06.12.2012 08:15 Jung, überraschend und immer in Bewegung

Musik Jazz: "Le Pop 7" - Die Reihe für frankophone Musik - Französischer Radio Sound als Neo-Chanson-Compilation

Musik Jazz: "Le Pop 7" - Die Reihe für frankophone Musik - Französischer Radio Sound als Neo-Chanson-Compilation

Bild 1: La patere rose © Nico Stinghe

Bild 2: Feloche © Lisa Roze

Bild 3: Caracol Quelle: Uwe Kerkau Promotion

Bild 4: Cecile Hercule Quelle: Uwe Kerkau Promotion

Bild 5: Album "Le Pop 7" © Le Pop Musik

Von: GFDK - Uwe Kerkau Promotion - 5 Bilder

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum der ersten Ausgabe gibt es endlich wieder eine neue "Le Pop". Die Reihe für frankophone Musik und zeitgemäßes Chanson ist nicht einfach nur eine Compilation-Serie. Mehr als 70 verschiedene Künstler wurden auf Le Pop schon vorgestellt, und viele davon gelangten danach mit eigenen Alben in die deutschen Läden. Als ideale Einflugschneise für französische und kanadische Acts einerseits, als wichtiges Update für den aktuellen Zustand der Neo-Chanson-Szene andererseits ist die Serie heute unverzichtbar. Und im Gegensatz zu so vielen Compilation-Reihen ist "Le Pop" immer ein Garant für Überraschungen. Denn die Szene, die sie beleuchtet, ist heute noch viel lebendiger als zu ihren Anfangstagen.

„Trend mit Fundament.“ So hatten wir die erste Welle der frankophonen Szene beschrieben und die Aussage hat sich bewahrheitet: Mit Françoiz Breut, Mathieu Boogaerts, Thierry Stremler und Dominique A sind vier Künstler auf Le Pop 7 vertreten, die schon auf der inzwischen legendären ersten Le Pop-Ausgabe zu finden waren und deren musikalische Weiterentwicklung sich hier verfolgen lässt. Mit „L“, Brigitte, Lescop, Salomé Leclerc, Liza Manili und Damien präsentiert Le Pop 7 auch wieder sechs neue Namen, die man garantiert nicht zum letzten Mal gehört hat. Die Szene lebt und bringt immer wieder neue Talente, Sounds und musikalische Ideen hervor. Die Liste von Künstlern, denen es wie Camille, Breut, Cœur de pirate und Dominique A gelungen ist, sich auch ausserhalb des Hexagons ein Publikum in der nicht französischsprachigen Welt zu erspielen, wird mit Le Pop 7 wieder ein Stückchen länger werden.

Passend zur Vitalität der Szene ist auch die musikalische Auswahl. Viele tanzbare Stücke, viel Uptempo, viel Euphorie. Die französischen 1980er Jahre mit Synthiepop-Ikonen wie Etienne Daho und Indochine sind als musikalischer Einfluss für junge Künstler wie Liza Manili, Lescop oder Ludo Pin inzwischen auf Augenhöhe mit den viel zitierten 60ern (Gainsbourg, Hardy, Becaud und Co.). Aus der produktiven Beschäftigung mit französischen Pop- und Chansontraditionen gepaart mit weltweiten Poptrends entsteht ein ganz eigener Mix von immer neuen Sounds, die das Genre bereichern und lebendig halten. Le Pop 7 ist mal wieder voll davon: Leichtfüßige Songs wie bei Thierry Stremler treffen auf die lasziv-swingenden Brigitte, die unterkühlt-wavigen Lescop werden umrahmt von Indie-Dancefloor-Hits der Sängerinnen Liza Manili und Barbara Carlotti. Selbst Françoiz Breut, bisher eher für wunderschöne baladeske Chansons bekannt, entdeckt mit „Michka Soka“ einen lässigen Groove für sich. Der Avantgarde-Pop von Damien (mit Chilly Gonzales am Piano) und Camille führt weiter, was Dominique A (hier vertreten mit dem magischen „Quelques lumières“ ) zum Vorreiter seiner Generation machte. Mathieu Boogaerts und Fredda schließlich liefern raffiniert-eingängige Songperlen, die sich mit organischer Instrumentierung subtil aber effektiv in die Gehörgänge schmeicheln.

Die Macher der Compilation-Reihe, Oliver Fröschke und Rolf Witteler, über Le Pop 7: „Wie immer ist die Auswahl, die wir getroffen haben, äußerst subjektiv. Wir richten uns nicht danach, was im französischen Radio läuft oder welche Hypes die französische Presse gerade verbreitet. Es ist der „Vue d’exterieur“ (S. Gainsbourg), der Blick von außerhalb, der seit jeher die Stärke unserer Serie ausmacht. Und von französischer Seite wird uns oft genug bestätigt, dass eine Compilation wie Le Pop in ihrem Heimatland nie entstehen könnte. Eine neue Le Pop ist für uns immer wieder eine spannende Aufgabe – aus dieser reichhaltigen Szene eine Auswahl zu treffen, die zeigt wie aufregend, unterhaltsam und abwechslungsreich das heutige Chanson ist. Und mit einem stilistischen Spannungsbogen aus 16 Songs von 16 verschiedenen Künstlern ein neues Album zu schaffen, das für sich selbst steht.“

Françoiz Breut, einer der wenigen Namen aus Anfängen des Nouvelle Chanson, der noch heute zu den festen Größen der Szene gehört. "Als habe sich Morrissey in eine Französin verwandelt" schrieb die Zeit über sie. Zu ihren zahlreichen Fans gehören Musiker wie Go-Betweens, Tindersticks, Calexico, Herman-Düne und Portishead – nur um die bekanntesten Namen außerhalb Frankreichs zu nennen. Lange nutzte Madame Breut diese Gunst und kooperierte mit in- und ausländischen Komponisten und Textdichtern, die sich darum rissen, für diese sagenhafte Stimme zu arbeiten. Heute braucht sie das nicht mehr. Ihre Texte schreibt sie selbst und ihre Songs nimmt sie mit ihrem neuen musikalischen Mastermind Stéphane Daubersy zusammen auf. Im Oktober erschien das erste Album dieser Zusammenarbeit – das magische „La chirugie des sentiments“. Ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause Breut.

„L’ancolie“ ist nicht nur der zart klingende Name einer Blume, zu Deutsch der Akelei – sondern das wundervolle neue Album der Sängerin Fredda. Und damit ist ihr, so ist sich die hiesige Presse einig, ein großer Wurf gelungen: „Zauberhaft“ schwärmt die Nürnberger Zeitung, der Stern findet „den idealen Soundtrack für den nächsten Frankreichurlaub“ gefunden zu haben und die DPA ist sich sicher dass es „eines der bisher schönsten Alben des Jahres“ ist. Ihre ausbalancierten, feinen Chansons, ihre unvergleichliche Stimme und die Poesie, die sich gleichermaßen in ihren Texten und ihren Melodien wiederfinden – all das macht „L’ancolie“ zu einem der wichtigsten Alben des zeitgenössischen Chanson. Zum Dahinschmelzen schön.

Nach zweijähriger Pause mit Spannung erwartet: „Le Pop 7“ die neue Ausgabe der renommierten Compilation-Reihe, die sich bisher schon über 80.000 mal verkauft hat und jeden Tag neue Fans findet. Die Macher – das Le Pop DJ-Team – servieren nach den beiden Shows die tanzbare Variante des Neo-Chanson, frankophone Hits zwischen Swing, Ska, Latin-Beats und Sixties-YéYé.

 

Le Pop on Tour mit Françoiz Breut, Fredda & Le Pop DJ-Team

23.11.12 - DE-Karlsruhe, Tollhaus
24.11.12 - CH-Zürich (CH), El Lokal
25.11.12 - CH-Lausanne, Le Bourg
26.11.12 - DE-Freiburg, Café Atlantik
27.11.12 - DE-Frankfurt, Brotfabrik
28.11.12 - DE-Köln, Bahnhof Ehrenfeld
29.11.12 - DE-Bremen, MS Treue
30.11.12 - DE-Leipzig, Werk 2
01.12.12 - DE-Hamburg, Indra
03.12.12 - DE-Berlin, Crystal
04.12.12 - DE-Münster, Gleis 22
05.12.12 - DE-München, Feierwerk
06.12.12 - CH-Schaffhaus., Kammgarn
07.12.12 - DE-Duisburg, Grammatikoff
08.12.12 – DE Saarbrücken, Sparte 4



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