30.03.2013 09:05 unter der Leitung von Peter Ruzicka

Konzert Klassik: Am 9. April gastiert die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit dem Oboisten Albrecht Mayer in der Laeiszhalle Hamburg

Konzert Klassik: Am 9. April gastiert die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit dem Oboisten Albrecht Mayer unter der Leitung von Peter Ruzicka im Großen Saal der Laeiszhalle Hamburg

Albrecht Mayer © Kasskara

Von: GFDK - Nataly Bombeck - 2 Bilder

Ein gern gesehener Gast kehrt zurück: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen kommt am 9. April zum Finale ihrer diesjährigen Residenz bei den Elbphilharmonie Konzerten mit Peter Ruzicka in den Großen Saal der Laeiszhalle. Der ehemalige Intendant der Staatsoper und der Philharmoniker Hamburg übernimmt die Leitung des umjubelten Kammerorchesters bei Wagners Siegfried-Idyll und Schuberts »Unvollendeter«. Ruzickas eigenem Werk »Aulodie« (2011) leiht Albrecht Mayer seine (Oboen-)Stimme.

Wer Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen bei einem ihrer Konzerte in der Laeiszhalle erlebt hat, der weiß um die Hingabe und mitreißende Lebendigkeit, mit der das Ensemble sein Publikum jedes Mal aufs Neue entzückt. Auch in der Saison 2012/13 reist das Orchester mehrfach an, um sich seiner stetig wachsenden Hamburger Fangemeinde mit verschiedenen musikalischen Partnern zu präsentieren. Zum Finale ihrer Residenz steht ihm Peter Ruzicka zur Seite, viel und gern gesehener Gast in der Laeiszhalle.

Als bekennender Wagner-Fan beginnt er den Abend mit einem echten musikalischen Leckerbissen: dem Siegfried-Idyll. Wie eine Insel der Ruhe spiegelt dieser symphonische Gruß des Komponisten an seine Ehefrau zur Erinnerung an die Geburt ihres ersten Sohnes Siegfried den erlösenden Frieden wider, der nach Jahren einer turbulenten Fernbeziehung endlich eingetreten war. Anschließend erklingt Ruzickas eigenes Werk »Aulodie« für Oboe und Kammerorchester – mit einem echten Star der deutschen Klassikszene als Solist: Albrecht Mayer, der das Werk im August 2011 selbst uraufgeführt hat.

»Aulodie« bezieht sich auf den historischen Vorläufer der Oboe, den Aulos. Im antiken Griechenland erklang der Aulos oft zu besonderen Anlässen – von der Hochzeit bis zu Satyrspielen – und so ist auch Ruzickas »Aulodie« von emotionalen Grenzsituationen beeinflusst. Zum Schluss dirigiert Ruzicka die Bremer durch die Tiefen von Schuberts »Unvollendeter«. Die beiden Sätze der Symphonie Nr. 7 stecken voller Brüche und Abgründe und weisen nicht nur auf die Schattenseiten in Schuberts Schaffen hin, sondern lassen hier und da auch schon die musikalische Sprache Mahlers vorausahnen.

Mit Unterstützung der Gossler, Gobert & Wolters Gruppe.

 

Di 09.04. / 20.00 Uhr / Laeiszhalle Hamburg / Großer Saal

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Mayer Ruzicka

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Albrecht Mayer, Oboe

Peter Ruzicka, Dirigent

Richard Wagner: Siegfried-Idyll Peter Ruzicka: Aulodie / Musik für Oboe und Kammerorchester

Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio für Englischhorn C-Dur KV 580a (Fragment)

Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete«

€ 57 / 49 / 42 / 31 / 15 / 9

Konzerteinführung: 19.15 Uhr / Kleiner Saal

 

REDticket der Haspa Musik Stiftung: Die besten verfügbaren Plätze für nur € 10 ab einer Woche vor dem Konzert – für alle bis einschließlich 27 Jahre. Das REDticket ist erhältlich im Elbphilharmonie Kulturcafé, im HaspaJoker Shop / Filiale am Jungfernstieg (keine Barzahlung), an der Abendkasse und über www.elbphilharmonie.de.

 

ZukunftsMusik: Wer könnte Kinder und Jugendliche besser für klassische Musik begeistern als die Künstler höchstpersönlich? Im Rahmen der Musikvermittlungsinitative »ZukunftsMusik« bringt Elbphilharmonie Kompass Schüler und Schülerinnen aus Hamburg mit den Künstlern zusammen. Spannende Dialoge entstehen auch bei einem Schüler-Workshop des Oboisten Albrecht Mayer sowie beim geplanten Besuch der Probe der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen durch Schüler der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg. Das sind Begegnungen, die Spaß machen, lange im Gedächtnis bleiben und ein neues Verständnis für Musik bewirken. Weitere Informationen unter: www.elbphilharmonie.de/zukunftsmusik.de.

 

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der weltweit führenden Kammerorchester. Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnische Dirigent Paavo Järvi. Das Ensemble hat besonders durch sein »Beethoven-Projekt«, die Aufführung und Einspielung sämtlicher Symphonien Ludwig van Beethovens 2009, sowie durch sein »Schumann-Projekt« für Aufsehen gesorgt. Gemeinsam mit Paavo Järvi und renommierten Gastdirigenten und Solisten ist Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen auf bedeutenden Festivals und Konzertpodien im In- und Ausland zu erleben. Dabei haben sich langjährige und fruchtbare musikalische Freundschaften zu international gefragten Solisten wie Sabine Meyer, Viktoria Mullova, Olli Mustonen, Hélène Grimaud, Heinrich Schiff, Janine Jansen und Christian Tetzlaff entwickelt. Das Repertoire des Orchesters erstreckt sich vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Spezialisten der jeweiligen Genres wie z.B. mit Ton Koopman und Trevor Pinnock genauso selbstverständlich wie die mit Heinz Holliger oder Pierre Boulez.

 

Peter Ruzicka Peter Ruzicka wurde 1948 in Düsseldorf geboren und studierte Klavier, Oboe, Kompositionstheorie sowie Rechts- und Musikwissenschaften. 1977 promovierte er über das »ewige Urheberpersönlichkeitsrecht«. 1979 bis 1987 wirkte er als Intendant des Radio- Symphonie-Orchesters Berlin, 1988 bis 1997 als Intendant der Staatsoper und der Philharmoniker Hamburg. 1996 übernahm er die Künstlerische Leitung der Münchener Biennale, die er noch heute innehat, und wurde 1997 Künstlerischer Berater des Königlichen Concertgebouw Orchesters Amsterdam. 1999 wurde er zum Präsidenten der Bayerischen Theaterakademie berufen, 2001 bis 2006 zum Künstlerischen Leiter der Salzburger Festspiele.

Als Dirigent leitete Ruzicka u.a. das Deutsche Symphonie Orchester Berlin – mit Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam, die Wiener Symphoniker, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das NDR Sinfonieorchester – mit dem ein CD-Zyklus von 12 Orchesterwerken von Henze entstand –, die Münchener Philharmoniker, das Gulbenkian Orchester Lissabon, das China Philharmonic Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo. Für seine Kompositionen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen UNESCO-Preis »International Rostrum of Composers«, Louis Spohr Musikpreis u.a.). Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Semyon Bychkov, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Mariss Jansons, Kurt Masur, Antonio Pappano und Christian Thielemann setzen sich für seine Musik ein. Seit 1990 ist Ruzicka Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zudem ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Freien Akademie der Künste Hamburg.

 

Laeiszhalle Elbphilharmonie Hamburg Die künftige Elbphilharmonie und die renommierte Laeiszhalle werden aus einer Hand geführt. Generalintendant ist seit 2007 Christoph Lieben-Seutter. Seit der Konzertsaison 2009/10 verantwortet er darüber hinaus ein eigenes Programm mit durchschnittlich 100 Konzerten, die neben den Veranstaltungen der privaten Konzertveranstalter in der Laeiszhalle und anderen ungewöhnlichen Orten in Hamburg stattfinden. Die Elbphilharmonie Konzerte bieten ein facettenreiches, modernes und weltoffenes Programm, welches das Publikum inhaltlich zum künftigen Konzerthaus Elbphilharmonie und die Musikstadt Hamburg in die Zukunft führt. Informationen, Karten und Abonnements erhalten Sie unter www.elbphilharmonie.de, im Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckebergbrunnen, Barkhof 3, 20095 Hamburg, sowie in der Konzertkasse Laeiszhalle. Tickethotline: 040 357 666 66, tickets@elbphilharmonie.de.

 

 


Nataly Bombeck und Elena Wätjen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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