25.01.2013 08:23 Welcom Back - mit neuen Projekten im Koffer

Musik/Konzert Klassik: Sängerin und Dirigentin Barbaba Hannigan kommt mit neuer CD nach Berlin zurück

Musik/Konzert Klassik: Sängerin und Dirigentin Barbaba Hannigan kommt mit neuer CD nach Berlin zurück

Barbara Hannigan © Elmer de Haas

Von: GFDK - Albion Media

"Sopranistin Barbara Hannigan und Mezzo Charlotte Hellekant singen die Schwestern nicht nur mit bestechender vokaler Präzision, sondern ertanzen sie auch mit atemberaubender Einfühlung." Joachim Lange, Frankfurter Rundschau


Nur wenige Wochen nach ihrem großen Erfolg als Sängerin und Dirigentin im Late Night Konzert der Berliner Philharmoniker - "bestürzend schön" (Jan Brachmann, FAZ) - kehrt Barbara Hannigan mit neuen Projekten nach Berlin zurück. Mit zwei Programmen und zwei neuen CD Veröffentlichungen zeigt die Sopranistin, dass sie sich besonders in der zeitgenössischen Musik zu Hause fühlt.


Am 1., 2. und 3. Februar ist die energiegeladene Kanadierin an der Staatsoper im Schiller-Theater in Toshio Hosokawas Oper Matsukaze zu erleben. Matsukaze ist einer der beliebtesten Klassiker des japanischen Nô-Theaters, in dem zwei Schwestern, von unerfüllter Zuneigung zu einem Mann beherrscht, als Totengeister ins Diesseits zurückkehren. Der japanische Komponist Toshio Hosokawa, den Choreografin und Regisseurin Sasha Walz für ihr choreografisches Opernprojekt - einer neuartigen Kombination aus Tanz, Gesang und Musik - gewinnen konnte, schrieb Barbara Hannigan die gleichnamige Titelrolle auf den Leib. Die Uraufführung des in Kooperation von vier Opernhäusern in Auftrag gegebenen Werks fand im Mai 2011 am Théâtre de la Monnaie in Brüssel statt, danach ging die Produktion nach Warschau, Luxemburg. Nun kann das Gesamtkunstwerk, in dem Barbara Hannigan nicht nur singt, sondern einmal mehr beweist, dass zu ihren vielseitigen Talenten auch das Tanzen gehört, an der Berliner Staatsoper im Schiller Theater bewundert werden.


Dass Henri Dutilleux und seine Kompositionen ganz und gar zu Unrecht nach wie vor ein Schattendasein im Konzertbetrieb führen, kann das Publikum der Berliner Philharmoniker am 14., 15. und 16. Februar erfahren, wenn Barbara Hannigan sich in drei Konzerten in der Berliner Philharmonie der Musik des Franzosen widmen wird. Sein mit nahezu romantischem Klangsinn aufwartendes Werk Correspondances wird die Neue-Musik-Spezialistin in ihrer ganz eigenen Art verkörpern und dem Publikum nahe bringen. Umrahmt von Robert Schumanns Ouvertüre zur Oper Genoveva und seiner "Rheinischen" Symphonie bildet das Werk von Dutilleux einen Kontrapunkt zu Witold Lutoslawskis Klavierkonzert, gespielt von Krystian Zimerman.


Auch auf zwei neuen CD Produktionen zeitgenössischer Musik ist Barbara Hannigan gleich zu Beginn diesen Jahres zu hören: Sie beteiligte sich an der Britten-Aufnahme der Amsterdam Sinfonietta unter Candida Thompson zum Britten-Jahr 2013 mit Brittens Les Illuminations opus 18.

Die Erstaufnahme von Dutilleux´ Correspondances nahm Barbara Hannigan für die Deutsche Grammophon mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Esa-Pekka Salonen im Beisein des Komponisten auf. Die CD wird am 22. Januar zum 97. Geburtstag von Dutilleux veröffentlicht.

 

Late-Night Concert in voller Länge verfügbar:

www.digitalconcerthall.com


Die Aufführungsdaten im Überblick:

01.02.2013, 19.30 Uhr, Staatsoper im Schiller Theater
02.02.2013, 19.30 Uhr, Staatsoper im Schiller Theater
03.02.2013, 18.00 Uhr, Staatsoper im Schiller Theater


Toshio Hosokawa: Matsukaze
Musikalische Leitung: David Robert Coleman
Regie | Choreografie: Sasha Waltz
Schwester Matsukaze | Sopran: Barbara Hannigan
Schwester Murasame | Mezzosopran: Charlotte Hellekant
Mönch | Bass: Frode Olsen
Fischer | Bariton: Kai-Uwe Fahnert
Sasha Waltz & Guests
Staatskapelle Berlin
Vocalconsort Berlin

14., 15. und 16.02.2013, 20.00 Uhr, Großer Saal, Berliner Philharmonie


Robert Schumann: Ouvertüre zur Oper Genoveva op. 81
Witold Lutoslawski: Klavierkonzert
Henri Dutilleux: Correspondances für Sopran und Orchester
Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«
Dirigent: Sir Simon Rattle
Sopran: Barbara Hannigan
Klavier: Krystian Zimerman
Berliner Philharmoniker

 

 

Albion Media

Meike Wiedamann

Meike@albion-media.com