31.01.2012 08:03 spielt sie am Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr

Eine Amerikanerin in Frankfurt - Lunchkonzert mit Alisa Weilerstein - Lunchbuffet unter dem Motto „Hamburger und Frankfurter“

Zu Gast beim Lunchkonzert: Die Cellistin Alisa Weilerstein

Von: Hanni Warnke

Mit der Cellistin Alisa Weilerstein ist die diesjährige „Artist in Residence“ des hr-Sinfonieorchesters zu Gast bei den Lunchkonzerten. Gemeinsam mit Barnatan Inon (Klavier) und Jochen Tschabrun (Klarinette) spielt sie am Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr, im hr-Sendesaal Werke von Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven und Samuel Barber.

Im Anschluss serviert der hr-Küchenchef das Lunchbuffet, das unter dem Motto „Hamburger und Frankfurter“ steht. Eine Aufnahme des Konzerts wird am Donnerstag, 8. März, um 20.05 Uhr in hr2-kultur gesendet.

Alisa Weilerstein wurde 1982 in Rochester geboren. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Cellospiel, mit 13 gab sie ihr Debüt beim Cleveland Orchestra. Die Intensität und Spontaneität ihres Spielens machen die Amerikanerin zu einer der gefragtesten Cellistinnen ihrer Generation.

Mit ihren Eltern, dem Ersten Geiger des „Cleveland Quartet“ Donald Weilerstein und der Pianistin Vivian Hornik Weilerstein, tritt sie als „Weilerstein Trio“ auf. Ihr Bruder ist der Geiger und Dirigent Joshua Weilerstein. Barnatan Inon – Jahrgang 1979 – lebt seit 2006 in Amerika. Seine Debüts feierte er mit den großen Orchestern von Cleveland, Philadelphia, San Francisco und Houston.

Daneben ist er als Kammermusiker auf vielen Festivals zu Gast. Jochen Tschabrun wurde 1974 geboren und studierte am Mozarteum in Salzburg und an der Hochschule der Künste in Berlin. 1996 war er stellvertretender Soloklarinettist der Berliner Symphoniker, seit 1997 ist er Soloklarinettist beim hr-Sinfonieorchester.

Mit Brahms, Beethoven und Barber präsentieren die Musiker ein spannendes Programm. Die 5. Cellosonate von Beethoven und das Brahmssche Klarinettentrio entstanden in den jeweiligen letzten Schaffensphasen der Komponisten und zeichnen sich durch eine sehr verdichtete, intensive musikalische Ausdrucksstruktur aus.

Barber schrieb seine Cellosonate im Alter von 22 Jahren und zeigte besonders in dieser Komposition seine Verehrung für Brahms und dessen expressive Musik.

Konzertkarten für 16 Euro (mit Lunch 42 Euro) gibt es beim hr-Ticketcenter (Telefon 069/155-2000), an Vorverkaufsstellen und – soweit vorhanden – an der Tageskasse.

Hanni Warnke

hwarnke@hr-online.de