27.02.2014 09:00 vom 23. Mai bis 29. Juni 2014

Kartenbüro des Würzburger Mozartfests eröffnet seine Tore am Rosenmontag

Gartensaal beim Mozartfest Wuerzburg

Es wird rund 60 Veranstaltungen geben, ein „MozartLabor“ und mit Jörg Widmann erstmals einen „Artiste étoile“. Foto: Gartensaal © Oliver Lang

Khatia Buniatishvili gibt Konzert beim Mozartfest Wuerzburg

Bild 2: Khatia Buniatishvili © Esther Haase

Diknu Schneeberger Trio gibt Konzert beim Mozartfest Wuerzburg

Bild 3: Diknu Schneeberger Trio © Iris Camaa

Richard Galliano gibt Konzert beim Mozartfest Wuerzburg

Bild 4: Richard Galliano © Vincent Catala

Von: GFDK - Mozartfest Würzburg

Das Programm des Mozartfestes Würzburg 2014 verbindet Tradition mit neuen Inhalten. Es ist das erste Festival unter der künstlerischen Leitung der neu berufenen Intendantin Evelyn Meining und überschrieben mit dem Thema „Mozart – trazoM. Musik im Spiegel“. Vom 23. Mai bis 29. Juni wird es rund 60 Veranstaltungen geben, ein „MozartLabor“ und mit Jörg Widmann erstmals einen „Artiste étoile“.

Mozart im Spiegel

„Trazom“ ist ein von Mozart selbst in manchen Briefen verwendetes Spiegelbild seines Namens. Mit diesem Spiegeleffekt beschäftigen sich die Konzerte und Veranstaltungen in 2014 beschäftigen. Dazu gibt es zahlreiche Spiegelkonzerte, die immer von Mozart inspiriert sind. So präsentiert z. B. der französische Geiger Renaud Capuҫon Beethovens „Frühlings-Sonate“ als Spiegel zu Mozarts Violin-Sonaten (8.6.), in einer Aufführung mit den Bamberger Symphonikern spiegelt Wolfgang Rihms Werk „Fremdes Licht“ Mozarts kompositorische Geisteshaltung im Heute (13./14.6.) und Carl Maria von Webers hochromantisches Klarinettenkonzert ist seine Antwort auf Mozarts einmaligen Gattungsbeitrag (19.6.).

Jörg Widmann als erster Artiste étoile

Erstmals hat das Mozartfest einen „Artiste étoile“ eingeladen: Als Komponist, Klarinettist, Orchesterleiter und Musikdenker wird Jörg Widmann mehrere Konzerte auf sehr persönliche Weise prägen. Eine Reihe neuer Werke durchzieht das Programm des Mozartfestes. Wolfgang Rihms Deutung von Goethes „Harzreise“ erlebt – mit einer persönlichen Einführung durch den Komponisten – im Kaisersaal der Würzburger Residenz ihre Uraufführung (1.6.). Eine weitere Uraufführung stammt von dem jungen Komponisten Christof Weiß und ist ein Auftragswerk des Mozartfestes, Werke von Jörg Widmann und Philip Glass erleben ihre deutsche bzw. europäische Erstaufführung (8.6. bzw. 27.5.). Neu ist auch die Reihe „Bruckner im Dom“, die Bruckners sinfonisches Werk mit Mozart konfrontiert und mit einem Konzert der Bamberger Symphoniker eröffnet wird.

Mozart im Reagenzglas

Eine zentrale neue Initiative ist das MozartLabor im Exerzitienhaus Himmelspforten. Im Austausch mit prominenten Dozenten wie Ulrich Konrad, Jörg Widmann, Wolfgang Rihm, Siegfried Mauser, Peter Sloterdijk, Elena Ungeheuer oder dem jungen Filmemacher Michael Wende setzen sich ausgewählte Stipendiaten verschiedener Disziplinen mit Mozart und zeitgenössischen Komponisten auseinander. Das MozartLabor wird auch für Publikum geöffnet und bietet Gelegenheit, die Arbeit im Labor vor Ort zu verfolgen (1.-4.6).

Debüts und Highlights im Kaisersaal

Zahlreiche Ensembles haben sich zu einer neuen Auseinandersetzung mit Mozart anregen lassen und präsentieren für das Mozartfest maßgeschneiderte Programme. Besonderen Glanz verleihen dem Festival renommierte Künstlerinnen und Künstler, die in diesem Jahr ihr Debüt beim Mozartfest geben: die Pianistin Khatia Buniatishvili gehört dazu, der Geiger Renaud Capuҫon, die Sopranistin Mojca Erdmann, der Bariton Christian Gerhaher, die Schauspielerin Corinna Harfouch – um nur einige zu nennen.

Festival in Deutschland

Unter den neuen Orchestern sind The Knights aus New York und die Trondheimer Solisten. Freuen kann sich das Publikum aber auch auf ein Wiederhören mit bereits bekannten und sehr geschätzten Künstlern wie die Bamberger Symphoniker, der Trompeter Reinhold Friedrich, der Geiger Gidon Kremer und der Oboist Franҫois Leleux.

Vom „Mozarttag“ über Nachtmusiken zur „Jupiternacht“

Zum Auftakt des Mozartfestes 2014 verwandelt sich wie jedes Jahr die ganze Stadt beim „Mozarttag“ in eine klingende Bühne (24.5.). Die „Nachtmusiken“ im Hofgarten sind eine gute und gern gepflegte Tradition und locken bis zu 3.800 Zuhörer in den illumierten Hofgarten der Residenz (7./22.6.). Zum Abschluss des Mozartsfestes am 29.6. wird erstmals die große „Jupiternacht“ gefeiert. Nicht zuletzt lebt das Mozartfest 2014 von der Vielfalt seiner Spielstätten. Es findet statt im prachtvollen Ambiente der Würzburger Residenz, des Kiliansdomes, des Käppele, an anderen ausgewählten Orten der Stadt, im innovativen Chic des Vogel Convention Center und inmitten der fränkischen Weinlandschaft.

Vorverkaufsstart bereits am 12. Dezember 2013

Das Programmbuch wird auf Wunsch zugesandt und ist auch im Internet unter www.mozartfest.de abrufbar. Der schriftliche Kartenvorverkauf läuft bereits. Ab dem 3. März 2014 sind die Mitarbeiter des Ticketbüros telefonisch und vor Ort im Kartenbüro im Würzburger Rathaus erreichbar, um Fragen zu beantworten und Bestellungen entgegenzunehmen.

 

Kartenbüro

Mozartfest Würzburg

Rückermainstr. 2

97070 Würzburg

Tel.: +49 (0) 931 / 37 23 36

Fax: +49 (0) 931 / 37 39 39

info@mozartfest.de

www.mozartfest.de

 

Öffnungszeiten:

3. März bis 22. Mai:

Mo., Di., Do.                              10 bis 17 Uhr

Mi., Fr.                                      10 bis 14 Uhr

23. Mai bis 28. Juni:

Mo. bis Sa.                                10 bis 14 Uhr

Weiterführende Links:
http://www.mozartfest.de/