11.02.2014 09:00 U.a. mit Johannes Mössinger und Norma Winston

II. artisse-Kulturfestival im FORUM Merzhausen vom 7. bis 9. März mit glänzt Klassik- und Jazz-Stars

Johannes Moessinger gibt Konzert beim artisse-Kulturfestival

Johannes Mössinger ist ein Jazzmusiker mit einer Vorliebe zur Klassik. Quelle: Veranstalter

Norma Winston gibt Konzert beim artisse-Kulturfestival

Bild 2: Norma Winston Quelle: Veranstalter

Valery Oistrach gibt Konzert beim artisse-Kulturfestival

Bild 3: Valery Oistrach Quelle: Veranstalter

Von: GFDK - Friederike Zimmermann - 3 Bilder

Vom 7. bis 9. März 2014 veranstaltet der Kulturverein artisse im FORUM Merzhausen sein II. Kulturfestival.

Erneut ist es dem ambitionierten Verein gelungen, ein so anspruchsvolles wie abwechslungsreiches Programm auf die neue Bühne des FORUM zu bringen, welches mit der wundervollen Atmosphäre und Akustik des neuen Saals in besonderer Weise harmonieren dürfte:

Oistrach & Freunde
Freitag, 7. März - 20 Uhr

Valery Oistrach, Violine
Felix Borel, Violine und Viola
Ferhan Grosgurin, Cello
Daniel Grosgurin, Cello

Programm:

Johann Sebastian Bach - Kanonen und Inventionen für Violine und Cello
Luigi Boccherini - Sonate C-Dur für zwei Celli
Zoltan Kodaly - Duo Op. 7 für Violine und Cello
Reinhold Glière - 8 Stücke Op. 39 für Violine und Cello
Ludwig van Beethoven - Trio Op. 9 Nr. 3 für Violine, Viola und Cello

Der in Moskau geborene VALERY OISTRACH repräsentiert nach seinem Großvater David und seinem Vater Igor in nunmehr dritter Generation die legendäre Geigertradition der Familie Oistrach. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er von seinem Großvater. Mit seinem Vater Igor musizierte er das umfangreiche Repertoire für zwei Violinen. Als Geiger aber auch als Bratschist trat er mit führenden Orchestern der Welt auf.

Immer wieder bereichern seine Fähigkeiten das Spiel bedeutender Ensembles auf der ganzen Welt, beispielsweise beim Zusammenspiel mit Ausnahmemusikern wie Yehudi Menuhin, Jörg Demus oder dem mehrfach ausgezeichneten Amadeus String Quartet und vielen weiteren. Sein tiefes Verständnis des Violinrepertoires sowie sein fesselnder Ton, der nicht selten an den unvergessenen David erinnert, verhalfen seinen Interpretationen bei Kritikern und beim Publikum zu hoher Anerkennung.

Festival in Deutschland

FELIX BOREL studierte bei Nachum Erlich in Karlsruhe und bei Rainer Kußmaul in Freiburg. 2001-2007 hatte er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Freiburg inne. Seine große Vorliebe für die improvisierte Musik pflegt er mit dem Trio Ginkgo, im Duo mit dem Bassisten Wolfgang Fernow oder mit dem Pianisten Marcin Grochowina, den Kurmann Strings, Helios-Quartett, Brisas del Sur und anderen mehr. Seit September 2007 ist er Mitglied des SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg.

FERHAN GROSGURIN schloss ihre erste Ausbildung am Konservatorium in Istanbul ab und war dort anschliessend drei Jahre lang Mitglied des Staatlichen Symphonieorchesters. 1985 setzte sie ihr Studium an den Musikhochschulen in Freiburg und Mannheim fort, wo sie ihre „Künstlerische Abschlussprüfung“ absolvierte. Es folgten Cello- und Kammermusik-Meisterkurse u.a. bei Antonio Janigro in Salzburg und Menahem Pressler in Mainz. Nachdem sie in mehreren Kammermusik-Ensembles mitgewirkt hatte, gründete  sie 1995 zusammen mit ihrem Mann, dem Cellisten Daniel Grosgurin, das Streicher Ensemble „Les Solistes de Genève“.

DANIEL GROSGURIN, geboren in Genf, erhielt seine musikalische Ausbildung am dortigen „Conservatoire“, später bei Pierre Fournier und in den USA bei Janos Starker. Nach ersten Wettbewerbserfolgen und dem Beginn einer internationalen Konzerttätigkeit war er bis 1990 Professor für Cello an der Musikhochschule in Mannheim, bevor er dem Ruf an die „Haute École de Musique“ in seiner Heimatstadt Genf folgte. Als Solist spielte er u.a. mit Orchestern wie Festival Strings Lucerne, „Orchestre de la Suisse Romande“, „Orchestre National du Capitole de Toulouse“, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Österreichischen Tonkünstler Kammerorchester Wien und dem „London Soloists Orchestra“. Er gastierte bei internationalen Festivals in Salzburg, Luzern, München, London und den USA und trat mit namhaften Künstlern wie Wolfgang Sawallisch, Horst Sein, Martha Argerich, Ulf Hoelscher und vielen anderen auf.

Norma Winstone – die „Grande Dame“ des europäischen Jazzgesangs
Samstag, 8. März - 20 Uhr

Die Vorstellung ihres soeben erschienenen  ECM-Albums „Dance Without Answer“ bedeutet eine echte Weltpremiere

Norma Winstone - voice
Klaus Gesing - bass clarinet + soprano saxophone
Glauco Venier, piano

Mit  Norma Winstone präsentiert Ihnen artisse die „Grande Dame“ des europäischen Jazzgesangs in der Trio-Besetzung mit Glauco Venier am Piano und Klaus Gesing am Sopran Saxophone und Bassklarinette. Nach ihren gefeierten Alben Distances und Stories Yet To Tell  auf dem Münchner Kultlabel ECM bietet Ihnen Norma Winstone im FORUM Merzhausen u.a. mit ihrem brandneuen Album Dance Without Answer Kammermusik in unvergleichlicher Schönheit.

Neben neuen Stücken von Winstone, Gesing und Venier  interpretiert das Trio u.a. Songs der Singer-Songwriter Nick Drake, Fred Neil und Tom Waits. In „Dance Without Answer“ findet jeder der Akteure, jeder Ton, jede Idee und Wendung mühelos seinen Raum, sich zu entfalten – was sicherlich auch der langjährigen musikalischen Zusammenarbeit der Band geschuldet ist.

Festival in Merzhausen

Norma Winstone wurde in der Honoratioren-Liste der Queen gewürdigt, mit etlichen Jazzpreisen geehrt und für den GRAMMY nominiert. Ihre Stimme setzt sie ein wie ein  Instrument, sie beherrscht alle Klangfarben, kann jede Emotion zum Ausdruck bringen: Sehnsucht, Liebe, Wahnsinn, Einsamkeit. Phänomenal ihre Interpretation des Peter Gabriel-Songs „Here Comes The Flood“.

Das neue ECM-Album wird im FORUM Merzhausen erstmals live zu hören sein. Freuen Sie sich auf eine Weltpremiere.

“One of the Glories of contemporary Jazz” – Jazz Journal

“Right now, she is at the peak of her form… there is no jazz singer in the country to touch her.” – Alyn Shipton (The Times, London)

 „...Innigkeit. Man wagt das Wort kaum auszusprechen.“ – Peter Rüedi, Die Zeit

www.normawinstone.comwww.ecmrecords.com

Johannes Mössinger / Jochen Schorer „Playing“ -  Jazz meets Classic
Sonntag, 9. März – 11 Uhr

Matinée / CD Release-Konzert
Johannes Mössinger, piano
Jochen Schorer, marimba, vibraphone, percussion

Ein Jazzmusiker mit einer Vorliebe zur Klassik trifft auf einen klassischen Schlagzeuger mit einer Vorliebe für Jazz – und schon eröffnen sich spielerische Möglichkeiten, um genreübergreifend Neues zu entdecken und Grenzen zu sprengen.

Johannes Mössinger und Jochen Schorer, Schlagzeuger des SWR Sinfonieorchesters, tun genau dies und kreieren aus ihrem großen Fundus von Klassik, Jazz und moderner Musik ein rhythmisch-harmonisches Powerprojekt: Moderne Musik für Schlagwerk und Piano.

Im Mittelpunkt stehen Kompositionen von Johannes Mössinger für Marimbaphon und Klavier, sogenannte „Klassiker“ (von z.B. Chick Corea) sowie gemeinsame Improvisationen.

Mit diesem Konzert im FORUM Merzhausen stellen die beiden Freiburger erstmals ihre brandneue CD „Playing“ vor.

www.johannesmoessinger.com