09.01.2013 09:57 ab dem 13. Januar 2013 in der Laeiszhalle

Wagner, Verdi, Britten - Simone Young begeht an der Staatsoper Hamburg 2013 alle drei Komponisten-Jubiläen

Simone Young begeht an der Staatsoper Hamburg 2013 alle drei Komponisten-Jubiläen

Simone Young, Foto Klaus Lefebvre

Von: GFDK - Bettina Bermbach

Als eines der wenigen Opernhäuser würdigt die Staatsoper Hamburg 2013 nicht nur die 200. Geburtstage Richard Wagners und Giuseppe Verdis, sondern auch den 100. Geburtstag des britischen Komponisten Benjamin Britten. Jeweils eine Neuproduktion und eine programmatische Besonderheit setzt Opernintendantin Simone Young in diesem Jahr auf den Spielplan – ein Konzept, das für alle drei Komponisten aufgeht.

»Wagner, Verdi, Britten – ich kann mich nicht entscheiden«, sagt Simone Young. »Ich halte es lieber mit Benjamin Britten: Er brachte beiden Komponisten die gleiche Liebe und Verehrung entgegen. Nach einer Vorstellung von „Tristan und Isolde“ in Londons Covent Garden sagte Britten: „What music! He is the Master of us all!“. Doch an seinem Lebensende nannte er Giuseppe Verdi als den Komponisten, der sein Opernschaffen am meisten beeinflusst hat.«

Den musikalischen Dreiklang von Verdi, Wagner und Britten will die Dirigentin und Generalmusikdirektorin an der Staatsoper Hamburg im Jubiläumsjahr 2013 feiern: Den Auftakt bildet eine konzertante Aufführungsserie von Richard Wagners Frühwerk »Rienzi, der Letzte der Tribunen« ab dem 13. Januar 2013 in der Laeiszhalle. Im Frühjahr folgt dann der »Wagner Wahn«: vom 12. Mai bis 2. Juni 2013 werden alle zehn Hauptwerke Wagners in exemplarischen Inszenierungen gezeigt, am Pult aller Vorstellungen steht Simone Young. Für echte Wagner-Fans bietet das Opernhaus den vergünstigten Besuch aller Vorstellungen mit der »WahnCard 200« an.

Am 17. Februar 2013 bringt die Staatsoper Hamburg eine Neuproduktion von Giuseppe Verdis »La Traviata« in der Inszenierung von Johannes Erath heraus. Ein außergewöhnliches szenisches »Verdi-Projekt« ergänzt dann im Oktober/November 2013 die Würdigung des italienischen Komponisten.

Mit der Premiere der selten gespielten Oper »Gloriana« in einer Inszenierung von Richard Jones am 24. März 2013 begeht das Hamburger Opernhaus den 100. Geburtstag Benjamin Brittens. In der nächsten Spielzeit folgt dann die große Wiederaufnahme eines seiner Werke.

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