27.05.2012 11:07 wie auf einem kleinen Kirchentag

Konzert Klassik: 500 für ein Halleluja - „Flashmob“ bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen

Von: Int. Händel-Festspiele Göttingen

Mit dem Glockenschlag um Punkt halb fünf startete am Samstag, 26. Mai 2012 auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus der erste „Flashmob“ im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. Unter der Leitung von Festivalintendant Tobias Wolff ließ das Blechbläser-Ensemble der Akademischen Orchestervereinigung (AOV) Georg Friedrich Händels berühmtes „Halleluja“ aus dem Oratorium „Messias“ anklingen. Wie aus dem Nichts stimmten plötzlich aus allen Himmelrichtungen ca. 500 Sängerinnen und Sänger mit ein und formierten einen mächtigen Chor.

 

Per E-Mail hatte Jens Wortmann vom Kulturbüro alle Gospelchöre, Schulchöre, Kirchenchöre, den Knabenchor, den Unichor sowie andere freie Chöre zu dieser ungewöhnlichen Aktion eingeladen. Geschäftsführender Intendant Tobias Wolff zeigte sich überglücklich ob der gelungenen und lange geheim gehaltenen Aktion: „Großer Dank gilt Jens Wortmann, der mit seiner wunderbaren Idee Göttingen den ersten Händel-Flashmob beschert hat. Gratulation auch an die vielen Sängerinnen und Sänger! Trotz der heimlichen Probenphase habe ich nicht mit so großer Beteiligung gerechnet!“.

 

So schnell wie die Akteure zusammen gekommen waren, löste sich die Gruppe vor den Augen der erstaunen Passanten wieder auf und hinterließ auf vielen Gesichtern ein amüsiertes und freudiges Schmunzeln. Auch den anwesenden Göttingern scheint es gefallen zu haben, nachdem die ersten Fragezeichen „Was ist denn ein >Fläschmops<?“ beseitigt waren: Zitate der anwesenden Passanten: „Ich habe einfach mitgesungen, ich hoffe das war nicht schlimm?“, „Für solche Aktionen bin ich immer zu haben“ und „Man hat sich gefühlt, wie auf einem kleinen Kirchentag!“ zeugen von einer gelungenen Aktion.

 

 

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