21.04.2013 10:00 12. – 13. Juli 2013, Koblenz

Weltkulturfestival HORIZONTE 2013 auf dem bezaubernden UNESCO Weltkulturerbe, der Festung Ehrenbreitstein

Bild 1: Band of Gypsies Quelle: Café Hahn

Zwei der bekanntesten Balkan-Gypsy-Bands geben sich die Ehre: Taraf de Haïdouks (übersetzt: Band der ehrenhaften Banditen) und das Kocani Orkestar. Bild 1: Band of Gypsies Quelle: Café Hahn

Bild 2: Cabruera Quelle: Café Hahn

Bild 2: Cabruera Quelle: Café Hahn

Bild 3: Cabruera Quelle: Café Hahn

Bild 3: Cabruera Quelle: Café Hahn

Bild 4: Klezmatics Quelle: Café Hahn

Bild 4: Klezmatics Quelle: Café Hahn

Bild 5: Moana Quelle: Café Hahn

Bild 5: Moana Quelle: Café Hahn

Bild 6: Mokoomba Quelle: Café Hahn

Bild 6: Mokoomba Quelle: Café Hahn

Bild 7: Monsieur Perine Quelle: Café Hahn

Bild 7: Monsieur Perine Quelle: Café Hahn

Bild 8: Danjal Quelle: Café Hahn

Bild 8: Danjal Quelle: Café Hahn

Bild 9: Flavia Coelho Quelle: Café Hahn

Bild 9: Flavia Coelho Quelle: Café Hahn

Von: GFDK - Sabine Körner - 9 Bilder

Eingerahmt in das phantastische Ambiente des UNESCO Weltkulturerbes, bildet die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz wieder an zwei Tagen die Kulisse für eines der schönsten Weltkulturfestivals in Deutschland: HORIZONTE 2013 Freitag, 12. Juli, ab 18.00 Uhr

Danjal (DK/SE/FI/FO)

Der Mann hinter der Band Dánjal ist der Sänger, Pianist und Schauspieler Dánjal á Neystabø von den Färöer Inseln. Er stammt aus einer alteingesessenen Politikerfamilie. Dánjals Musik reflektiert seine biografischen Stationen, die ihm musikalische Begegnungen mit einer vielfältigen Bandbreite von verschiedenen Genres bescherten.

Von Afrika bis Schweden, von den USA bis Russland und natürlich auf den heimischen Inseln sammelte er seine Eindrücke und verarbeitete sie in einem Rock mit Wurzeln in Balkan und Tango oder in lautmalerischen melancholischen Kompositionen, die an die Landschaft der Färöer Inseln erinnern. Für seine Band Dánjal versammelte Dánjal á Neystabø begnadete Musiker aus den verschiedenen Winkeln des Nordens um sich: Dänemark, Schweden, Finnland und den Färöer Inseln.

Die musikalischen Hintergründe der Mitstreiter verweben sich wunderbar in den einfühlsamen Kompositionen. Seit die Band sich vor vier Jahren gründete, ist sie vor allem in Skandinavien und in den letzten beiden Jahren auch in Deutschland aktiv unterwegs. Die mitreißenden Konzerte werden von einem breiten Publikum enthusiastisch gefeiert.

Tamikrest (ML)

Tamikrest kommen aus Kidal, einer Wüstenstadt im Nordwesten von Mali, fast 2000 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt. Sie gehören dem Volk der Tuareg an, das sich über ganz Nordafrika verteilt. Tamikrest haben einen Weg gefunden, den Puls des Blues, dessen Wurzeln ja in Nordwest- Afrika liegen, zurück in die Tuareg-Sprache Tamascheq zu übersetzen.

Mit Generatoren gehen sie in die Wüste, um dort auf ihren elektrischen Gitarren und rituellen Trommeln eine Synthese aus der Musik von Jimi Hendrix und Bob Marley mit den Traditionen ihres Volkes zu finden. Tamikrest sind auf einer Reise in die grenzenlose Welt der Musik - Sie sind keine Exoten, sondern eine begnadete Rockband, die uns die Gitarrentöne völlig neu beibringt und für die Wut des Westens ein neues Ventil findet.

Ny Malagasy Orkestra (MG)

Die zehn Mitglieder des Ny Malagasy Orkestra verkörpern zusammen die Vielfalt der Insel Madagaskar, singen in ihrer Sprache Malagasy und kommen aus den unterschiedlichsten kulturellen Gruppen zusammen auf die Bühne. Ihre Philosophie ist dabei das verbindende Element: Solidarität, Frieden, Respekt und Zusammenarbeit, die aus dem Ny Malagasy Orkestra einen Melting Pot kreativer traditioneller Musik machen, der das kulturelle Erbe neu definiert und Stücke arrangiert, die zwar von den Traditionen des Landes inspiriert sind, aber von einer neuen Generation an Musikern zum Leben erweckt wird.

Vitamin X (GH/BDS)

Seit 1982 begeistern Vitamin X ihr Publikum auf allen großen und kleinen Bühnen Europas. Ihre Konzerte sind nach wie vor ein Garant für gute Laune und versprühen pure Lebenslust, denn der einmaligen Verbindung von afrikanischer Lebhaftigkeit mit karibischer Leichtigkeit kann sich kaum jemand entziehen. Ihr African Roots Reggae strotzt nur so vor Spielfreude und Auftritte sind selten so locker und zugleich so perfektioniert, wie bei Vitamin X. Heute gilt Vitamin X als eine der besten und dienstältesten afrikanischen Reggae-Bands in Deutschland.

So ist es auch kein Wunder, dass Vitamin X mit unzähligen weltbekannten Musikern die Bühne teilte: Den Wailers, Manu Dibango, Maxi Priest, Ziggy Marley & The Melody Makers, Alpha Blondy, Third World, Santana, Burning Spear, Kool and the Gang, Osibisa, Yellowman, BunnyWailer, Lucky Dube Steel Pulse u.v.m. Respekt für ihr Publikum, Freude und Lebendigkeit beim Spielen machen ein Konzert der bunten Truppe zum puren Erlebnisein besonderes, positives Vitamin eben!!! Wer das nicht glaubt muss es beim nächsten Konzert selbst herausfinden!

Flavia Coelho (BR)

Ihre Mutter kommt aus Maranhão, der Hochburg des Reggae, ihr Vater aus Ceará, dem Land des Forró – dazu kommen ihre afrikanischen Wurzeln. Also beschloss sie in ihrer Musik keine Grenzen zu setzen - All das sind ihre Wurzeln und sie nennt es "Bossa Muffin". Ob es wichtiger sei, auf der Bühne das Publikum mit einer Ballade zum Weinen zu bringen und ihr Herz zu bewegen oder bei den Zuhörern mit brasilianischem Feuer die Tanzlust zu wecken – das entscheiden die Leute, sagt Flavia Coelho. "Für mich ist das Wichtigste, auf der Bühne Spaß zu haben. Meine Botschaft ist: Sei fröhlich und genieße das Leben – wir haben nur eines!"

Band of Gypsies (RO/MK)

Zwei der bekanntesten Balkan-Gypsy-Bands geben sich die Ehre: Taraf de Haïdouks (übersetzt: Band der ehrenhaften Banditen) und das Kocani Orkestar. Der Name ihres gemeinsamen Projekts, Band of Gypsies, ist unter anderem auch eine Referenz an Taraf de Haïdouks’ Album aus dem Jahr 2001, auf dem sie schon einmal drei Stücke gemeinsam mit dem Kocani Orkestar aufgenommen hatten.

Die Kompositionen vertiefen sich dabei ganz stark in die unterschiedlichen Quellen, die beide Bands über die Jahre inspiriert haben: traditionelle Musik aus Rumänien, urbaner Balkan-Pop, mittelalterliche Balladen, die sogenannte orientalische Brass Music, türkische Einflüsse und sogar Bollywood- Elemente. Dabei entsteht eine Musik, die sich Motiven aus dem ganzen Balkan, Rumänien, Mazedonien und Serbien bis nach Bulgarien, der Türkei und noch darüber hinaus bedient, die in filigrane und kraftvolle Arrangements verwoben ist.

Txarango (ES)

Txarango steht für den neuen frischen Sound aus Barcelona. Sie bieten ein abwechslungsreiches Programm mit einer erstaunlichen Vielfalt unterschiedlicher Rhythmen, von Balladen über Ska, Salsa, Reggae und Pop. Sie singen in katalanisch und spanisch und ihr Repertoire besteht aus sorggfältig ausgesuchten Songs mit beeindruckenden Texten. Mit Ihrer Ungestümheit verwandeln sie jede Live- Show in eine Riesen Party! Die Botschaft ist klar: Energie, Spass und Feierlaune! Samstag, 13. Juli, ab 17.00 Uhr

IVA Nova (RU)

Wer bei Iva Nova traditionellen russischen Folk erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt, denn dafür rocken Iva Nova definitiv zu hart, zu wild und zu explosiv! Im Jahr 2002 in Sankt Petersburg als Musikerinnen-Kollektiv gegründet, stehen heute fünf Frauen auf der Bühne, die modernen, treibenden Rock mit russischer Folklore und Jazz verbinden und dabei eine Bühnenshow hinlegen, die absolut jeden mitreißt!

Die Melodien und Texte von Iva Nova basieren auf ihren russischen Wurzeln, klingen in ukrainischer, bulgarischer, georgischer und tatarischer Sprache und sind deutlich beeinflusst von Polka, Ska, Jazz, Avantgarde und Punk, dabei immer stark, treibend und voller Energie: Dreckige Gitarrenriffs werden in einen Topf gesteckt mit frenetischen Percussions und ergreifendem Bass, energiegeladener Jazz bringt das Ganze zum Kochen und das Publikum gleich mit!Kein Wunder, dass das russische Rolling Stone Magazine schreibt "Iva Nova is the coolest Russian female band!"

Cabruêra (BR)

Cabruêra ist eine Band, die eine andere Seite der reichen Musikszene Brasiliens, abseits von Bossa und Samba, zeigt. Ihr Talent haben sie von ihren Vorfahren und den früheren afrikanischen Sklaven, die dazu gezwungen waren die Kultur ihrer Kolonialherren anzunehmen. Die Zeiten mögen sich geändert haben, aber das Talent andere Kulturen und Bewegungen für sich zu beanspruchen ist lebendig geblieben. Das ist der Grund dafür warum die brasilianische Kultur so bunt und vielseitig ist.

Auch Cabruêra setzten diese Vielseitigkeit in ihrer Musik um. So lassen sie sich bei ihrem ganz eigenen Sound von den ländlichen Rhythmen ihrer Region inspirieren und würzen diese mit modernen urbanen Sounds wie Rock, Funk, Rap und sogar Electro. Auf ihrer mittlerweile 6. Internationalen Tournee sind sie bereit ein Brasilien, jenseits von Copacabana und Fußball, zu feiern!!

Monsieur Periné (CO)

Monsieur Periné sind ganz sicher eines der Highlights der jungen Musikszene aus Kolumbiens umtriebiger Hauptstadt Bogotá. Für ihren Erfolg haben sie kurzerhand auch einen Musikstil begründet, Suin a la Colombiana! Dieser gründet unverkennbar auf Swing Manouche und feiert Django Reinhardt. Durch die sehr südamerikanische Ergänzung in der Instrumentierung mit typischer Latinpercussion, Bandoneon und Charango sowie den eingearbeiteten Latinstilen, Cumbia, Son, Bolero, Currulao, Tango und Samba klingt der Suin a la Colombiana aber tatsächlich sehr eigen und erfrischend anders.

Und dann ist da der Gesang von Catalina Garcia, als unverwechselbahrer Mittelpunkt, auf diesem sehr leichtlebigen, virtuos gespielten Instrumentalgerüst, das das Paris der 30er Jahre mit dem jungen Bogóta verbindet. Sie singt auf Spanisch und Französisch und dabei scheint ihr die Sonne aus Gesicht, Stimme und Herzen, aus jeder Bewegung und ihrer kompletten Erscheinung und das steckt schlagartig an. Klingt schwülstig - ist aber so. Mosnieur Periné bringt also die Sonne und geht direkt in die Beine, egal ob virtuos akustisch oder auch in moderner Elektroswing-Ästhetik.

Moana and the Tribe (NZ)

Ein Genre, das im neuseeländischen Musikspektrum ganz besonders hervorsticht, ist die Musik der Ureinwohner des Landes, der Maoris. Unverwechselbar kraftvoll und vielfältig sind dabei die Stimmen der beiden Schwestern Moana und Trina Maniapoto, die mit ihrer Band aus einem politischen Bewusstsein heraus einen Sound kreieren, der die Wünsche und Sehnsüchte ihres Volkes artikuliert und in die Welt hinaus trägt.

Und wer denkt, das würde harmonisch und eindimensional ablaufen, der irrt gewaltig! Moana and the Tribe performen live den berühmten Ritualtanz der Maori, den Haka, und zwar mit derart fettem Rhythmus und rauer Energie, dass auf dem Festivalgelände wohl jeder nachvollziehen kann, dass Moana and the Tribe unverkennbar stolz sind, aus Neuseeland zu kommen und sich ihre maorische Identität in jedem einzelnen ihrer Songs wiederspiegelt. Moana and the Tribe machen dem Namen des Festivals absolut alle Ehre: Erweitern wir zusammen unseren Horizont!

Faela! (SE)

Wer Faela! live erlebt, weiß endlich, was Fusion wirklich bedeutet: Musiker aus Argentinien, Bosnien, Chile und Schweden gründen 2007 in Malmö eine Band, die wirklich in keine Schublade passt! Die einzigartige Kombination des Line Up ist eine elektrisierende Mischung verschiedener Kulturen und musikalischer Einflüsse und bringt Latin Music mit Balkan Beats zusammen, Jazz, Reggae und Disco Sounds tragen ihren Beitrag dazu bei und funkiger Skareggae in Kombination mit introspektiver Nordic Folk Musik setzen dem Ganzen die Krone auf.

Faela!s Sound aus Rumba-Gypsy-Swing-Cumbia ist dabei so energiegeladen und ansteckend, dass definitiv kein Fuß mehr stillstehen wird! Der Leadsänger Hugo Coronel singt von Freude, Trauer, Wahnsinn, Liebe zu Menschen, Plätzen, Momenten und der Liebe zur Musik und zum Leben, nicht nur in Spanisch, Schwedisch und Portugiesisch, sondern auch in seiner eigens erfundenen Sprache: Mowish! Zwei Alben haben Faela! bereits veröffentlicht und zahlreiche Publikumspreise abgeräumt! Auf keinen Fall verpassen!

Mokoomba (AFRIKA)

MOKOOMBA schenkt seinem Publikum eine elektrisierende Mischung aus Afro-Fusion und spannenden traditionellen Tonga Rhythmen und man möchte nur noch eines: Tanzen! Der Name MOKOOMBA bezeichnet die tief empfundene Ehrfurcht der Tonga vor dem Fluß Zambezi und für das pulsierende Leben das er ihnen und ihrer Kultur schenkt. Diese aufregende Tonga Gruppe aus Zimbabwe hat einen einzigartigen Sound und ist angetreten die Weltmusikszene im Sturm zu erobern! Schritt für Schritt arbeiten sie an ihrer Karriere:

2008 gewannen sie den Wettbewerb Music Crossroads Zimbabwe und vertraten daraufhin ihr Land beim Music Crossroads InterRegional Festival. Sie wurden mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Sie überzeugten mit ihrem kraftvollen musikalischen Material, der exzellenten Lead- und Backing Vocals und der dichten vibrierenden Arrangements.

So klingt die Zukunft des Afro-Sounds! Das Album „Rising Tide“, produziert von der Ex-Zap Mama Sängerin Manou Gallo, ist im Herbst Nr. 1 Album der iTune MusicCharts Weltmusik, das Songline Magazin zählt es zu den besten 10 Alben 2012. Es gab Auftritte im BBC2 Fernsehen „Later with Jool Holland“ und ein überwaÅNltigendes Konzert auf der Musikmesse WOMEX und zahlreiche Radiomitschnitte. „The future of Afro-Sound“. Verpasst sie nicht, denn so klingt der Sommer!

The Klezmatics (US)

Im Sommer 1988 entfachte eine bis dahin unbekannte Band aus New York Beifallsstürme beim erstaunten Berliner Publikum: The Klezmatics. Im Rahmen des Festivals "Heimatklänge - vom Heimatplaneten Erde" stand der erste internationale Auftritt der 1986 formierten Klezmergruppe unter dem Motto Jiddische Soulmusik von der Lower East Side: Temperamentvolle bulgars, shers, freylekhs - typische Klezmer-Tanzformen - im Wechsel mit sowohl wehmütigen als auch kämpferischen Liedern. Aber nicht nur die Verwendung von Elementen fast aller Art von zeitgenössischer Musik ist ein Markenzeichen der Klezmatics, sondern auch das Repertoire von Liedern

. Stets überraschen die Klezmatics mit bislang unbekannten jiddischen Titeln traditionellen Ursprungs, in Liedern zeitgenössischer jiddischer Poeten wie Michael Wex wird die todgeglaubte jiddische Sprache wieder zum Leben erweckt. Aber auch englischsprachige Songs wie von Dave Lindsay und Tony Kushner weisen die Klezmatics als Avantgardisten aus.

Ein derartiges Liedrepertoire ist einzigartig und brachte ihnen 2007 für ihre Woody Guthrie Vertonungen auf „Wonder Wheel“ aus dem Jahre 2006 als erste und bisher einzige jüdische Musikgruppe den renommierten Grammy Award ein. Ebenfalls im gleichen Jahr wurden sie New York Jewish Music Award als beste Klezmer Band) geehrt und erhielten kürzlich den GLAMA (Gay and Lesbian American Music Award).  

Eintrittspreise:

Festivalticket 19,00 Euro inkl. VVK-Gebühren

Tagesticket Freitag / Samstag je 12,00 Euro inkl. VVK-Gebühren

Fördervereinsmitglieder: Festivalticket 10,00 Euro inkl. VVK-Gebühren

Veranstalter:

Förderverein Kultur im Café Hahn e.V.

Neustraße 15

56072 Koblenz

Café Hahn GmbH

Sabine Körner

Neustraße 15

56072 Koblenz

koerner@remove-this.cafehahn.de

Weiterführende Links:
www.cafehahn.de