14.02.2013 08:26 8 ausgewählte Gedichte aus Feigels Gedichtband "Hinter einer Glaswand"

Konzert Klassik: Feigels Mosaik - Ein inszeniertes Konzert in acht Raumanordungen von Beat Gysin (2012) am 15. Februar in Bern

Konzert Klassik: Feigels Mosaik - Ein inszeniertes Konzert in acht Raumanordungen von Beat Gysin (2012) am 15. Februar in Bern

Feigels Mosaik Quelle: Zentrum Paul Klee Bern

Von: GFDK - Maria-Teresa Cano

„Feigels Mosaik“ ist die szenisch-musikalische Umsetzung von acht ausgewählten Gedichten aus dem Gedichtband „Hinter einer Glaswand“ von Suzanne Feigel. Durch acht fahrbare, mit halbdurchsichtiger Folie bespannte, aber auch selbst zu schwachem Leuchten fähige Wände werden acht LichtRäume erzeugt, in welchen sich die Interpreten bewegen.

 

Gleichzeitig zur live-Musik klingt eine zweite Musik in Kopfhörern, die die Besucher tragen. Beide Musiken sind klanglich aufeinander abgestimmt, zu hören ist ein Kaleidoskop ähnliches Klang-Ganzes mit einer komplexen akustischen Räumlichkeit. Akustisches Hören wird neben dem musikalischen zu einem eigenen Erfahren! Das szenisch-musikalische Geschehen findet über den Bühnenrand hinaus zunehmend im ganzen Aufführungsraum statt. Die Interpreten kommen näher und die Zuhörer finden sich schliesslich mitten im und in intimer Nähe zum musikalischen Geschehen.

 

EINTRITT
Eintrittspreise sFr. 45.- / 35.- / 25.-, begrenzte Platzzahl, Reservation empfohlen

PROGRAMM
2 Sopran, 2 Alt, 2 Tenor, 2 Bass, Flöte, Klarinette, Klavier, Violine, Violoncello, für Tonband,
live-Elektronik und Kopfhörer
Feigels Mosaik: eine Suite aus 8 Stücken
1. Ich schreibe blind: tutti, ohne Elektronik
a. Zwei Teilgruppen: Instrumente und Stimmen. Zuerst die Instrumente
beisammen, dann die Stimmen. Instrumente verteilen sich im zweiten Teil um
die Stimmen. Ohne Kopfhörer
b. Ohne Elektronik, Einsatz von Kreiseln
c. Nimmt auf der Bühne (links rechts) das Raumgeschehen vorweg, das
später zwischen Bühne- und Zuschauerraum (vorne hinten) erfolgen wird.
Nimmt musikalisch typische Elemente der folgenden Stücke vorweg.
2. Traumtiere: Chor
a. Zu Beginn Chor verteilt und weit (Einzelstimmen), dann zunehmend nahe und
beisammen als Gruppe, ab Mitte Stimmen aus Kopfhörern, die noch
aufgehängt sind; später werden Kopfhörer angezogen: einzelne Stimmen, die
im virtuellen Raum zunehmend weit entfernt scheinen
b. Tonband ausschliesslich via Kopfhörer
c. Chor kommt nahe, und Stimmen im Kopfhörer bewegen sich weg  erste
Darstellung von physischer und virtueller, akustischer Nähe/Distanz
3. Sie schrie wild, Chor, Blasinstrumente
a. Stimmen und Instrumente in zwei 6-er Gruppen links und rechts, Flüstern und
feines Streichen z.T. via Lautsprecher verstärkt
b. Tonband ausschliesslich via Kopfhörer
c. Tonband als Hauptort der akustischen Geschehens im Kopfhörer, live
Geräusche als Zusatz
4. Am Steg, tutti
a. Interpreten in vier Gruppen aufgeteilt, Mikrofone im Klavier
b. Tonband via Kopfhörer und Lautsprecher, Verstärkung des Klaviers in
Kopfhörer
c. Klangwände und akustische „Nebel“, die Klänge übertönen
5. Ich rufe, Stimmquartett, Solosopran
a. Stimmen des Quartetts einzeln im Raum, hinter dem Publikum, Solosopran
vor dem Publikum
b. Tonband, für Lautsprecherorchester. Ohne Kopfhörer
c. Zwischenstück, Raumkomposition für Tonband
6. Leise zu bleiben, alle als Stimmen
a. Interpreten bewegen sich durch das Publikum und flüstern nahe an die Ohren,
Solostimme steht vor stereo-Mik – live in die Kopfhörer übertragen
b. Ohne Tonband
c. Gegensatz live Kopfhörer
7. Die Ungenannten, tutti
a. Interpreten bewegen sich um und durch das Publikum, von Zeit zu Zeit
kommen sie nahe an ein Mikrofon und werden dann direkt in den Kopfhörer
verstärkt
b. Ohne Tonband
c. Starke räumliche Durchmischung und Verwirrung, wenig Licht
8. Entwarf der Schlaf, tutti,
a. Interpreten z.T. im Publikum, z.T. um das Publikum, wenig Bewegung, z.T. an
Mikrofonen, z.T. schon vorher aufgenommen
b. Tonband mit mikrotonalen Verschiebungen
c. Grenzen zwischen Tonband, live Verstärkung im Kopfhörer und über
Lautsprecher und live Klängen nicht mehr erkennbar, kein Licht


KONZERTDAUER
70 Minuten

PAUSE
ohne Pause

 

Freitag, 15. Februar 2013, 17 Uhr (1. Aufführung)
Freitag, 15. Februar 2013, 19.30 Uhr (2. Aufführung: Türöffnung 18.30 Uhr)
Forum Martha Müller, Zentrum Paul Klee Bern

Produktion:
Komposition, künstl. Leitung: Beat Gysin
Regie: Gian Manuel Rau
Licht: Christian Peuckert, Peter Affentranger
Technische Leitung: David Bollinger


Musik:
Francesc Prat (Musikalische Leitung)


Basler Madrigalisten
Svea Schildknecht (Sopran 1)
Gunta Smirnova (Sopran 2)
Francisca Näf (Alt 1)
Christa Mosimann (Alt 2)
Walter Meier (Tenor 1)
Gregory Finch (Tenor 2)
Jürgen Orelly (Bariton 1)
Martin Wistinghausen (Bariton 2)


Ensemble Phoenix Basel
Christoph Bösch (Flöte)
Toshiko Sakakibara (Klarinette)
Helena Bugallo (Klavier)
Friedemann Treiber (Violine)
Moritz Müllenbach (Violoncello)
Elektronische Realisation:
EXPERIMENTALSTUDIO des SWR
Klangregie: Joachim Haas
Assistenz: Simon Spillner


Ein Projekt von VIRUS NEUE MUSIK BASEL (Verein zur Förderung Zeitgenössischer Vokal- und
Instrumentalmusik)


Eintritt pro Vorstellung:
CHF 45 (Erwachsene) / CHF 35 (Studierende) / CHF 25 (Jugendliche bis 16 Jahre)
Mit Ausstellungsbesuch:
Aufpreis CHF 10,- direkt an der Museumskasse Zentrum Paul Klee.¨
Die Ausstellungen schliessen um 17 Uhr.
Das Museumscafé ist geöffnet.

Vorverkauf
www.kulturticket.ch, Tel. 0900 585 887 (CHF 1.20/Min.). Direktverkauf: Museumskasse Zentrum Paul
Klee; Bernbillett Bern, Nägeligasse 1A und an allen Kulturticketschaltern der Schweiz.

 

 

 

Zentrum Paul Klee

Maria-Teresa Cano
Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung
maria-teresa.cano@zpk.org