16.02.2013 07:46 Dienstag, 19. Februar 2013, 19.30 Uhr, Wien

Konzert Klassik: Zweites Konzert des Bruckner Orchesters Linz im Wiener Musikvereins-Zyklus 2012/2013

Konzert Klassik: Zweites Konzert des Bruckner Orchesters Linz im Wiener Musikvereins-Zyklus 2012/2013

Bild 1: Bruckner Orchester Linz im Wiener Musikverein 2012/2013 © BOL. Reinhard Winkler

Bild 2: Kurt Schwertisk und D.R. Davies, 2010 © BOL. Reinhard Winkler

Bild 3: Anna Larsson © BOL. Reinhard Winkler

Bild 4: Stephen Gould © Peter Rigaud

Von: GFDK - Isabel Biederleitner - 4 Bilder

„Ein kleines Wunder“ … sei der langsame Satz aus Anton Bruckners Streichquintett F-Dur, urteilte der Musikpublizist Stefan Schmöe. Mit jenem „Adagio“, das Stanislaw Skrowaczewksi 1998 kongenial orchestrierte, eröffnet das Bruckner Orchester Linz unter seinem Chefdirigenten Dennis Russell Davies das KONZERT im WIENER MUSIKVEREIN am 19. Februar.

 
Es folgt die Wiener Erstaufführung von Kurt Schwertsiks „Nachtmusiken“ op. 104, die das Orchester schon im Jahr 2010 anlässlich von Schwertsiks 75. Geburtstag in Linz als Österreich-Premiere spielte. Die „urbanen Nocturnes“ sind voller Leidenschaft, Trauer, Melancholie und metaphysischer Spekulation – doch es wäre keine Komposition von Kurt Schwertsik, würde sie nicht auch ein Augenzwinkern, ein Schmunzeln, ja, ein sanftes „Wienerlied“ beinhalten.

Auf die sehr persönliche Sicht des Wiener Komponisten auf die „Poesie hässlicher Städte“ (& auf seine Kindheit) folgt am 19. Februar Gustav Mahlers „persönlichstes Werk, das ich bis jetzt gemacht habe“. So schrieb der von Schicksalsschlägen arg angeschlagene Mahler 1908 an seinen Freund und Dirigenten Bruno Walter.

 

In jenem Sommer entstand im Komponierhäuschen Toblach in Tirol das  „Lied von der Erde, Eine Sinfonie für Tenor- und Alt-(oder Bariton-)Stimme und Orchester“.  Altchinesische Lyrik aus dem 8. Jahrhundert verhalf Mahler zu neuer Inspiration und uns zu diesem genialen Alterswerk. Sieben Gedichte aus Hans Bethges Sammlung „Die chinesische Flöte“ verwob der Komponist zu einem großen „Lebewohl Sagen und dem Abschied von Jugend, Schönheit und Freundschaft“, wie er selbst das „Lied von der Erde“ charakterisierte.

Die sechs Lieder werden von der schwedischen Altistin Anna Larsson, der herausragenden Wagner- und Mahlerinterpretin, und dem amerikanischen Tenor Stephen Gould, Publikumsliebling an der Wiener Staatsoper und an der MET, alternierend mit dem Bruckner Orchester vorgetragen.

Es wird ein berührender, persönlicher, inniger Abend im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.


Das Bruckner Orchester in Wien II

19.02.2013 | 19:30
Wien, Musikverein, Goldener Saal

Anton Bruckner Adagio aus dem Streichquintett F-Dur . In der Fassung für Streichorchester von Stanislaw Skrowaczewski
Kurt Schwertsik Nachtmusiken op. 104
Gustav Mahler Das Lied von der Erde . Eine Sinfonie für Tenor- und Alt-(oder Bariton-)Stimme und Orchester

Dirigent:
Dennis Russell Davies

Interpreten:
Stephen Gould, Tenor
Anna Larsson, Alt


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Das Konzert findet in Kooperation mit der Jeunesse Wien statt.

Karten sind erhältlich: www.jeunesse.at, www.musikverein.at

 

 

 

Isabel Biederleitner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Assistenz der Orchesterleitung

OÖ. THEATER UND ORCHESTER GmbH
Landestheater Linz | Bruckner Orchester Linz
Upper Austrian State Theatre | Bruckner Orchestra Linz

E-Mail: biederleitner@remove-this.bruckner-orchester.at
Internet: www.bruckner-orchester.at