29.03.2013 08:47 Vivaldi im Kurhaus

Klassiktage in Bad Rappenau vom 05. bis 20. Juli 2013

Klassiktage in Bad Rappenau vom 05. bis 20. Juli 2013

Bild 1: Der weltberühmte Tölzer Knabenchor wird im Laufe der Klassiktage in Bad Rappenau auftreten © bfs/BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH

Bild 2: Das Gradierwerk in Bad Rappenau ist das einzige Freiluft-Inhalatorium im Ländle © bfs/BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH

Bild 3: Die Veranstaltungsreihe startet am 5. Juli mit einem Vorkonzert im Foyer des Kurhauses Bad Rappenau © bfs/BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH

Bild 4: Anna Matz Quelle: pr

Bild 5: Stefan Temmingh Quelle: pr

Bild 6: Piano Espagnol Quelle: pr

Bild 7: Salinenpark Quelle: pr

Von: GFDK - Beyond Five Stars - 7 Bilder

Vom 5. bis zum 20. Juli richtet die Kurstadt Bad Rappenau zum vierten Mal die Klassiktage aus. Koryphäen der Klassischen Musik geben sich dann wieder die Klinke in die Hand. Oder den Geigenbogen. Klang und Anklang sind enorm.

(bfs) – In Bad Rappenau ist ein Juwel herangewachsen. Zwischen Bädern, Sole und Kliniken haben sich die Klassiktage innerhalb von vier Jahren von einer kleinen, bescheidenen Veranstaltung zu einem Event mit überregionalem Charakter gemausert. Die Qualität der Darbietungen begeistert das Publikum ebenso wie das Organisationsteam. Dieter Wohlschlegel, Geschäftsführer der BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH, freut sich über die Entwicklungen: „Wir hätten selbst nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet,“ gibt er zu verstehen. „In diesem Jahr dürfen wir Künstler von Weltniveau begrüßen, die international tätig und auf großen Bühnen zu Hause sind.“

Die Veranstaltungsreihe startet am 5. Juli mit dem sogenannten Konzert vor dem Konzert im Foyer des Kurhauses Bad Rappenau. Mit zwei Violinen, einem Flügel und einer Trompete wird der Auftakt der Klassiktage begangen. Der Eintritt ist frei, denn man möchte es Interessierten jeglichen Alters ermöglichen, „frei von Schwellenangst und Garderobenzwang Konzertatmosphäre zu schnuppern,“ erklärt der Künstlerische Leiter der Klassiktage, Guy Ramon.


Im Anschluss wird der weltberühmte Tölzer Knabenchor zu hören sein. Mit bis zu 250 Auftritten pro Jahr in aller Herren Länder ist der Chor äußerst gefragt. Herbert von Karajan und Daniel Barenboim hatten bereits die Leitung inne.


Am Donnerstag, 11. Juli, präsentieren der Barockflötist Stefan Temmingh und sein Ensemble ihr aktuelles Programm mit dem klingenden Namen „The Gentleman‘s Flute – ein barockes Klangfest“. Stücke von Vivaldi und Händel werden dargeboten, meist in Originalbearbeitung. Alle fünf Ensemblemitglieder sind als Dozenten an Musikhochschulen tätig und haben bereits Preise bei internationalen Wettbewerben errungen. Mit dem Konzert „The Gentleman‘s Flute“ zählen sie zu den Nominierten für den International Classic Music Award.


Auch Sofia Cabruja und Carles Lama sind weitgereiste Künstler. Aus Girona stammend gaben die beiden Pianisten bereits Konzerte in New York, Tokio, Moskau und Buenos Aires. In ihrem Vortrag „Piano Espagnol“ lassen sie eine Mischung aus getragener und feuriger spanischer Klaviermusik zu vier Händen erklingen. Am 14. Juli ist das Duo, dessen präzise Technik regelmäßig für Begeisterung bei Musikkritikern sorgt, in Bad Rappenau zu Gast.


Den Abschluss der Konzertreihe und gleichzeitig den regionalen Bezug bildet am 20. Juli das Programm „Perlen der Romantik“, vorgetragen vom Heilbronner Sinfonie Orchester. Seit 1977 leitet Professor Peter Braschkat das traditionsreiche Orchester. Bei den Bad Rappenauer Klassiktagen erhalten die Musiker Unterstützung von der 21-jährigen Sologeigerin Anna Matz aus Dresden. An diesem Abend werden unter anderem Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Schubert und Bizet zu hören sein.

Weil das Publikum nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit den Augen genießen soll, stellt der gebürtige Rappenauer Andreas Herrmann begleitend zu den Klassiktagen Kunstwerke aus. Zunächst werden seine Arbeiten, die sich der längst vergessenen Kunstform der Enkaustik – der Wachsmalerei – widmen, im Kurhaus zu sehen sein, später im Wasserschloss. Schon die alten Ägypter wandten das farbintensive Verfahren in der Sarkophag- und Ikonenmalerei an. Auf der klanglichen Seite hat man sich in diesem Jahr bewusst für ein durchweg klassisches Konzept entschieden. Im Gegensatz zu den Vorjahren werden keine moderneren Interpretationen eingestreut, man bleibt der Ernsten Musik treu. „Genießen lautet dieses Mal das Motto“, erklärt Guy Ramon. „Nächstes Jahr wird es wieder heiter.“

 

 

 

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