28.03.2013 09:13 Ausblicke auf Schwerpunkte und Projekte der zukünftigen Orchesterarbeit

Konzert Klassik: Die Konzertsaison 2013/2014 beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Konzert Klassik: Die Konzertsaison 2013/2014 beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Bild 1: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin © Kai Bienert

Bild 2: Marek Janowski © Felix Broede

Von: GFDK - Christina Gembaczka - 2 Bilder

Am 19. März 2013 stellte das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) im Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums zu Berlin sein Programm für die Spielzeit 2013/2014 vor. Marek Janowski, Orchesterdirektor Trygve Nordwall, Dramaturg Steffen Georgi und Orchestervorstand David Drop gaben dabei Ausblicke auf die Schwerpunkte und Projekte der zukünftigen Orchesterarbeit.
 
Nach dem Abschluss des konzertanten Wagnerzyklus richten sich die Blicke auf Komponisten, deren Wirken zu Wagner hin- oder von ihm wegführte. Mehrere Konzerte widmet das RSB jeweils einem einzelnen von ihnen:
 
Im Februar leitet Marek Janowski an einem Wochenende zwei Konzerte mit Werken von Hector Berlioz. Nach der dramatischen Sinfonie „Roméo et Juliette" für Soli, Chöre und Orchester am 7. Februar 2014 erklingen am 9. Februar 2014 „Les Nuits d'été" und die Symphonie fantastique.


Am 6. März 2014 findet unter der Leitung von Kurt Masur ein Sonderkonzert mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy statt. Das RSB spielt die „Ruy Blas"-Ouvertüre und seine Sinfonien Nr. 4 („Italienische“) und Nr. 3 („Schottische“).


Auf den Tag genau am 150. Geburtstag von Richard Strauss ehren das RSB, der Rundfunkchor Berlin und Marek Janowski den Komponisten am 11. Juni 2014 mit seiner Deutschen Motette für Soli und Chor a cappella, dem „Tageszeiten"-Zyklus und den „Metamorphosen" für 23 Solostreicher.
 
Neben Kurt Masur kehren zwei andere Altmeister ans Pult des Orchesters zurück: Stanisław Skrowaczewski und Rafael Frühbeck de Burgos. Ihre Konzertdebüts beim RSB geben hingegen Brandon Keith Brown, Peter Oundjian, Mark Wigglesworth und Alain Altinoglu, mit dem das Orchester bereits eine CD eingespielt hat.
 
Zu den Instrumentalsolisten der neuen Saison zählen u. a. Isabelle Faust, Arabella Steinbacher, Gil Shaham, Brett Dean, Wolfgang Emanuel Schmidt, Nareh Arghamanyan, Anna Vinnitskaya, Daniil Trifonov, Simon Trpčeski, Martin Fröst und Pepe Romero, zu den Sängern u. a. Günther Groissböck, Heidi Stober und Bernarda Fink.
 
Die Saison 2013/2014 umfasst 54 Konzerte, davon finden 47 in Berlin statt. Chefdirigent Marek Janowski leitet 20 der Konzerte, sieben von ihnen auf Gastspielen. Die 22 Berliner Sinfoniekonzerte werden ergänzt durch neun Sonderkonzerte, acht Familienkonzerte und acht Kammerkonzerte.
 
Im kammermusikalischen Bereich führt das RSB seine Konzertreihe im Felleshus der Nordischen Botschaften fort und ruft ein neues Format im Kesselhaus der Kulturbrauerei ins Leben. Dort führt an vier Konzertabenden „Radio Eins"-Moderator Volker Wieprecht durch das musikalische Programm. Anschließend gibt es einen Ausklang in entspannter Atmosphäre mit stimmungsvoller Musik von DJ Bobby Soulo.
 
Ein besonders abwechslungsreiches Programm bieten die Familienkonzerte. So wird Mendelssohns „Sommernachtstraum" mit begleitendem Puppenspiel aufgeführt, es erklingen Geschichten und Musik vom Blechbläserensemble des RSB „BerlinBrass" und das alljährliche Mitmachkonzert für Kinderorchester findet dieses Mal unter dem Thema „Die vier Jahreszeiten" statt.

Außerdem stellt KiKa-Moderator Juri Tetzlaff den Kindern Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt" vor. Ein besonderer Höhepunkt verspricht Wagners „Ring des Nibelungen" in der kindgerechten, 100-minütigen Fassung von Regisseurin Jasmin Solfaghari und Dirigent Heiko Mathias Förster zu werden.
 
Den „Ring" in voller Länge wird das RSB hingegen noch einmal im September 2013 auf seinem Gastspiel beim George-Enescu-Festival in Bukarest präsentieren. An den von Marek Janowski geleiteten konzertanten Aufführungen werden Solisten, die bereits im Berliner „Ring“ gesungen haben, mitwirken, wie z. B. Petra Lang, Christian Elsner und Günther Groissböck, aber auch rumänische Sänger wie Ştefan Ignat.
Das Orchester spielt darüber hinaus das Abschlusskonzert des 50. Choriner Musiksommers, reist zum Beethoven-Osterfestival nach Warschau und tritt im Rahmen der Ottobeurer Konzerte auf.
 
Die bewährten Schlüterhofkonzerte im Deutschen Historischen Museum am Himmelfahrts-Wochenende leitet mit Andrea Marcon ein Spezialist für Alte Musik. Es erklingen Sinfonien, Kantaten, Ouvertüren und Concerti der Familie Bach und ihrer Freunde. Viele der beteiligten Solisten kommen aus den Reihen des Orchesters.
 
Zwei seiner Konzerte widmet das RSB der Filmmusik. Dirigent Frank Strobel leitet am 20. Oktober 2013 das von Herbert Feuerstein moderierte Programm „Helden der Leinwand", u. a. mit Musik aus „Herr der Ringe“, „Forrest Gump" und „Gladiator". Am 29. März 2014 spielt das RSB unter Strobels Leitung bei der Vorführung von Lew Arnshtams Ballett-Film „Romeo und Julia" die Original-Musik von Sergei Prokofjew.
 
Insgesamt 20 Konzerte des RSB werden von Deutschlandradio Kultur live oder zeitversetzt übertragen, fünf Konzerte vom kulturradio des rbb. Hinzu kommen mindestens vier Studio-CD-Aufnahmen, u. a. für PentaTone und Deutschlandradio.
 
Bis Jahresende 2013 sollen die vier Teile des „Ring des Nibelungen" aus dem Wagnerzyklus auf CD erscheinen, die sechs vorangegangenen Aufnahmen sind bereits auf dem Markt. Im Sommer kommt bei WERGO der nächste Teil der Gesamteinspielung von Hans Werner Henzes Sinfonien mit den Sinfonien Nr. 1 und Nr. 6 heraus, bei Hyperion eine CD mit Werken von Hans Pfitzner.
 
Der Abonnementverkauf für die Saison 2013/2014 beginnt am 2. April 2013, der Einzelkartenverkauf am 15. Juli 2013.

 

 

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