24.08.2012 07:07 von Mahler bis Rachmaninow

Philharmonische Konzerte im September 2012 in Rostock. Es dirigiert Florian Krumpöck.

Quelle: Volkstheater Rostock

Von: Bärbel Schlapmann

1. Philharmonisches Konzert

Fabrice Bollon »Aux trois coins de la terre« für Saxophonquartett und Orchester, Uraufführung
Gustav Mahler Symphonie Nr. 7 e-Moll

Eine Uraufführung mit dem berühmten Raschèr Saxophone Quartet wird die Philharmonische Konzertsaison 2012/13 eröffnen. Das Konzert für Saxophonquartett und Orchester mit dem Titel »Aux trois coins de la terre (An drei Enden der Erde)« komponierte der französische Dirigent und Komponist Fabrice Bollon bereits 2010. Die ursprünglich im März 2012 geplante Uraufführung dieser Komposition, welche drei besonders couragierte Frauen aus Guatemala, dem Iran und Kenia würdigt, wird nun im Septemberkonzert erklingen. Nach der Pause steht Gustav Mahlers 7. Symphonie auf dem Programm – ein Werk, das anders als sein symphonischer Vorgänger eine Tendenz zum Positiven und zur versöhnlichen »Dur-Seligkeit« zeigt, insbesondere im »theatralischen« Jubel des Finales. Von besonderem Charakter erweisen sich die drei Mittelsätze: die beiden Nachtmusiken und das schattenhafte Scherzo – eine Folge subtiler Charakterstücke, in der sich die Bilderwelt der »Wunderhorn-Atmosphäre« aus den früheren Symphonien und Liedern schleierhaft offenbart. Es dirigiert Florian Krumpöck.

Termine: Samstag, 01. September, 19:30 Uhr und Sonntag, 02. September, 18:00 Uhr, Halle 207 der ehemaligen Neptunwerft

 

 

2. Philharmonisches Konzert

Sergej Rachmaninow Konzert für Klavier und OrchesterNr. 2 c-Moll op. 18 Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Das 2. Philharmonische Konzert eröffnet eine Serie von Klavierkonzerten, die acht der zehn Philharmonischen Konzerte prägen wird. Den Reigen beginnt Lars Vogt, einer der renommiertesten Pianisten seiner Generation, der seit seinem Rostocker Debüt 1992 mehrfach in der Hansestadt gastierte. Seine Karriere führte ihn auf alle großen Podien der Welt, unter anderem als »pianist in residence« zu den Berliner Philharmonikern. In Rostock ist er nun mit dem 2. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow zu hören. In den Jahren 1900/01 entstanden, brachte dieses Konzert nach seiner Moskauer Uraufführung dem Komponisten und Ausnahmepianisten Rachmaninow weltweite Anerkennung. Es zählt bis heute zu seinen meistgespielten Werken. Auch das Werk nach der Pause führt in die große russische Musikkultur: die 5. Symphonie von Peter Tschaikowsky, die auf einem Thema basiert, welches der Komponist selbst als »vollständige Beugung vor dem Schicksal« deutete. Am Pult dieses Konzerts steht der britische Dirigent Alexander Joel, Generalmusikdirektor des Staatsorchesters Braunschweig.

Terminne: 29./ 30. September und 01. Oktober, jeweils 19:30 Uhr, Großes Haus

 

 

Bärbel Schlapmann
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