28.12.2013 08:34 Auf „Church Of Nobody“-Tour

Die neue Stimme der Sehnsucht heißt Willis Earl Beal - Am 25.02.2014 gibt er ein Konzert in Hamburg

Willis Earl Beal gibt Deutschlandkonzert

Willis Earl Beal ist ein aufregender US-Künstler zwischen Soul, Blues und R’n’B. Quelle: MLK

Von: GFDK - Marek Lieberberg

Als Willis Earl Beal Ende 2011 erstmals öffentlich als Musiker in Erscheinung trat, bezeichnete er sich selbst als „den farbigen Tom Waits – ich möchte niemals nur einen Sound machen“. Damit beschreibt der 28-jährige Poet, Maler, Zeichner und Musiker sehr treffend, was sein außergewöhnliches Werk auszeichnet.

Jeder Song ist ein Einzelstück mit vollkommen eigener Atmosphäre. Seine künstlerische Arbeit wird zusammengehalten von seiner einnehmenden Soul-Stimme und einem unkonventionellen Sound-Appeal, der zwischen R’n’B und Rap, Noise und Indie, Folk und Punk keine Grenzen zieht. Nachdem 2012 seine erste, weltweit beachtete Songsammlung „Acousmatic Sorcery“ erschien, veröffentlichte Willis Earl Beal im September sein neues Album „Nobody Knows.“.

Konzert in Deutschland

Seit Herbst tourt der außergewöhnliche Musiker mit seiner Begleitband durch die Welt. Mit der „Church Of Nobody“-Tournee kreiert er im Konzert einzigartige Kollektiv-Erlebnisse, die weit über die reine Musik hinausgehen und bei den Zuschauern viele grundlegende Gedanken anstoßen. Am 25. Februar macht er auch in der Hamburger Prinzenbar Station.

Seit Kindesbeinen beschäftigt sich der in Chicago geborene und bei seiner Großmutter aufgewachsene Willis Earl Beal mit den verschiedensten Kunstformen. Er malt und zeichnet, schreibt Gedichte und Kurzgeschichten, spielte jahrelang als Straßenmusiker und stand der Bluesband The Ghostones als Sänger vor. Der junge Mann, der bis vor kurzem keinen Computer besaß und seine Musik nicht online anbot, möchte seine Kunst für Menschen machen, die ihm nahe sind. Deshalb fand man auf seiner Internet-Präsenz lange Zeit lediglich einige Tourdaten sowie die folgende Notiz: „Schreibe mir, und ich zeichne dir ein Bild. Ruf mich unter der angegebenen Nummer an, und ich singe dir ein Lied.“ Im Verlauf des vergangenen Jahres erhielt er unzählige Anrufe, aber auch mit dem Zeichnen der Bilder kam er kaum hinterher.

Einen ähnlich unkonventionellen Ansatz verfolgt Beal, wenn er Musik macht. Seine Einflüsse könnten eklektischer nicht sein, es scheint kaum ein Genre zu geben, für das er keine Verwendung findet. Viele seiner Songs entstehen innerhalb weniger Minuten und werden häufig auch in dieser rohen Skizzenhaftigkeit belassen. Dies brachte ihm den Beinamen eines „LoFi-Outsiders“ ein, der sich konsequent den heute üblichen Klang-Vorgaben und den typischen Mechanismen des Musikmarktes verweigert.

Konzert in Hamburg

Sein neues Album „Nobody Knows.“ löst nun das Versprechen ein, das der ehemalige Motel-Nachtportier bei jeder seiner intensiven Live-Performances aus voller Seele abgibt. Seine Songs changieren von orchestriertem Blues über sphärischen R'n'B bis zur absoluten Kakophonie. Seine Vocals entfalten sich dabei zur vollen, ihr gebührenden Größe. Darin sinniert er über sich selbst und das moderne Amerika, stets seinem Leitsatz folgend: „I am nothing. Nothing is everything”. Diesem Grundgedanken folgt nun auch seine Idee „Church Of Nobody“: „Ein loses Kollektiv, das Menschen dazu einlädt, über die moderne Gesellschaft nachzudenken und Verantwortung für sich selbst und sein Umfeld zu übernehmen“.

 

Marek Lieberberg presents

Willis Earl Beal

 

Di. 25.02.14 Hamburg Prinzenbar

 

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

www.eventim.de



Veranstalter-Webseite:

www.mlk.com
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Allgemeine Links:

www.willisearlbeal.com

www.xlrecordings.com/willisearlbeal