23.01.2012 07:42 Paris in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts

Konzert Klassik: Französische Kammermusik für Holzbläser im 3. Kammerkonzert am 29.1.2012

Foto (c)Tom Kamlha/ Hamburgische Staatsoper

Von: Anja Bornhöft

Paris in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts: Die französische Hauptstadt ist eine der aufregendsten Metropolen der Welt, ein kultureller Schmelztiegel, in dem sich die Avantgarde der Bildenden Kunst, der Literatur und der Musik versammelt. Künstler wie Marc Chagall, Pablo Picasso und Salvador Dalì suchten an der Seine ebenso Inspiration wie die Schriftsteller Ernest Hemingway, James Joyce oder Samuel Beckett. Auch in der klassischen Musik gingen wichtige Impulse von französischen Komponisten aus. Deswegen haben die Holzbläser des Orchesters Werke von Maurice Ravel, Francis Poulenc, André Jolivet und Claude Debussy auf das Programm ihres 3. Kammerkonzerts gesetzt. »Dieses Kammerkonzert ist eine ›Hommage à Paris‹ und lässt zurückblicken in die Zeit zwischen den Weltkriegen«, erzählt Fabian Lachenmaier, Fagottist bei den Philharmonikern Hamburg. »Den ungeheuren Reichtum an kammermusikalischem Repertoire verdanken die Holzbläser in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem den französischen Komponisten«, erzählt Fabian Lachenmaier. Mit Debussys Sonate für Harfe, Flöte und Viola sowie Ravels »Le Tombeau de Couperin« in einer Bearbeitung für Bläserquintett repräsentieren zwei Werke den französischen Impressionismus. Obwohl sich Poulenc und Jolivet vom Impressionismus abwandten, gebe es in ihren Werken Parallelen und Affinitäten, sagt Fabian Lachenmaier, so etwa in Jolivets »Pastorales de Noël«, das auch auf dem Konzertprogramm steht. Und Poulenc »webt in seine Musik einen unverwechselbaren Charme ein, der sein Trio für Oboe, Fagott und Klavier und sein Sextett für Bläserquintett und Klavier durchzieht«, erklärt er.

3. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 29. Januar 2012, 11.00 Uhr

Maurice Ravel: »Le Tombeau de Couperin«
Francis Poulenc: Trio für Oboe, Fagott und Klavier, Sextett für Bläserquintett und Klavier
André Jolivet: »Pastorales de Noël«
Claude Debussy: Sonate für Harfe, Flöte und Viola

Manuela Tyllack (Flöte), Thomas Rohde (Oboe), Christian Seibold (Klarinette), Fabian Lachenmaier (Fagott), Clemens Wieck (Horn), Naomi Seiler (Viola), Marina Paccagnella (Harfe), François Salignat (Klavier)

Karten von 8 bis 18 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Anja Bornhöft 
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