22.08.2012 07:28 Innehalten und zuhören!

Konzert Klassik: Francesco Piemontesis Recital-Triathlon beim Musikfest Bremen

Fotos (c) Marco Borggreve

Von: Konstantin Peiper - 3 Bilder

Musikfest Bremen "Eine große Nachtmusik", 1. September 2012, Haus
Schütting "Komponist siegt über Ego, musikalische Integrität wird
oberflächlichem Glanz vorgezogen . Dieser Pianist offenbart die enorme
Gabe der Intimität.


Man muss innehalten und zuhören." The Observer, August 2011 Der
schweizerische Pianist Francesco Piemontesi zeichnet sich durch sein
lyrisch-virtuoses Spiel aus, das ausgefeilte Technik mit
interpretatorischer Intelligenz und seinem Sinn für das musikalische
Detail und einem sicheren Blick über die Gesamtheit eines Werks
verbindet. Durchdacht und stilsicher sind die Programme des jungen
Musikers gestaltet. Der BBC New Generation Artist von 2009 und
Preisträger des renommierten Brüsseler Concours Reine Elisabeth 2007
erhielt in seinem Studium wichtige Impulse von Klaviergrößen wie
Cécile Ousset, Murray Perahia sowie Martha Argerich und wird
insbesondere von Alfred Brendel gefördert, der ihn sogar selbst zu
seinem eigenen Nachfolger erklärte.
Als Solist ist Brendels Erbe Francesco Piemontesi regelmäßig auf den
großen Bühnen der Welt zu erleben und wird vom Publikum und der Kritik
für seine Interpretationen von Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann,
Brahms, Chopin, Debussy und Ravel geschätzt.


Während der Tessiner im großen Orchesterkonzert stets den
kammermusikalischen Dialog sucht, erscheint bei Francesco Piemontesi
im Solo-Konzert sein Instrument wie ein ganzes Orchester. In seiner
Interpretation verschmelzen südländischer Überschwang und apollinische
Klarheit zu einem Gesamtkunstwerk. Dies beweist der junge Musiker auf
ein Neues beim Musikfest in Bremen, wo er am 1. September 2012 im Rahmen des facettenreichen Eröffnungsabends "Eine  große Nachtmusik" gleich drei Recitals direkt aufeinanderfolgen lässt.


Auf das Programm seines Konzerttriathlons hat Francesco Piemontesi
Werke für Klavier solo von Mozart, Schumann, Debussy und Schubert
gesetzt. Das Publikum darf sich also nicht nur auf fingerfertiges
Durchhaltevermögen freuen, sondern sich im Haus Schütting vielmehr von
Piemontesis Fähigkeit, mit seinem Klavierspiel einen intimen Rahmen zu
schaffen, verzaubern lassen.


Das Programm im Überblick:
Samstag, 1. September 2012, Musikfest Bremen, Haus Schütting 19.30 und
21 Uhr:
Wolfgang A. Mozart: Klaviersonate D-Dur KV 284 Robert Schumann:
Faschingsschwank aus Wien op. 26 23.30 Uhr:
Claude Debussy: Préludes (Auswahl)
Franz Schubert: Klaviersonate a-Moll D 845

Weitere Informationen unter:
http://www.piemontesi.org/
http://www.musikfest-bremen.de/de/nachtmusik.html



sowie bei Konstantin Peiper
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