29.06.2013 08:40 20. & 21. Juli 2013

Konzerthighlights bei KLANGART im Skulpturenpark Waldfrieden - Avishai Cohen Quartett & Acoustic Africa

Avishai Cohen ist ein israelischer Jazzbassist

Seine tiefemotionale Musik weist Anklänge von Folk, Klassik oder Pop mit orientalischen Einflüssen auf, immer bleibt aber Jazz. Bild 1: Avishai Cohen © Krauskopf

Nguyen Le und Band spielen bei KlangArt 2013

Bild 2: Acoustic Africa - Women's Voices Quelle: Veranstalter

Von: GFDK - Ruth Eising - 2 Bilder

Zum Fünfjährigen von KLANGART zwei Highlights an einem Wochenende: Das „Avishai Cohen Quartett“ und „Acoustic Africa“.

Der israelische Bassist Avishai Cohen gilt als einer der jungen Stars der internationalen Jazzszene, dessen tiefemotionale Musik Anklänge von Folk, Klassik oder Pop mit orientalischen Einflüssen aufweist, immer aber Jazz bleibt.

Konzerte in Deutschland


Mit „Acoustic Africa. Women’s Voices“ treten drei junge Stimmwunder, die erst jüngst die Kölner Philharmonie bis auf den letzten Platz füllten, auf. Schon allein durch ihre afrikanische Multinationalität garantiert das Konzert von Kareyce Fotso, Dobet Gnahoré und Manou Gallo und ihrer Band eine kontinentale Bandbreite von Rhythmus und Klangwelten.

Der Skulpturenpark Waldfrieden veranstaltet zum fünften Mal die Konzertreihe KLANGART und lädt Größen der internationalen Jazz- und Weltmusikszene ein.  Hier finden in einzigartiger Weise Natur, Kunst und Musik zusammen: Der Veranstaltungsrahmen im Ausstellungspavillon oder open air auf der Rasenfläche vor der Villa Waldfrieden zählt zu dem schönsten Konzertambiente weit und breit. Dies genießen Musiker wie auch Zuhörer gleichermaßen. In Musikerkreisen spricht man über die feine Konzertreihe mit Festivalcharakter, unter Zuhörern ist sie längst kein Geheimtipp mehr und zieht alljährlich ein großes Publikum an, das weit über die Region hinaus den Weg nach Wuppertal findet.

Konzerte in Wuppertal

Samstag, 20. Juli > 19 Uhr > Open Air
Avishai Cohen Quartett, >PLUGGED<

Avishai Cohen E-Bass, Kontrabass, Gesang |   Eli Degibri Saxofon
Nitai Hershkovits Klavier, Keyboard  |  Ofri Nehemya Schlagzeug

Avishai Cohen ist nicht nur ein phänomenaler Bassist, er ist auch ein starker Komponist, der in seiner Musik die Klangfarben und Rhythmen des Nahen Ostens mit westlichem Jazz zusammenbringt. Cohen macht eine tief emotionale Musik, die mal nach Folk, mal nach Klassik oder Pop, mal nach orientalischer Weltmusik klingt und doch immer Jazz bleibt. Neuerdings tritt Cohen auch als Sänger in Erscheinung: er singt Englisch, Hebräisch und Ladino, die Sprache der sephardischen Juden.


Entsprechend vielfältig sind die Inspirationensquellen seiner Lieder und Kompositionen. Aufgewachsen in einem Kibbuz spielte Avishai Cohen zunächst Klavier, wechselte dann zum Bass. Nach seinem Studium in Jerusalem zog es ihn nach New York, wo er schnell in Kontakt mit den Größen des Jazz kam: Er spielte mit Wynton Marsalis, Joshua Redman, Paquito D‘Rivera, Herbie Hancock und mehrere Jahre lang in den Bands von Chick Corea. Inzwischen lebt Avishai Cohen wieder in Israel und ist mit eigenen Projekten weltweit unterwegs. „Ein Israeli sein“, sagt Cohen, „heißt, sehr multikulturell zu sein. Es gibt osteuropäische und deutsche Wurzeln; spanische, türkische und griechische Einflüsse. Das brachte einen speziellen Sound hervor.“

Sonntag, 21. Juli > 18 Uhr > Open Air
Acoustic Africa, >WOMEN'S VOICES<

Dobet Gnahoré Gesang, Percussion  |   Manou Gallo Gesang, E-Bass
Kareyce Fotso Gesang, Gitarre  |  Aly Keïta Balafon
Zourmana Diarra Gitarre  | Boris Tschango Schlagzeug

Drei Stimmen, drei Frauen von der Elfenbeinküste und aus Kamerun mit ganz verschiedenen künstlerischen Einflüssen. Sie singen Lieder auf Zulu, Malinke, Wolof, Bete und Lingala. Es eint sie der Rhythmus und die Klangwelt des afrikanischen Kontinents.

Ihr Weg ist nicht der globalisierte Sound, doch Einflüsse aus Funk, Blues und Rock sind willkommen. Dobet Gnahoré von der Elfenbeinküste fesselt ihr Publikum mit ihrer ausdrucks­starken Altstimme und einer überwältigenden Bühnenpräsenz. Die aus Kamerun stammende Kareyce Fotso mit ihrer leicht rauchigen Bluesstimme ergänzt das Ensemble um eine Note kraftvollen Afro-Pop. Ebenfalls von der Elfenbeinküste stammt Manou Gallo, bekannt von „Zap Mama“, die mit ihrem energiegeladenen Auftreten als Sängerin und am E-Bass die traditionellen westafrikanischen Einflüsse mit hellen Funkklängen und wummerndem R&B aufmischt. Die drei Power-Frauen werden begleitet von dem kongolesischen Drummer Boris Tchango, dem aus Mali stammenden Gitarristen Zoumana Diarra und dem virtuosen Balafon-Spieler Aly Keïta.

Kartenvorverkauf

Über www.westticket.de <http://www.westticket.de/suchergebnisse/details.html?referer_info=wt_partner&eventid=542889>  (Hotline 0211 27 4000) an der Kasse des Skulpturenparks Waldfrieden und zahlreichen Vorverkaufsstellen.

Adresse:
Skulpturenpark Waldfrieden, Hirschstraße 12, 42285 Wuppertal
Tel.0202. 4789812-0, mail@skulpturenpark-waldfrieden.de

Dinner in der Villa Waldfrieden: Wer im Anschluss an die Konzerte an einem Abendessen des Restaurants Palette in der Villa Waldfrieden teilnehmen möchte, kann unter Tel. 0202/2501630 oder unter  <mailto:event@skulpturenpark-waldfrieden.de> event@skulpturenpark-waldfrieden.de Karten (inkl. Konzertkarten) vorbestellen.

 

 

Ruth Eising
für Skulpturenpark Waldfrieden