26.06.2016 08:34 Der Eintritt ist frei!

Die musikalische Reisegesellschaft - STIMMEN on Tour und alle dürfen dabei sein

Maarja Nuut aus dem Norden Estlands

Maarja Nuut aus dem Norden Estlands verknüpft die alten Klänge der Dörfer mit Live-Elektronik und Loop-Ästhetik. Foto: Veranstalter

Von: GFDK - Redaktion

Mit großen Schritten nähert sich das STIMMEN-Festival und wie schon in den beiden Vorjahren geht auch 2016 eine musikalische STIMMEN-Gesellschaft zuvor auf die Reise, um auf die kommenden Konzerte und Festivalwochen einzustimmen: „STIMMEN on Tour“ heißt der Festival-Prolog vom 3. bis 10. Juli, der sich einmal mehr auf den Weg nach Binzen zum Rathaus, ins Liestaler Kulturhotel Guggenheim und in den Werkraum Schöpflin in Lörrach-Brombach macht.

Erstmals in diesem Jahr macht die Tour halt im Café Verkehrt in Murg-Oberhof und in der Fondation Fernet-Branca im elsässischen Saint-Louis – es wird also eine richtige Dreiland-Tournee und das selbstverständlich mit reichlich guter Musik im Gepäck. Mit dabei sind in diesem Jahr Luke Jackson, Maarja Nuut und Ciaran Lavery drei junge Singer-Songwriter aus England, Estland und Nordirland, die es definitiv zu entdecken lohnt.

Das Besondere an „STIMMEN on Tour“: Für die Konzerte gibt es keine Tickets, sondern es gilt: Der Eintritt ist frei!

Luke Jackson, Maarja Nuut und Ciaran Lavery – die musikalische Reisegesellschaft

Luke Jackson, der junge Mann aus Canterbury, ist eine der großen Neuentdeckungen der britischen Folkszene: Mit einer warmen, vibratoreichen Stimme gesegnet, überzeugte Jackson bereits die Oysterband und Marillion, die ihn als Opener buchten. Mark Radcliffe von der BBC stellte fest: „Er erinnert mich an Jeff Buckley, und das kann nur Gutes bedeuten.“

Wagemutig verknüpft Maarja Nuut, die Frau aus dem Norden Estlands die alten Klänge der Dörfer mit Live-Elektronik und Loop-Ästhetik, bündelt die Tradition des Geschichtenerzählens und die Tanzmelodien mit Minimalismen. Ihre packenden Auftritte erzeugen einen unwiderstehlichen Sog: Über den geschichteten, kreisenden Violinen tritt sie mit ihrer lyrisch zarten bis schneidenden Stimme in Dialog mit sich selbst.

Mit seiner empfindsamen, hellen Stimme, in der auch ein paar rostige Widerhaken mitschwingen, mit einer relaxt gezupften Gitarre und Texten, die bittersüß zwischen Traurigkeit und Hoffnung pendeln, erzeugt Ciaran Lavery aus dem nordirischen County Antrim seelische Erschütterungen beim Hörer. „Voller Ehrlichkeit und Gefühle, die sich nicht vortäuschen lassen“ (Hot Press).