27.03.2013 08:23 Russisches Märchen verzaubert Münchner Kinder

Neues Kinderkonzert von mini.musik „Im Zauberreich von Baba Jaga“ am 21. April 2013 im Münchner Gasteig

Neues Kinderkonzert von mini.musik „Im Zauberreich von Baba Jaga“ am 21. April 2013 im Münchner Gasteig

Bild 1: © mini.musik - Große Musik für kleine Menschen e.V.

Von: GFDK - Annabelle Meinhold - 3 Bilder

München, 19. März 2013 – Am 21. April 2013 wird es im Münchner Gasteig märchenhaft: Mit dem Kinderkonzert „Im Zauberreich von Baba Jaga“ bringt mini.musik erstmals russische Musik nach München. Gemeinsam mit der mini.musik Moderatorin Uta Sailer unternehmen die Kinder einen Ausflug in die einzigartige Märchenwelt Russlands – eine Welt voller Zauber und Magie.

Unterwegs treffen die kleinen Konzertgäste die fabelhafte Gestalt der Baba Jaga und ihre Gefährten. Sie zeigen sich in den prächtigsten Klangfarben: in Werken von Tschaikowski („Nussknacker“), Rimski-Korsakov („Das Märchen vom Zaren Saltan" / „Scheherazade“), Dargomyzhsky („Baba Jaga“), Strawinsky („Feuervogel“), Ljadov („Kikimora“) und Mussorgsky („Bilder einer Ausstellung“).

Mit dem Kinderkonzert „Im Zauberreich von Baba Jaga“ macht mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. die Münchner Kinder mit der Märchenwelt Russlands bekannt. Im Zentrum steht Baba Jaga, die den russischen Kindern und Erwachsenen bestens vertraut ist durch Erzählungen, Musikstücke und Zeichentrickfilme.


Manchmal wird Baba Jaga als böse Hexe dargestellt, doch bei mini.musik ist sie eine gute Hexe: Sie ist sehr weise und hilft den Menschen durch Ratschläge. Noch dazu macht sie gerne kostbare Geschenke; alle freuen sich, wenn sie eines von ihr erhalten. Zuhause ist Baba Jaga tief im Wald, in einer Hütte auf Hühnerbeinen, aber natürlich kann sie auch fliegen! Baba Jaga fliegt in einem Mörser und verwischt ihre Spuren mit einem Besen.
Die russischen Komponisten waren fasziniert von der geheimnisvollen Baba Jaga. Strawinsky, Tschaikowski und Rimski-Korsakov komponierten zu den russischen Märchen Ballett- und Opernmusik. Diese Werke zählen heute zum Weltkulturerbe.


Im mini.musik Konzert „Im Zauberreich der Baba Jaga“ im Gasteig am 21. April 2013 sind Ausschnitte aus diesen Werken zu hören, darunter auch eine der bekanntesten Baba-Jaga Vertonungen aus Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“.


Russische Märchenwelt als Spiegelbild der russischen Weltanschauung
Anders als die moralisierenden Märchen der Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersens, besteht die russische Märchenwelt aus einer Vielzahl immer wiederkehrender Figuren: Iwan Zarewitsch, Wassilisa die Wunderschöne, Baba Jaga, der gestrenge Frost, die Schwanen-Prinzessin oder der unsterbliche Kostschej.

Die Märchenhelden kämpfen für das Gute, sie besiegen Ungeheuer, retten Freunde oder Geliebte und suchen Zaubergegenstände. Dabei haben sie öfters mit Hexen, Zauberern, Ungeheuern und Gestalten aus der Unterwelt zu tun.


In den russischen Märchen kommt die Weltanschauung des russischen Volkes zum Ausdruck: seine Vorstellung von Gut & Böse, seine Ideale, Hoffnungen, Sehnsüchte und nicht zuletzt seine Träume & Phantasien.

NEU: Familienkonzert „Im Zauberreich von Baba Jaga“, Gasteig, 21. April 2013


Ein seltsames Zuhause hat die Hexe Baba Jaga – im tiefsten Wald lebt sie in einer Hütte, die auf Hühnerfüßen steht! Dort drinnen haust sie einsam schon viele Jahre; sie ist schon sehr, sehr alt. Bis Ivan Zarewitsch auftaucht! Mit ihm schließt sie einen Pakt: Sie hilft ihm seine entführte Braut zu finden. Er dagegen soll sie von ihrer Einsamkeit und ihrem Kummer befreien. Mit Hilfe des Waldgeistes Leschij, der Sumpfhexe Kikimora und des Katers Bajun findet Ivan das Zauber-Ei, in dem Lösung für Ihre Suche versteckt ist. All das geht aber nur mit kräftiger Unterstützung des Publikums!


mini.musik spinnt um die Hexe Baba Jaga eine zauberhafte Geschichte, in der die kleinen Konzertgäste sich gemeinsam mit der bekannten BR KLASSIK Moderatorin Uta Sailer in die einzigartige Märchenwelt Russlands begeben. Dort treffen sie nicht nur Baba Jaga höchstpersönlich und Ivan-Zarewitsch, sondern viele weitere  Märchengestalten: den Waldgeist, die Sumpfhexe Kikimora oder den Kater Bajun.


Dabei erklingen Werke von Rimski-Korsakov, Prokofjew, Tschaikowsky, Ljadow, Strawinsky u.a. Gespielt auf Violine Klarinette, Fagott, Klavier, Xylophon, Vibraphon und weiteren Perkussions-Instrumenten, Moderatorin ist Uta Sailer. Zusätzlich zur Musik bringt mini.musik den Kindern die russische Märchenwelt durch Bildprojektionen des Künstlers Alexei Schewtschenko näher.


Alexej Schewtschenko zählt zu den gefragtesten Illustratoren Russlands. Er ist Mitglied der Russischen Künstlervereinigung und im Internationalen Rat für Kinderbücher. Seine Arbeiten sind bei führenden russischen Verlagen wie Astrel, Egmont und Labyrinth gefragt.  Insgesamt hat er bisher über 150 Bücher gestaltet, darunter Romane der berühmten zeitgenössischen Autoren Eduard Uspenski, A. Usachew, Jurij Entin; er illustriert zudem Kinder- und Schulbücher.


Schewtschenkos besondere Liebe gilt der Illustration russischer Märchen. Seine Bilder sind lebendig, witzig, filigran und in der besten Tradition der russischen Illustrationskunst ausgeführt. Er hat Geschichte des russischen Kostüms studiert, um der Kleidung seiner Figuren nationalen Kolorit zu verleihen. Für ihn ist sind Bücher nicht nur Literatur, sondern Theater, Philosophie, Kunst und Geschichte in einem. Bei einer Ausstellung sagte ein Kind zu den Bildern von Alexej Schewtschenko: „Diese Illustrationen sind für mich die Seele des Buchs.“


Die Idee zum Konzert stammt von Diana Lehnert, Musikvermittlerin aus Luzern. Sie wollte für das „Zaubersee“-Festival ein Kinderkonzert mit russischer Musik. Das Konzept zu „Im Zauberreich von Baba Jaga“ entwickelte daraufhin Anastasia Reiber, Gründerin von mini.musik e.V. Als gebürtige Ukrainerin ist sie mit russischen Märchen und ihren musikalischen Überarbeitungen aufgewachsen. Ihre kulturellen Wurzeln bringt sie gefühlvoll in die Geschichte um die Hexe Baba Jaga ein.


Termin: Sonntag, 21. April 2013 „Im Zauberreich von Baba Jaga“
Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig
Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.
Eintrittspreis: Kinder 9,00 €, Erwachsene 14,00 €


Karten sind über München Ticket erhältlich. Entweder telefonisch: 089/ 54 81 81 81, im Internet über www.muenchenticket.de oder an allen München Ticket-Vorverkaufsstellen.


Über mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.:
mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. bietet seit 2007 klassische Konzerte für Kinder von drei bis sechs Jahren. Die mini.musik Konzertreihe beinhaltet mehrere Programme und wird alljährlich in der Black Box im Münchner Kulturzentrum Gasteig aufgeführt. Es gibt Familienkonzerte sonntags um 14:00 und 16:00 Uhr und Kindergartenkonzerte montags um 09:00 und 11:00 Uhr. mini.musik geht mit seinem Programm auch auf Reisen, die Musiker sind seit Jahren gern gesehene Gäste beim Rheingau Musik Festival, beim Sinfonieorchester Luzern und in vielen deutschen Städten.

Die Kinderkonzerte sind in Konzeption und Durchführung der Erfahrungswelt von Vorschulkindern angepasst. mini.musik bietet den Kindern einen altersgerechten und vor allem spielerischen Zugang zur klassischen Musik. Sie werden durch Mitmachaktionen eingeladen, aktiv am Geschehen teilzuhaben, sei es durch das Singen von Liedern, durch kleine Improvisationseinlagen oder durch einen Tanz. Bereits Tausende von Kindern fanden so ihren ganz persönlichen Zugang zur klassischen Musik.

 

 

 

 

Annabelle Meinhold

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