06.03.2013 08:24 Die Verbindung europäischer Musiktradition

Konzert Klassik: 7. Kammerkonzert des Spohr-Duos Wolfram Geiss und Michael Kravtchin am 11. März im Staatstheater Kassel - Musikalischer Streifzug durch Europa

Konzert Klassik: 7. Kammerkonzert des Spohr-Duos Wolfram Geiss und Michael Kravtchin am 11. März im Staatstheater Kassel - Musikalischer Streifzug durch Europa

Spohr-Duo, Wolfram Geiss und Michael Kravtchin Quelle: Staatstheater Kassel

Von: GFDK - Juliane Clobes

Zu einem musikalischen Streifzug durch Europa lädt das Spohr-Duo mit Wolfram Geiss (Cello) und Michael Kravtchin (Klavier) beim nächsten Kammerkonzert des Staatstheaters Kassel ein. Dabei lässt sich bei allen Eigenheiten auch entdecken, wie stark die gemeinsame europäische Musiktradition auch über Ländergrenzen hinweg miteinander verbindet.


Auf dem Programm stehen Stücke von Bohuslav Martinu, Sergej Prokofjew, Camille Saint-Saëns, Manuel de Falla und Frédéric Chopin.

Der Pole Frederic Chopin gab 1829 mit seiner Polonaise brillante op. 3 einen Vorgeschmack auf den eleganten Stil, mit dem er später die Pariser Salons eroberte. Der Franzose Camille Saint-Sãens schrieb 1886 mit seinem „Schwan“ aus dem „Karneval der Tiere“ einen Hit für unzählige Kinder auf der ganzen Welt. Der Tscheche Bohuslav Martinu komponierte 1959, kurz vor seinem Tode, mit seinen Variationen über ein slowakisches Thema einen sehnsuchtsvollen Rückblick auf die vermisste Heimat Ostböhmen.


Der Spanier Manuel de Falla schrieb 1914/15 auf der Grundlage spanischer Volksmusik seine wunderbaren  „Siete Canciones Populares“, Lieder von Liebe, Hass und Leidenschaft. Und schließlich der Weltbürger, der fast 20 Jahre seines Lebens in den USA, Frankreich und der Schweiz gelebt hatte, bevor er in seine Heimat Russland zurückkehrte: Sergej Prokofjew. Seine späte Cellosonate op. 119  aus dem Jahre 1949 wirkt wie eine trotzige Reaktion auf die fortgesetzte Formalismus-Debatte der offiziellen Sowjet-Ästhetik. Die faszinierende Innenspannung, die das Werk zwischen Klassizität und Impulsivität umtreibt, machte aus der Komposition eine der bekanntesten und meistgespielten Cellosonaten des 20. Jahrhunderts.

Karten für 14 Euro (ermäßigt 7 Euro) sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de.


Montag, 11. März, 20 Uhr, Opernfoyer

Mit dem Spohr-Duo Wolfram Geiss (Violoncello), Michael Kravtchin (Klavier)

Werke von Bohuslav Martinu, Sergej Prokofjew, Camille Saint-Saëns, Manuel de Falla und Frédéric Chopin

 

 

 

Juliane Clobes

Pressereferentin

Staatstheater Kassel

mailto:juliane.clobes@remove-this.staatstheater-kassel.de

http://www.staatstheater-kassel.de