer Produktion und Präsentation, Diskussion und Vermittlung von Klangkunst und Musik im öffentlichen Raum verwandeln.

Festival in Bonn

Zu den seit 2010 in der Stadt entstandenen Klanginstallationen gesellen sich ab dem 12. Juni 2014 temporär neue vor Ort entwickelte Arbeiten von internationalen Klangkünstlern wie die der beiden Stadtklangkünstler 2014, Stefan Rummel und Max Eastley, des japanischen Altmeisters Akio Suzuki oder Kaffe Matthews. Der dabei entstehende Parcours von Klanginstallationen und Interventionen im öffentlichen Raum soll dann über den gesamten Sommer sowohl die Bonner als auch ihre Gäste einladen, die Stadt ganz anders zu erleben.

Zum FESTIVAL bonn hoeren 2014 – stadtklangkunst werden Studentengruppen aus Architektur, Musik und Klangkunst von unterschiedlichen Hochschulen in NRW und aus dem Saarland unter Leitung namhafter Klangkünstler und Forscher in verschiedenen Stadtteilen von Bonn recherchieren, Projekte entwickeln und vor Ort künstlerisch intervenieren.

Am zweiten Wochenende, vom 19.-22. Juni 2014 findet an verschiedenen Orten in Bonn ein internationales Symposium statt, auf dem der theoretische und praktische Diskurs zum Thema Klangkunst und Stadt geführt und vertieft wird. Dabei werden international und regional forschende sowie kommunal-politische Netzwerke eingebunden.

An den Abenden stellen Erwin Stache, Sam Auinger & Bruce Odland, to rococo rot, Akio Suzuki & Aki Onda, Miki Yui u.a. ihre stadtbezogenen Konzerte und Performances vor.

Neben den vielen Klanginstallationen im Stadtraum wird einer der künstlerischen Höhepunkte des Festivals eine große musikalische Aktion sein: die stadtsinfonie bonn mit ortsbezogenen Kompositionen von Charles Ives, Wolfgang Mitterer und Alvin Curran. Am Vortag des Worldwide Music Day verwandelt sich am Nachmittag des 20. Juni 2014 die Bonner Innenstadt in den Ort eines großen Stadt- Konzerts mit hunderten Beteiligten, Profis und Laien, vom zentralen Münsterplatz bis zum Rheinufer.

Veranstalter:

Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn

Künstlerische Leitung des gesamten Festivals:
Carsten Seiffarth, Kurator und Projektleiter von bonn hoeren seit 2010.

Co-Leitung des Symposiums und Leitung der studentischen Workshops: Carsten Stabenow, Gründer und Leiter der internationalen Projekt-Plattform „tuned city“.

Produktion und Organisation der stadtsinfonie bonn:
Beate Schüler, Büro für Programmplanung & Dramaturgie.

Organisation und technische Leitung des FESTIVALS: »littlebit«, Produktionsbüro für zeitgenössische Kunst.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
creaCtive, Vera Firmbach presse@bonnhoeren.de T. 0179-2400866

FESTIVAL bonn hoeren 2014

In Zusammenarbeit mit:
Bonner Kunstverein, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung Bonn, Universität Bonn, Fabrik45, Bonner Personenschiffahrt, Hochschule der Bildenden Künste Saar, Kunsthochschule für Medien Köln, RWTH Aachen, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, u.v.a.m.

Weiterführende Links:
www.bonnhoeren.de