18.02.2014 09:00 Swarowski Kristallwelten

Festival Musik im Riesen: Lebendige Klangwelten laden vom 5. bis 11. Mai 2014 in Wattens zum Staunen und Träumen ein

Reflexionen by Alexander Proefrock beim Festival Musik im Riesen

Reflexionen by Alexander Proefrock Quelle: Veranstalter

Mechanical Theatre by Alexander Proefrock beim Festival Musik im Riesen

Bild 2: Mechanical Theatre by Alexander Proefrock Quelle: Veranstalter

Der Riese im Sommer in Oesterreich

Bild 3: Der Riese im Sommer © Bernhard Aichner

Von: GFDK - d. swarovski tourism services gmbh

Die elfte Ausgabe von „Musik im Riesen“ ist geprägt von der Klangwelt der menschlichen Stimme und von Kompositionen für Streicher und Klavier. Von 5. bis 11. Mai 2014 gastieren der Bariton Matthias Goerne, der Tenor Mark Padmore, das Vokalensemble Vox Luminis, der Schauspieler und Regisseur Karl Markovics, die Camerata Salzburg, die Pianisten Till Fellner und Tamara Stefanovich und andere Künstler in den Swarovski Kristallwelten.

Von Schütz bis Birtwistle

Gesang und gesprochenes Wort, Kammermusik für große Ensembles sowie Kompositionen für Klavier und Streicher in unterschiedlichen Besetzungen bilden die Schwerpunkte von „Musik im Riesen“ 2014. Dass diese Themen oft ineinander verwoben sind, wird schon am Eröffnungsabend deutlich, wenn der Bariton Matthias Goerne und die Camerata Salzburg unter Louis Langrée Vokalmusik von Johann Sebastian Bach und Hanns Eisler sowie das letzte große Orchesterwerk von Richard Strauss zu Gehör bringen. Wo Goerne und die Camerata Salzburg Musik aus dem Barock und dem 20. Jahrhundert einander gegenüberstellen, spannen der Tenor Mark Padmore und der Pianist Till Fellner bei der Matinee am 11. Mai 2014 den Bogen von der Klassik und Romantik zu einem neuen Werk des britischen Komponisten Harrison Birtwistle. Weiter in die Vergangenheit gehen die Sängerinnen und Sänger von Vox Luminis am Abend davor. Im Zentrum ihres Programms „Schütz und die Familie Bach“ stehen die „Musicalischen Exequien“ von Heinrich Schütz, für deren Aufnahme das belgische Gesangsensemble mit dem Gramophone Award 2012 ausgezeichnet wurde.

Leidenschaftliches Musizieren

Recht abenteuerlich liest sich, was der Komponist George Antheil in seiner Autobiografie „Bad Boy of Music“ festgehalten hat. Avantgardistisch und wild sind auch seine frühen Werke – Anlass genug für den Pianisten Gottlieb Wallisch, einen „furiosen Antheil-Abend in Wort und Klang“ zu initiieren (7. Mai 2014) und dafür zwei berühmte Mitstreiter zu gewinnen: den Geiger Vahid Khadem-Missagh und den Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Karl Markovics.

Festival in Österreich

Ungezähmtheit und große Namen finden sich auch beim Streichquartett quartet-lab, zu dem sich Patricia Kopatchinskaja, Pekka Kuustisto, Lilli Maijala und Pieter Wispelwey zusammengeschlossen

haben. Bei ihrem Auftritt am 9. Mai 2014 spielen die vier Virtuosen nicht nur Quartette von György Kurtág, Béla Bartók und George Crumb, sondern treten auch als Solisten bzw. im Duo auf.

Impulse für junge Musiker

Ähnlich wie die vier Musiker des quartet-lab halten es die Pianistin Tamara Stefanovich und die Cellistin Natalie Clein am 8. Mai 2014, die ihr Konzert mit Duowerken von Thomas Larcher und Dmitri Schostakowitsch beginnen und im Anschluss ein Klavier- bzw. ein Cellorecital geben. Und noch eine weitere Parallele findet sich, denn nach Patricia Kopatchinskaja, die 2013 beim ersten Masterclass-Programm „Impuls“ unterrichtet hat, übernimmt Tamara Stefanovich neben Thomas Larcher 2014 die Aufgabe, jungen Talenten entscheidende Anstöße für Interpretationen und Auftritte zu geben. Während Larcher mit Schülern der Musikschulen Wattens und Innsbruck Werke von Johann Sebastian Bach, György Kurtág, George Benjamin und seinen eigenen Klavierzyklus für Kinder „12 Poems“ erarbeitet, konzentriert sich Tamara Stefanovich in einer Masterclass am Tiroler Landeskonservatorium auf Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind beim Konzert am 6. Mai 2014 in den Swarovski Kristallwelten zu hören.

Einführungsgespräche

Wie schon in den vergangenen Jahren finden jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn Einführungsgespräche in deutscher bzw. an drei Abenden englischer Sprache statt. Im Gespräch mit internationalen Kulturjournalisten – unter ihnen Andrew McGregor von der BBC, Manuel Brug von der Welt und Meret Foster vom Bayerischen Rundfunk – geben die Künstler des Festivals Einblick in ihre Arbeit und in die Programme, die sie für „Musik im Riesen“ zusammengestellt haben.

Kunst – Kulinarium – Konzert

Die stilvolle Umrahmung von Musik im Riesen bildet am 8. und 9. Mai 2014 das Package „Kunst – Kulinarium – Konzert“, in dem Gaumenfreuden, Kunst- und Hörgenuss harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Die exklusive Abendveranstaltung kostet 90 Euro (ermäßigt: 85 Euro; exkl. Getränke) und beginnt jeweils um 17 Uhr unter dem Eingangszelt der Swarovski Kristallwelten. Nach einem Aperitif entdecken Besucher in einem fachkundig geführten Rundgang die Kunstschätze der Wunderkammern, ehe sie mit einem dreigängigen Menü verwöhnt werden. Ein Konzert von „Musik im Riesen“ beschließt den kunstvollen Abend.

Programmübersicht

Mo., 5. Mai, 20 Uhr:            Camerata Salzburg, Louis Langrée, Matthias Goerne

Di., 6. Mai, 20 Uhr:             Thomas Larcher und Studenten des Tiroler Landeskonservatoriums

Mi., 7. Mai, 20 Uhr:             Karl Markovics, Vahid Khadem-Missagh, Gottlieb Wallisch

Do., 8. Mai, 20 Uhr:            Natalie Clein, Tamara Stefanovich

Fr., 9. Mai, 20 Uhr:             quartet-lab

Sa., 10. Mai, 20 Uhr:          Vox Luminis, Lionel Meunier

So., 11. Mai, 11 Uhr:          Mark Padmore, Till Fellner

 

Montag, 5. Mai 2014 – Eröffnungskonzert

Marienkirche, Höraltstraße 2, Wattens

 

19 Uhr, Einführung zum Konzert

Matthias Goerne und Louis Langrée im Gespräch mit Manuel Brug (Die Welt)

 

20 Uhr, Konzertbeginn

Camerata Salzburg

Louis Langrée, Dirigent

Matthias Goerne, Bariton

 

Johann Sebastian Bach

Ich habe genug BWV 82. Kantate zum Fest Mariae Reinigung für Bariton, Oboe, zwei Violinen, Viola und Basso continuo (1727)

 

Hanns Eisler

Ernste Gesänge für Bariton und Streichorchester (1961)

 

Pause

 

Richard Strauss

Metamorphosen. Studie für 23 Solo-Streicher (1944/45)

Dienstag, 6. Mai 2014 – Abschlusskonzert Masterclass

Swarovski Kristallwelten

 

19 Uhr, Eingangshalle, Einführung zum Konzert

Tamara Stefanovich im Gespräch mit Wolfgang Fink

 

20 Uhr, Cube, Konzertbeginn

Klavierschüler der Musikschulen Innsbruck und Wattens

Thomas Larcher, Klavier

Studenten des Tiroler Landeskonservatoriums

 

“Impuls“ – Abschlusskonzert der Klavier-Masterclasses von Tamara Stefanovich und Thomas Larcher

Werke von Johann Sebastian Bach, György Kurtág, George Benjamin, Thomas Larcher u. a.

 

Mittwoch, 7. Mai 2014 – Bad Boy of Music

Swarovski Kristallwelten

 

19 Uhr,  Eingangshalle, Einführung zum Konzert

Karl Markovics im Gespräch mit Bert Rebhandl (FAZ, taz, der Standard)

 

20 Uhr, Cube, Konzertbeginn

Karl Markovics, Sprecher

Vahid Khadem-Missagh, Violine

Gottlieb Wallisch, Klavier

 

Bad Boy of Music: George Antheil

Ein furioser Antheil-Abend in Wort und Klang

 

Donnerstag, 8. Mai 2014 – Saiten/Tasten

Swarovski Kristallwelten

 

19 Uhr,  Eingangshalle, Einführung zum Konzert

Natalie Clein im Gespräch mit Andrew McGregor (BBC) (Gespräch auf Englisch)

 

20 Uhr, Cube, Konzertbeginn

Natalie Clein, Violoncello

Tamara Stefanovich, Klavier

 

Thomas Larcher

Mumien für Violoncello und Klavier (2001)

 

Dmitri Schostakowitsch

Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40 (1934)

 

Pause

 

12 Werke aus:

Sergej Rachmaninow

Études-tableaux für Klavier op. 33 (1911)

György Ligeti

Etüden für Klavier solo (1985–2001)

Sergej Rachmaninow

Études-tableaux für Klavier op. 39 (1916–17)

 

Pause

 

Benjamin Britten

Suite für Violoncello solo Nr. 3 op. 87 (1971)

 

Johann Sebastian Bach

Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007


 

Freitag, 9. Mai 2014 – quartet-lab

Swarovski Kristallwelten

 

19 Uhr,  Eingangshalle, Einführung zum Konzert

Pekka Kuusisto und Pieter Wispelwey im Gespräch mit Andrew McGregor (BBC)

(Gespräch auf Englisch)

 

20 Uhr, Cube, Konzertbeginn

quartet-lab:

Patricia Kopatchinskaja, Violine                     Pekka Kuusisto, Violine

Lilli Maijala, Viola                                           Pieter Wispelwey, Violoncello

 

György Kurtág

Streichquartett Nr. 1 op. 1 (1959)

 

Béla Bartók

aus: 44 Duos für zwei Violinen Sz 98 (1931)

 

Kurze Improvisation

auf traditionelle Melodien für zwei Violinen

 

Béla Bartók

Streichquartett Nr. 4 (1928)

 

Pause

 

Benjamin Britten

aus: Cello Suite Nr. 2 op. 80 (1967)

2. Ciaccona

 

Nico Muhly

Keep in Touch for amplified viola & pre-recorded CD (2005)

 

George Crumb

Black Angels. Thirteen Images from the Dark Land für elektrisches Streichquartett (1970)


Samstag, 10. Mai 2014 – Schütz und die Familie Bach

Swarovski Business Building Brandtgut

 

19 Uhr, Einführung zum Konzert

Lionel Meunier im Gespräch mit Andrew McGregor (BBC) (Gespräch auf Englisch)

 

20 Uhr, Konzertbeginn

Vox Luminis

Ricardo Rodríguez Miranda, Viola da gamba

Masato Suzuki, Orgel

Lionel Meunier, künstlerische Leitung

 

Heinrich Schütz (1585–1672)

Mit Fried und Freud ich fahr dahin (Martin Luther)

 

Heinrich Schütz (1585–1672)

Musicalische Exequien SWV 279–281 op. 7 (1635/36)

 

Pause

 

Johann Bach (1604–1673)

Sei nun wieder zufrieden meine Seele

 

Johann Michael Bach (1648–1694)

Herr, wenn ich nur dich habe

 

Johann Michael Bach (1648–1694)

Unser Leben währet 70 Jahr

 

Johann Michael Bach (1648–1694)

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt

 

Johann Christoph Bach (1642–1703)

Herr, nun lässest du deinen Diener

 

Johann Ludwig Bach (1677–1731)

Das Blut Jesu Christi

Sonntag, 11. Mai 2013 – Matineekonzert zum Muttertag

Swarovski Business Building Brandtgut

 

10 Uhr,  Einführung zum Konzert

Mark Padmore und Till Fellner im Gespräch mit Meret Forster (BR)

 

11 Uhr, Matineekonzert

Mark Padmore, Tenor

Till Fellner, Klavier

 

Ludwig van Beethoven

An die ferne Geliebte op. 98 (1816)

 

Harrison Birtwistle

Songs from the Same Earth (2012/13)

Zehn Lieder nach David Harsent

 

Pause

 

Robert Schumann

Dichterliebe op. 48 (1840)

 

Künstlerbiografien

Camerata Salzburg

Mit der Einladung der Camerata Salzburg führt „Musik im Riesen“ eine Programmlinie fort, die mit Auftritten des Australian Chamber Orchestra, des Asko | Schönberg Ensembles und der Kremerata Baltica begonnen wurde: die Interpretation von Kammermusik in großen Besetzungen. Dementsprechend haben wir es auch bei der Camerata Salzburg, die 1952 vom späteren Präsidenten der Salzburger Festspiele Bernhard Paumgartner mit Lehrern und Studenten des Salzburger Mozarteums gegründet wurde, nicht mit einem kleinen Orchester zu tun, sondern mit einer Gruppe von Interpreten, die „in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn“ musiziert. Dieser Ansatz wird von Bühnenpartnern der Camerata – darunter Anne-Sophie Mutter, Patricia Kopatchinskaja, Julian Rachlin, Till Fellner, Fazil Say, Stefan Vladar, Genia Kühmeier, Vesselina Kasarova und Elina Garanca – ebenso geschätzt wie von ihrer internationalen Zuhörerschaft.

Die Geschichte der Camerata ist untrennbar mit den Salzburger Festspielen und der Salzburger Mozartwoche verbunden. Darüber hinaus richtet das Ensemble einen eigenen Abonnementzyklus am Mozarteum und das Festival „Begegnungen“ aus. Das Repertoire reicht dabei von chorisch gespielten Streichquartetten bis zu Opernaufführungen bei den Festspielen, von der romantischen Symphonik bis zu Werken der Moderne. Vieles davon geht auf den Geiger Sandor Végh zurück, der dem Ensemble von 1978 bis 1997 vorstand und auch den typischen Mozartklang der Camerata noch weiterentwickelte. Nach Roger Norrington und Leonidas Kavakos übernahm 2011 Louis Langrée die Leitung, „in dessen Musizierstil und Repertoireschwerpunkten“, wie Rainer Lepuschitz schreibt, „die Camerata eine große Übereinstimmung und ebenso viele inspirierende Akzente findet“.

Natalie Clein

Violoncello

Den Beginn der musikalischen Karriere von Natalie Clein markierten gleich zwei wichtige Preise, die die damals 16-Jährige erringen konnte: 1994 wurde sie nicht nur als BBC Young Musician of the Year ausgezeichnet, sie gewann auch den Wettbewerb Eurovision Young Musicians. Seither gibt sie Konzerte auf der ganzen Welt, spielt mit Orchestern wie dem Royal Scottish National Orchestra, dem Wiener Kammerorchester, der Academy of St. Martin in the Fields und dem City of Birmingham Symphony Orchestra und mit Dirigenten wie Charles Mackerras, Mark Elder, Ilan Volkov, Heinrich Schiff – bei dem sie auch studierte – und Neville Marriner und ist darüber hinaus eine gefragte Kammermusikerin. Als solche trat sie unter anderem mit Martha Argerich, Ian Bostridge, Melvyn Tan, Imogen Cooper, Lars Vogt, Isabelle Faust und Pekka Kuusisto auf.

Kritiker schätzen am Spiel der Cellistin die Leidenschaft und Reife, das rhythmische Feingefühl, den nuancierten Ton und nicht zuletzt den Verzicht auf pompöses Auftreten. Dazu kommt ein reges Interesse an zeitgenössischer Musik, das sich nicht nur an ihren Konzertprogrammen ablesen lässt, sondern auch daran, dass sie zahlreiche Stücke in Auftrag gegeben und/oder zur Uraufführung gebracht hat. Darunter finden sich Werke von Thomas Larcher, Peter Maxwell Davis, John Tavener, Dobrinka Tabakova und Fyfe Dangerfield – nicht zu vergessen die Kollaborationen mit dem Tänzer Carlos Acosta, mit dem sie das Programm „Suite of Dances“ einstudierte, und mit der Schriftstellerin Jeanette Winterson, mit der sie einen literarisch-musikalischen Abend gestaltete.

Till Fellner

Klavier

Im Programm des diesjährigen Abschlusskonzerts von „Musik im Riesen“, das Till Fellner zusammen mit Mark Padmore bestreitet, finden sich gleich mehrere Konstanten im musikalischen Leben des österreichischen Pianisten: Mit dem britischen Tenor verbindet ihn eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit wie etwa bei der Interpretation der Schubert-Liederzyklen. Über mehrere Jahre hat er sich fast ausschließlich mit Ludwig van Beethoven (und den 32 Klaviersonaten) befasst und nicht zuletzt gilt sein Augenmerk auch der (Ur-)Aufführung von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts.

„Das wohltemperierte Klavier ist das Alte, die Beethoven’schen Sonaten das Neue Testament“, mit den Worten von Hans Bülow verweist Fellner auf seiner Homepage auf zwei Werkzyklen, die über längere Zeit seine Konzert- und Aufnahmetätigkeit prägten. So spielte er von 2008 bis 2010 alle Beethoven-Sonaten in siebenteiligen Konzertzyklen in New York, Washington, London, Tokio, Paris und Wien. 2012 rückten das Studium neuen Repertoires und die intensive Auseinandersetzung mit Komposition, Film und Literatur in den Vordergrund. In der Saison 2013/14 widmet sich Till Fellner wieder vermehrt seiner Auftrittstätigkeit. Er ist Artist in Residence bei den Bamberger Symphonikern und konzertiert mit den Münchner Philharmonikern unter Kent Nagano, dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck und dem NHK Symphony Orchestra unter Neville Marriner. Seit Herbst 2013 ist Fellner, der seine Ausbildung bei Helene Sedo-Stadler, Alfred Brendel, Oleg Maisenberg und anderen absolviert hat, an der Zürcher Hochschule der Künste als Lehrer tätig: Dort unterrichtet er einen kleinen Kreis von Studenten.

Matthias Goerne

Bariton

Als „sehr intensiv und sehr überzeugend“ beschrieb Festivalleiter Thomas Larcher den Bariton Matthias Goerne, als dieser 2006 zum zweiten Mal bei „Musik im Riesen“ gastierte: „Seine überbordende Art schwemmt Konventionen einfach hinweg. In gewisser Weise ist das ein Ausbruch aus dem gepflegten Liedkanon, in dem alles extrem kategorisiert ist.“ Außergewöhnlich an Matthias Goerne ist aber nicht nur seine Art der Interpretation, die sich durch höchste Sensibilität und einen oft freien Umgang mit Tempi und Modulationen auszeichnet. Außergewöhnlich ist auch die Tatsache, dass er sich bevorzugt einem einzigen Genre widmet(e), dem des (deutschen) Liedes: Die Werke von Robert Schumann, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven, aber auch von Hugo Wolf, Gustav Mahler, Richard Strauss und Hanns Eisler begleiten ihn durch seine gesamte Karriere. Seine Diskografie umfasst Hanns Eislers „Ernste Gesänge“ ebenso wie Lieder von Schumann und Kantaten von Johann Sebastian Bach. Vor kurzem hat er eine elfteilige „Goerne-Schubert-Edition“ eingespielt, bei der er von Elisabeth Leonskaja, Christoph Eschenbach, Ingo Metzmacher, Eric Schneider u. a. begleitet wurde.

Das Opernrepertoire Matthias Goernes ist demgegenüber relativ schmal gehalten, seine Rollen wählt er stets sehr sorgsam und mit einem guten Gespür für Figuren aus. Sein Debüt feierte er 1992 in Hans Werner Henzes „Prinz von Homburg“, viel beachtete Auftritte in Alban Bergs „Wozzeck“, Paul Hindemiths „Mathis der Maler“ und bei der Uraufführung von Henzes „L’Upupa“ (2004) folgten. In der vergangenen Saison trat er in den Wagner-Opern „Parsifal“ – als Amfortas am Teatro Real in Madrid – und „Tannhäuser“ – als Wolfram an der Bayerischen Staatsoper – auf. Weitere Höhepunkte der Saison 2012/13 waren Konzerte mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Berliner Philharmonikern und dem San Francisco Symphony Orchestra sowie die Aufführung von allen drei Schubert-Liederzyklen im Großen Saal des Wiener Musikvereins.

Vahid Khadem-Missagh

Violine

Durch und durch musikalisch ist das Umfeld, in dem der Geiger Vahid Khadem-Missagh aufgewachsen ist. Von seinem Vater, dem 1. Konzertmeister des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich und Gründer von Allegro Vivo, Bijan Khadem-Missagh, bekam er mit vier Jahren den ersten Geigenunterricht.Mit seinen Schwestern Martha (Violine) und Dorothy (Klavier) bestreitet er regelmäßig Kammermusikkonzerte. Kein Wunder also, dass er, der seine weitere Ausbildung bei Margarete Biedermann, Boris Kuschnir, Igor Osim u. a. absolvierte, bereits mit zwölf Jahren den ersten Preis beim Mozart-Wettbewerb in Niederösterreich gewann und sein Debüt als Konzertsolist mit Orchester gab. Heute ist der Geiger regelmäßiger Gast auf den Konzertbühnen in Europa und Japan, bei Orchestern wie dem Concergebouw Orchester Amsterdam und dem Nagoya Philharmonic Orchestra sowie bei den Salzburger Festspielen und anderen bedeutenden Festivals.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Khadem-Missagh Gründer und Leiter von Capriccio Vienna, war Konzertmeister des Gustav Mahler Jugendorchesters (2000-03) und hat die gleiche Position seit 2004 beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich inne. Sehr erfolgreich sind auch das magische Musikprogramm „Quo Vahid“ des begeisterten Zauberers und die Geschichten um die kleine Geige „Stradivahid“, die sich Vahid Khadem-Missagh seit 2006 ausdenkt. Die Kinderprogramme – mittlerweile erlebt „Stradivahid“ bereits sein drittes Abenteuer – finden in Konzertsälen und bei Musikfestivals regen Anklang.

Louis Langrée

Dirigent

Dass der französische Dirigent Louis Langrée und die Camerata Salzburg viel gemeinsam haben, zeigt sich schon daran, wie sehr sich das Ensemble und der Dirigent der Musik Mozarts verbunden fühlen. Während die Camerata als Stammensemble der Salzburger Festspiele und der Salzburger Mozartwoche fungiert, ist Louis Langrée seit 2002 musikalischer Leiter des Festivals Mostly Mozart in New York. Darüber hinaus trat er 2013/14 den Posten des Musikdirektors beim Cincinnati Symphony Orchestra an und feiert in derselben Saison zwei Debüts – an der Bayerischen Staatsoper und bei den Wiener Symphonikern. Zudem setzt Langrée, der von 1998 bis 2000 Musikdirektor der Opéra National de Lyon war, seine Gastdirigate an der Wiener Staatsoper („La Traviata“) und der Opéra Comique in Paris („Pelléas et Mélisande“) fort.

Auch seine früheren Engagements weisen Langrée als vielfältigen und international gefragten Dirigenten aus: In der langen Liste der von ihm geleiteten Klangkörper finden sich große Orchester wie die Wiener Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, die Berliner Philharmoniker und das Orchestre de la Suisse Romande und Kammerorchester wie die Academy of Saint Martin in the Fields und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Mit dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Le Concert d’Astrée widmete sich Louis Langrée auch der historisch informierten Aufführungspraxis.

Die große Bandbreite des Dirigenten lässt sich darüber hinaus an seinen CD-Einspielungen ablesen, für die er mehrfach – unter anderem mit dem Diapason d’Or – ausgezeichnet wurde.

Thomas Larcher

Klavier

Die Beschäftigung von Thomas Larcher mit Musik findet seit jeher auf mehreren Ebenen statt. Er ist Pianist, Gründer und künstlerischer Leiter von „Musik im Riesen“ und erprobte sich 2013 auch erfolgreich als Dirigent. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt jedoch auf der Komposition. Sein Œuvre umspannt Kammermusik wie die Streichquartette „IXXU“ (1998–2004) und „Madhares“ (2006/07) sowie Werke für Klavier, Ensemblewerke wie „Nocturne – Insomnia“ (2008), Orchesterwerke wie „Red and Green“ (2010) und nicht zuletzt Konzerte wie jenes für Violine, Violoncello und Orchester (2011), dessen Weltpremiere bei den BBC Proms mit Viktoria Mullova, Matthew Barley und dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Ilan Volkov über die Bühne ging. 2012 wurde Thomas Larcher dafür mit dem British Composer Award in der Kategorie International Award ausgezeichnet.

Als Komponist bewegt sich Thomas Larcher zuweilen neben den engen Spuren der Neuen Musik, durchschreitet stilistisch große Weiten und gibt sich inspiriert vom Leben selbst“, war in der Zeitschrift „Musik & Theater“ zu lesen – ein Urteil, das sich auch auf andere Bereiche seiner künstlerischen Tätigkeit übertragen lässt. Ein Beispiel für die Inspiration „vom Leben selbst“ ist das Masterclass-Programm „Impuls“, das im Rahmen von „Musik im Riesen 2014“ zum zweiten Mal stattfindet. Dabei haben junge, talentierte Musiker Gelegenheit, neben der eigentlichen Ausbildung Kontakt mit international erfolgreichen Konzertsolisten zu bekommen und von ihnen zu lernen. „Es soll“, sagt Larcher, „auch normal sein, dass man zu Künstlern hingehen und sie etwas fragen kann“ – genauso, wie er sich selbst als junger Pianist an berühmte Vorbilder wenden konnte.

Karl Markovics

Sprecher

Ein immer wieder reizvolles Thema bei „Musik im Riesen“ ist der Zusammenhang von Text und Musik, etwa in Liederabenden, (Konzert-)Lesungen oder geradezu szenischen Aufführungen wie dem Auftritt von Barbara Sukowa mit dem Asko | Schönberg Ensemble. Eine neue, ungewöhnliche Facette dieses Zusammenhangs eröffnet das Programm „Bad Boy of Music“, in dem Texte und Musik vom selben Künstler, dem Komponisten George Antheil stammen. Ebenso ungewöhnlich ist der Sprecher, der Antheil an diesem Abend seine Stimme leiht - der Wiener Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Karl Markovics. International bekannt wurde er mit seiner Rolle als Stockinger in der Fernsehserie „Kommissar Rex“. Darüber hinaus spielte er in zahlreichen TV- und Theater-Produktionen, unter anderem am Wiener Volkstheater und dem Theater in der Josefstadt. Seinen bisher größten Erfolg als Schauspieler feierte Markovics als Salomon Sorowitsch in Stefan Ruzowitzkys oscarprämiertem Film „Die Fälscher“ 2008.

Seine erste Regiearbeit am Theater war Eugène Ionescos „Die kahle Sängerin“, die er 2005 am Wiener Volkstheater inszenierte. 2011 debütierte er als Filmregisseur und Drehbuchautor mit dem Film „Atmen“, der im selben Jahr mit dem Prix Europa Cinemas Label in Cannes sowie bei den Filmfestivals von Sarajewo und São Paulo ausgezeichnet wurde. Zurzeit arbeitet er an einem neuen Film, der „eine Geschichte über Gott und die Welt“ werden soll.

Mark Padmore

Tenor

Um die musikalische Entwicklung von Mark Padmore nachzuzeichnen, seine Schwerpunkte und Interessen zu erkunden, empfiehlt es sich, einen Blick in den aktuellen Konzertkalender des britischen Tenors zu werfen: Hier finden sich Joseph Haydns „Schöpfung“, die er zusammen mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink aufführt, Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“ mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle, Benjamin Brittens „St. Matthew’s Passion“ mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding, die Oper „Billy Budd“ desselben Komponisten mit dem London Philharmonic Orchestra sowie Liederabende mit romantischem und zeitgenössischem Repertoire. Am Anfang seiner musikalischen Karriere stand die Auseinandersetzung mit Alter Musik – beispielsweise als Mitglied des Hilliard Ensemble und in der Zusammenarbeit mit Philippe Herreweghe und William Christie –, eine Zeit, in der sich Padmore vor allem als Oratoriensänger einen Namen gemacht hat. Seit 2002, als er erstmals die „Schöne Müllerin“ auf der Bühne sang, widmet er sich vorrangig der Liedinterpretation und tritt regelmäßig mit Liedbegleitern wie Andrew West oder Solisten wie Till Fellner und Paul Lewis auf. Dazu kommen konzertante und szenische Opernauftritte wie in Harrison Birtwistles Musiktheaterwerk „The Corridor“, das wie „Songs from the Same Earth“ nach Texten von David Harsent entstanden ist. Dieses verweist auch darauf, dass die (Ur-)Aufführung zeitgenössischer Musik von jeher eine wichtige Rolle in Mark Padmores musikalischer Tätigkeit einnimmt.

quartet-lab

Patricia Kopatchinskaja, Violine

Pekka Kuusisto, Violine

Lilli Maijala, Viola

Pieter Wispelwey, Violoncello

 

„Wir sind vier Solisten. Es wäre lächerlich, wenn wir uns mit den Giganten des Streichquartettes wie dem Hagen Quartett oder dem Quatuor Ebène messen wollten. Aber die Streichquartettliteratur ist etwas vom Größten, wir wollen daran auch teilhaben. Und wir wollen erforschen, was wir als Solisten mit oft experimentellem Ansatz darin finden können, sei es in alter oder neuer Musik“, sagt die Geigerin Patricia Kopatchinskaja in aller Bescheidenheit über die Beweggründe, sich mit anderen Virtuosen zu einem Streichquartett zusammenzutun. Genau dieser Ansatz erlaubt ihnen, sich dem Spiel zu viert auf ganz neue, frische Weise anzunähern und so zu unerwarteten Ergebnissen zu kommen. Das Repertoire reicht dabei von Mozart bis Britten und von Beethoven bis Bártok, und oft führt der Weg vom einen zum anderen über Solowerke oder Duos. Ein Beispiel für diese Programmgestaltung ist der Auftritt des quartet-lab bei „Musik im Riesen“, in dem Béla Bartóks Duos für zwei Violinen und eine kurze Improvisation zwischen Streichquartetten von Kurtág und Bártok platziert sind und ein Cello-Solo von Benjamin Britten sowie ein aktuelles Stück von Nico Muhly für verstärkte Viola und CD auf George Crumbs „elektrisches“ Streichquartett hinleiten. Zusammenstellungen wie diese sind oft ungewöhnlich und überraschend, und doch sind sie, wie Guy Dammann im Guardian schrieb, „nichts im Vergleich zu der Überraschung darüber, wie hier musiziert wird: in seiner lebhaftesten und glanzvollsten Form“.

Tamara Stefanovich

Klavier

Dass Tamara Stefanovich als Pianistin mit Werken des 20. Jahrhunderts bei „Musik im Riesen“ vertreten ist und darüber hinaus eine Masterclass im Rahmen von „Impuls“ leitet, gibt schon einen Hinweis auf zwei wesentliche Bereiche ihrer künstlerischen Tätigkeit. Zum einen hegt sie – wie Natalie Clein – eine besondere Vorliebe für die Werke heute lebender Komponisten und arbeitet unter anderem mit Pierre Boulez, Peter Eötvös und György Kurtág zusammen. Zum anderen gibt sie ihr Wissen nicht nur an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter, sondern leitet auch regelmäßig Education-Programme wie beim Klavierfestival Ruhr.

Unter den Dirigenten, Orchestern und Kammermusikern, mit denen Tamara Stefanovich auftritt, sind Esa-Pekka Salonen, Pierre Boulez und Vladimir Jurowski, das Cleveland Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra und das London Philharmonic Orchestra, Matthias Goerne und Leila Josefowicz. Zuletzt war sie mit dem MDR Orchester unter Kristjan Järvi und mit dem Asko | Schönberg Ensemble zu hören.

Vox Luminis, Lionel Meunier

Eine „köstliche, nachdenkliche Versunkenheit und ungezwungene Rhetorik, Einfachheit, intuitive Tempi und behutsame Akzentuierung“ attestierte Gramophone dem von Lionel Meunier geleiteten belgischen Gesangsensemble Vox Luminis, als dieses Heinrich Schütz’ „Musicalische Exequien“ einspielte. Auf der CD, die von Gramophone schließlich als Album des Jahres 2012 und in der Kategorie Baroque Vocal ausgezeichnet wurde, ist ein Ensemble zu hören, das seit seiner Gründung vor fast zehn Jahren einen ganz eigenen, lichtdurchfluteten Klang entwickelt und zu einem charakteristisches Profil gefunden hat. Das beginnt bei der Festlegung von Stücken bzw. Programmabfolgen und der Entscheidung darüber, in welchen Besetzungen gesungen wird, und es endet bei der Wahl des Aufnahmeortes – einer kleinen Kirche im belgischen Dorf Beaufays – und den gemeinsamen Abendessen nach den Aufnahmesessions.

Gegründet wurde das Ensemble für die Aufführung von Musik aus dem 16. bis 18. Jahrhundert 2004 von Studenten des Königlichen Konservatoriums in Den Haag. Seit damals besteht es in fast unveränderter Form und tritt auf Konzertbühnen und bei Festivals in ganz Europa auf. Im Februar 2013 erschien die bereits vierte, vielgelobte CD „English Royal Funeral Music“, doch nicht weniger eindrucksvoll sind die Konzerte des passionierten Live-Ensembles. Sie zeichnen sich durch Leidenschaft, großes Können und durch die Hingabe aus, mit der die Sängerinnen und Sänger ihre Begeisterung für Alte Musik mit dem Publikum teilen.

Gottlieb Wallisch

Klavier

„Der Vortrag ist von größter Natürlichkeit, Ehrlichkeit, vereint tänzerische und empfindsame Elemente, […]. Wallisch interpretiert nicht, sondern macht auf sensible Art Musik“, urteilte der Kritiker Karl Löbl über den Pianisten Gottlieb Wallisch anlässlich eines Konzerts mit Schubert-Sonaten. Das mag nicht nur für Schubert, sondern auch für das übrige – breit gefasste – Repertoire Wallischs gelten. Neben Klavierkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Rachmaninow, Johannes Brahms, Maurice Ravel und Erich Zeisl finden sich hier Kammermusik und Solowerke von Domenico Scarlatti, John Sarkissian und Leoš Janáček. Ebenso vielfältig ist auch die Liste derer, mit denen Wallisch bisher konzertierte, darunter Yehudi Menuhin, Giuseppe Sinopoli, Sir Neville Marriner, die Wiener Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, die Camerata Salzburg oder das Stuttgarter Kammerorchester.

Die jüngste CD-Veröffentlichung des Pianisten, „Mozart Mozart – Paris & Vienna, A Tale of Two Cities“ (2012), weist ihn als musikalischen Geschichtenerzähler aus, eine Qualität, die auch in dem von Wallisch initiierten Programm „Bad Boy of Music“ zum Tragen kommt. Mit George Antheil, auf dessen Musik und Lebenserinnerungen der „furiose Antheil-Abend“ basiert, rückt er einen Künstler ins Zentrum der Aufmerksamkeit, der das Geschichtenerzählen hervorragend (wenn auch nicht immer ganz wahrheitsgetreu) beherrschte.

Preise und Informationen

KARTENPREISE

Kategorie A: EUR 40,–

Ermäßigt Kategorie A: EUR 25,–

Kategorie B: EUR 25,–

Ermäßigt Kategorie B: EUR 15,–

Kinder bis zum 15. Geburtstag: EUR 10,– pro Konzert (ausgenommen Kombiticket)

 

Kombiticket für alle Konzerte: EUR 180,–

Ermäßigt: EUR 135,–

 

Ermäßigung für Studenten und Ö1 Club-Mitglieder mit Ausweis

Einführungsgespräche jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn

Veranstaltungen in der Eingangshalle der Swarovski Kristallwelten: freie Platzwahl

 

KUNST – KULINARIUM – KONZERT

17 Uhr Aperitif und Kunstführung in den Swarovski Kristallwelten

18:30 Uhr Dreigängiges Menü im CAFÉ-terra (exkl. Getränke)

20 Uhr Konzertbesuch mit Ticket in Kategorie A

Preis: EUR 90,– (ermäßigt EUR 85,–)

Findet am Do., 08. und Fr., 09. Mai statt

Buchbar telefonisch unter +43 (0)5224 51080 3841

 

KARTENVERKAUF

Tickets erhältlich bei allen oeticket Vorverkaufsstellen, im oeticket Center Innsbruck, Tel. +43 (0)512 341034 und auf www.oeticket.com.

 

TAXISERVICE WATTENS – INNSBRUCK

Jeweils 15 Minuten nach Ende des letzten Abendkonzerts von Wattens nach Innsbruck (Marktplatz) zum Spezialpreis von 5 Euro pro Person.

 

 

INFORMATION

Swarovski Kristallwelten

6112 Wattens, Austria

Tel. +43 (0)5224 51080 3841

swarovski.events@swarovski.com

www.kristallwelten.com/musik

Weiterführende Links:
www.kristallwelten.com/musik