31.01.2012 07:41 am Freitag, 3. Februar, um 20 Uhr

„Es kommt bei dieser Musik alles auf das Gefühl an“ - Afrika im Exil Julian Argüelles mit der hr-Bigband beim Jazzfest der HfMDK

Julian Argüelles

Von: Isabel Schad

Der ehemalige Saxofonist der hr-Bigband, Julian Argüelles, kommt mit seinem Bruder Steve für ein Projekt zurück. Der Abend wird eine mitreißende Hommage an die Musik wichtiger Vertreter der südafrikanischen Jazzszene werden, die in den 60er Jahren vor dem Apartheid-Regime nach England geflüchtet waren.

Die Brüder Argüelles präsentieren nun deren Musik beim Jazzfest der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst am Freitag, 3. Februar, um 20 Uhr.

„Es kommt bei dieser Musik alles auf das Gefühl an“, sagt Julian Argüelles, der das Projekt initiiert hat. Er begibt sich auf die Spuren südafrikanischer Musiker um den Pianisten Chris McGregor und den Saxofonisten Dudu Pukwana, die 1964 in London Zuflucht vor der Apartheid-Politik suchten.

In der britischen Hauptstadt stießen sie auf eine Jazzszene, die gerade dabei war, sich von ihren amerikanischen Vorbildern zu lösen, und die die tanzbaren Rhythmen und folkloristischen Themen der Südafrikaner bereitwillig aufnahm.

In den 80er Jahren lernten Julian und Steve Argüelles als Mitglieder von Chris McGregors Bigband „Brotherhood of Breath“ die spezifische Musikalität der südafrikanischen Künstler persönlich kennen. Argüelles‘ Bearbeitungen ihrer Musik für die hr-Bigband feiern das Leben und gehen „vom ersten Moment an in die Beine“, wie die Gießener Allgemeine schrieb.

Afrika im Exil - Steve Argüelles, Schlagzeug
Julian Argüelles, Leitung

Datum: Freitag, 3. Februar 2012, 20 Uhr
Ort: Jazzfest der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Eschersheimer Landstraße 29-39, Frankfurt
Karten: 17 Euro unter Telefon (069) 155-2000

Isabel Schad


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