11.11.2013 09:39 NACHRICHTEN AUS DER KULTURPOLITIK

Neue Musik begeistert junge Menschen - Jugendensembles für Neue Musik erstmals in Berlin

Neue Musik in Deutschland

130 Jugendliche werden in sechs 30-minütigen Konzerten ihre Herangehensweise an die Neue Musik präsentieren. Neue Musik - Foto: wdr3.de

Von: GFDK

Bei jedem Länderspiel entsteht etwas Gemeinsames, etwas, was nicht als Sieg oder Niederlage in Punkten gemessen werden kann. Aus sechs unterschiedlichen deutschen Bundesländern finden sich nun alle Jugendensembles für Neue Musik erstmals in Berlin zu einem Treffen ein. Dort bietet sich den Jugendlichen eine bisher einmalige Möglichkeit zusammen zu musizieren und sich über ihr ungewöhnliches Hobby auszutauschen: der Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik - intensives Proben und Konzerte eingeschlossen.

Länderspiel der Neuen Musik:

„Jugendensembles für Neue Musik begeistern junge Menschen für diese faszinierende, aber oft sperrige zeitgenössische Kunstform,“ schreibt Norbert Lammert, Bundestagspräsident und Schirmherr der Veranstaltung in einem Grußwort zum „Länderspiel der Neuen Musik“: „Frühzeitige Förderung des talentierten Nachwuchses bildet so nicht zuletzt ein solides Fundament für künstlerische Innovationen und die Rezeption dieser Kunst.“

Studio musikFabrik lädt zum Treffen aller deutschen Landesjugendensembles für Neue Musik ein

16. November 2013, Umspannwerk Alexanderplatz, Voltairestraße 5, 10179 Berlin: Von 11:00 bis 14:00 Uhr reflektiert ein Symposium die pädagogischen Situationen von Neuer Musik und Nachwuchs in Deutschland. Ab 15:00 Uhr stellen sich die Landesjugendensembles in Konzerten vor.

Im Umspannwerk werden die knapp 130 Jugendlichen in sechs 30-minütigen Konzerten ihre Herangehensweise an die Neue Musik präsentieren. Höhepunkt des musikalischen Treffens ist die gemeinsame Interpretation des Werkes „Form 2“ von James Tenney, ein raumgreifendes Werk, welches sich auf das Schaffen von John Cage bezieht.

Neue Musik in Deutschland

Das Symposium bietet die Möglichkeit zur Diskussion über Herausforderungen und Möglichkeiten, die diese Ensembles bieten. Cathy Milliken, selbst als Komponistin und Musikerin bei zahlreichen Education-Projekten beteiligt, wird den Podiumsgästen Dieter Mack (Komponist), Winrich Hopp (Künstlerische Leitung Musikfest Berlin), Gerhard R. Koch (Journalist) und Jürgen Krebber (Internationales Musikinstitut Darmstadt) sowie den Leitern der jeweiligen Ensembles Fragen zu künstlerischen Ansprüchen, pädagogischen Methoden und organisatorischen Aufgaben stellen. In einer heterogen besetzten Gesprächsrunde können dabei verschiedene Positionen und unterschiedliche Bedürfnisse verhandelt werden.

Ergänzend leiten Cathy Milliken und Melvyn Poore, Musiker des Ensemble musikFabrik, Workshops für sieben Berliner Schulklassen, die zum Abschluss dieses Projektes ebenfalls ein kurzes Stück im Rahmen der Länderspiel-Konzerte präsentieren.

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Quelle und weitere Informationen;
http://www.miz.org/news_10528.html