31.08.2015 07:47 im zeichen des wanderers

Konzert: Auf spätsommerlicher Wanderung mit Franz Schubert „Schubert in Gastein“ mit der Camerata Salzburg

Schubert in Gastein - Musikfestival

2015 steht das Festival „Schubert in Gastein“ ganz im Zeichen des Wanderns. In der Epoche der Romantik war das Wandern ein Lebensgefühl, eine Sehnsucht. Quelle: Camerata Salzburg

Franz SchubertBad GasteinKonzert Schubert in Gastein
Von: GFDK - Redaktion

Das Festival „Schubert in Gastein“ begeistert bereits zum dritten Mal Freunde der Klassik und Franz Schuberts vom 10. bis 13. September in den Pongauer Kurort. Mit einem hochkarätigen Festivalprogramm erweckt der Kur- und Tourismusverband Bad Gastein gemeinsam mit der Camerata Salzburg den Komponisten im Spätsommer zum Leben. Das Festival erinnert an Schuberts sommerlichen Aufenthalt in Bad Gastein im Jahr 1825.

2015 steht das FestivalSchubert in Gastein“ ganz im Zeichen des Wanderns. In der Epoche der Romantik war das Wandern nicht nur eine körperliche Betätigung, es war ein Lebensgefühl, eine Sehnsucht. Kaum jemand hat dieses Gefühl besser ausgedrückt als Franz Schubert in seinen Dutzenden Liedern, die das Thema Wandern in den Mittelpunkt stellen. Mit Schuberts „Der Wanderer“ und „Auf der Riesenkoppe“ im Eröffnungskonzert läuten die Camerata Salzburg unter ihrem Chefdirigenten Louis Langrée und der Sängerin Bernarda Fink das Leitthema des diesjährigen Festivals ein. „Ich freue mich sehr, dass Louis Langrée das Eröffnungskonzert dirigieren wird und wir dadurch in so hochkarätiger Besetzung in das Festivalwochenende starten“, zeigt sich Mag. (FH) Doris Höhenwarter, Veranstalterin von „Schubert in Gastein“, glücklich.

Durch Länder und Zeitepochen wandern

Das Leitthema „Wandern“ wird heuer nicht nur in Schuberts Werken dargestellt. Shane Woodborne hat das diesjährige Programm so konzipiert, dass die Musiker gemeinsam mit dem Publikum auch durch Zeitepochen und Länder wandern. So werden neben Schuberts Werken heuer ebenfalls Stücke anderer Künstler dargeboten. Richard Strauss‘ „Metamorphosen“ werden beispielsweise Teil der Eröffnung sein. Darüber hinaus werden die Solistinnen Bernarda Fink und Aleksandra Zamojska Lieder aus ihrer Heimat Argentinien und Polen singen. Neben zwei Matineen und einem Liederabend erwartet die Besucher der Kammerkonzerte Schuberts „Wandererfantasie“ sowie Schuberts F-Dur Oktett. Beim obligatorischen „Dîner wie zu Schuberts Zeit“ werden auch heuer im 5-Sterne-Hotel EUROPÄISCHER HOF Speisen und musikalische Schmankerln wie zu Schuberts Zeit geboten.

Franz Schubert erwacht in Bad Gastein zum Leben

Wieder einmal konnten neben der Camerata Salzburg großartige Künstler wie die Mezzosopranistin Bernarda Fink, die Sopranistin Aleksandra Zamojska, die Pianisten Anthony Spiri und Alexander Melnikov sowie der Schauspieler Daniel Keberle für „Schubert in Gastein“ gewonnen werden. Mit Klarinettist Wolfgang Klinser, Violoncellist und Pianist Stefano Guarino sowie Konzertmeister Gregory Ahss werden auch drei Solisten aus den Reihen der Camerata zu hören sein.

Die Natur Bad Gasteins, der imposante Wasserfall, die Gasteiner Kirche sowie die schönen Hotelsäle geben der Veranstaltung und Schuberts Musik einen stimmungsvollen Rahmen. Ein weiteres Highlight: Im Kulturpavillon „White Noise“, einem multifunktionellen Objekt aus 1.500 Aluminiumteilen, wird Daniel Keberle Sätze von Schilderungen von und aus Schuberts Leben lesen. Das detaillierte Programm finden Sie unter www.schubertingastein.com

Hommage an Franz Schuberts Schaffen

Das mehrtägige Festival „Schubert in Gastein“ im romantischen Pongauer Alpental geht auf eine Idee von Prof. Lutz Hochstraate, dem Präsidenten der Camerata Salzburg, und KR Helmut Geil von der NÜRNBERGER Versicherung AG, dem Förderer des Kulturfestivals, zurück. In Schuberts Schaffen sind zwei Kernbereiche der Camerata Salzburg veranlagt: Orchestermusik in der Tradition der Wiener Klassik sowie Kammermusik. Beide Säulen stehen neben Liedern und Klaviermusik auch im Mittelpunkt des Festivals „Schubert in Gastein“.

Nach dem orchestralen Eröffnungskonzert treten die Mitglieder aus dem Camerata-Kollektiv hervor und bilden gemeinsam mit renommierten Solistinnen und Solisten Kammermusikformationen. Dadurch wird Schuberts Musik in ihrer faszinierenden Bandbreite und auch im Umfeld von musikalischen Nachfahren erlebbar. „Die Camerata Salzburg hat eine enge Verbindung zu Franz Schubert und für sie ist die Musik Schuberts eine Herzensangelegenheit“, erklärt Shane Woodborne, Geschäftsführer des weltberühmten Klangkörpers.

Kulturstätte Bad Gastein

Bad Gastein in Salzburg bietet, dank seiner abwechslungsreichen Geschichte und Tradition, ein umfassendes Kulturangebot. Das Gasteinertal war und ist ein inspirierender Ort für Künstler und seit Jahrzehnten finden in der Region nationale und internationale Veranstaltungen wie Art on Snow, das Urban Ice Spektakel und sommer.frische.kunst statt. „Schubert in Gastein“ ist Teil der sommer.frische.kunst, einer Reihe von Kunst- und Kulturveranstaltungen, welche bereits zum sechsten Mal Besucher aus aller Welt in den Sommermonaten von Juli bis September nach Bad Gastein locken.

Schon zur historischen Blütezeit war Bad Gastein ein weltbekannter Ort und wurde von Kaisern, Fürsten, Staatsmännern und Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Gesellschaft zur Erholung aufgesucht. Doris Höhenwarter freut sich, dass das Festival heuer fortgesetzt wird: „Im Festival ‚Schubert in Gastein‘ werden Historie, Natur und Kultur auf besondere Weise vereint – und das heuer bereits zum dritten Mal.“

Schuberts inspirierende Sommerreise 1825

Es war die weiteste Reise seines Lebens, die Schubert 1825 gemeinsam mit einem seiner Musikerfreunde, dem Hofopernsänger Johann Michael Vogl, unternahm. Sie führte ihn von Steyr über das Salzkammergut und die Stadt Salzburg in das Gasteinertal. Beeindruckt schilderte er in Briefen das Erlebnis der Bergwelt und der Natur. Offenbar überaus inspiriert davon, komponierte Schubert in Gastein auch viel. „Schuberts Tempel war die Berglandschaft“, schrieb der britische Musikautor Richard Capell im Schubert-Jahr 1928 in seiner Analyse der in Gastein entstandenen Werke. Davor in Steyr traf Schubert übrigens wieder auf einen seiner größten Förderer, den Kunstmäzen Sylvester Paumgartner. Er ist der Ururgroßonkel von Bernhard Paumgartner, dem Gründer der Camerata Salzburg.

Festivalpakete

Auf die Gäste von „Schubert in Gastein“ warten auch dieses Jahr wieder einzigartige Angebote. Erleben Sie mit dem Schubert-Festivalpaket das hochkarätige Festivalprogramm in all seinen Zügen und wandern Sie auf Schuberts Spuren durch Gastein. Inkludiert sind drei Übernachtungen mit Frühstück in einer Unterkunft nach Wahl, ein Festivalpass für alle Veranstaltungen, eine geführte Wanderung auf den Spuren von Franz Schubert durch Gastein sowie der traditionelle Schafabtrieb mit Tausenden Tieren, die sich von ihrer Sommerweide aus ins Tal begeben.

 

Hotelpakete sind in folgenden Kategorien erhältlich

5*-Hotel ab € 496,-

4*-Hotel ab € 388,-

3*-Hotel ab € 352,-

Frühstückspension ab € 280,-

 

Die Einzelkarten für „Schubert in Gastein“ sind im Kartenbüro Polzer Travel und Ticketcenter erhältlich.

Die Realisierung des Kulturfestivals „Schubert in Gastein“ wird durch die Unterstützung des Förderers NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich und das 5-Sterne-Hotel EUROPÄISCHER HOF sowie die Sponsoren Land Salzburg, Handelshaus Wedl, Salzburger Wohnbau, BMP Architektur Franz Piffer und C-Quadrat möglich.