02.08.2012 07:29 Auf Tournee mit kommendem Album Tomorrowland

Der nachdenkliche Beau mit Predigerstimme - Ryan Bingham kommt im November nach Köln, Hamburg, Berlin & München

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Von: GFDk - MLK

In seiner Heimat USA ist Ryan Bingham mittlerweile ein echter Star des Alt-Country. Ohne große Plattenfirma und Promotion im Rücken stieg sein drittes Album Junky Star auf Platz 19 der Billboard- und bis auf Platz 2 der US-Country-Charts. Es sind seine Geschichten, die den Hörer auch jenseits des Country-Genres aufmerken lassen und zu seiner stetig wachsenden Popularität führen.

Nach seiner erfolgreichen Deutschland-Tour im Juni 2011 kommt Ryan Bingham mit seiner Begleitband The Dead Horses im November wieder nach Deutschland, um sein neues, viertes Album Tomorrowland auch hierzulande live zu präsentieren, welches am 18. September erscheinen wird. Zwischen dem 19. und 22. November gastiert er in Köln, Hamburg, Berlin und München.

Bereits im Alter von 20 Jahren erschien Ryan Binghams erstes künstlerisches Lebenszeichen. Der in New Mexico geborene und in Texas aufgewachsene Songwriter veröffentlichte und vertrieb seine mittlerweile vergriffenen Erstlingswerke, Wishbone Saloon und Dead Horses, in kleiner Stückzahl selbst. Dies bescherte ihm schließlich einen Plattenvertrag mit dem Country-Label Lost Highway Records.

2006 nahm seine musikalische Laufbahn konkretere Formen an. In Corby Schaub (Gitarre, Mandoline), Elijah Ford (Bass) und Matthew Smith (Drums) fand er seine bis heute feste Begleitband, die er auf den Namen The Dead Horses taufte. Kurz darauf ging es ins Studio, um das erste offizielle Album Mescalito einzuspielen, das zu begeisterten Kritiken führte:

Ryan erzählt und singt mit einem Zigaretten-und-Whiskey-Timbre, das nach einem wirklich harten Leben schreit. Hart im Sinne eines Mittzwanzigers, der schon jetzt klingt wie ein Tom Waits mit 50?, schrieb höchst treffend das ?Texas Music Magazine?.

Hierin liegt auch die Qualität Ryan Binghams: In abgeklärter Weise gibt er den Geschichtenerzähler über Storys, die die texanischen Weiten schreiben. Geschichten über Loser und Gewinner, über Verlorene und Einsame, die aufs Schönste die traditionellen Wurzeln amerikanischer Folkmusik mit einem dunklen, schwer greifbaren Charme verquicken. Eine Subtilität, die sich auf seinem zweiten Album Roadhouse Sun noch verstärkte. Ryan Bingham hatte endgültig seinen Sound und seine Stimme gefunden.

Den großen Sprung auf der Karriereleiter verdankt der nachdenkliche Beau indes seiner Arbeit für den Kinofilm Crazy Heart, zu dessen Soundtrack er einige Songs beisteuerte, unter anderem das Titelstück The Weary Kind. Bei den Golden Globe- und Oscar-Verleihungen setzte er sich in der Kategorie beste Filmmusik gegen die hochkarätige Konkurrenz durch und gewann beide Preise. Entsprechend euphorisch wurde sein im August 2010 erschienenes Album Junky Star empfangen.

Die Vorschusslorbeeren waren berechtigt: Der neue Star des Roots- und Country-Rock erwies sich darauf als souveräner Storyteller zwischen Tradition, Moderne und einem ganz individuellen Sound. Nun kündigt er für Mitte September den Nachfolger Tomorrowland an, für das er erstmals sämtliche Arbeitsprozesse selbst übernommen hat. So hat er neben der Produktion des Werks mit Axster Bingham Records eigens ein eigenes Label gegründet, um fortan noch stärker als eigenständiger, nur seiner eigenen Kunst verpflichteter Musiker wahrgenommen zu werden.

Termine

19.11.2012 Mo. Köln / Luxor
20.11.2012 Di. Hamburg / Knust
21.11.2012 Mi. Berlin / Frannz
22.11.2012 Do. München / Backstage Halle
Allgemeiner Vorverkauf: 25.07.2012, 09:00 Uhr, www.eventim.de

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