26.10.2013 09:00 22 Jazzformationen an 4 Tagen hautnah erleben

Auf dem Jazzfest Berlin 2013 verschmelzen vom 31.10. - 3.11. Kulturen und Ausdruckswelten - Afrika als zentrales Thema

John Scofield und seine Band Ueberjam verleihen der Hauptbuehne auf dem Jazzfest Berlin 2013 besonderen Glanz

John Scofield und seine Band Überjam verleihen der Hauptbühne auf dem Jazzfest Berlin 2013 besonderen Glanz .© Nick Suttle

Joachim Kuehn eroeffnet das Jazzfest Berlin 2013

Bild 2: Joachim Kühn © Steven Haberland

Joachim Kuehn entwickelte ein afrikanisches Projekt fuer das Jazzfest Berlin 2013

Bild 3: Auszug aus dem Film "Transmitting" mit Joachim Kühn © Christoph Hübner

Monika Roscher Bigband tritt auf dem Jazzfest Berlin 2013 auf

Bild 4: Monika Roscher Bigband © Daniel Delang

Christian Scott ergruendet sein afrikanischen Wurzeln

Bild 5: Christian Scott © Adrian Scott

Pharoah Sanders ist eine Jazz-Ikone

Bild 6: Pharoah Sanders © Quentin Leboucher

Von: GFDK - Jazzfest Berlin - 6 Bilder

Das Jazzfest Berlin 2013 blickt nach Afrika und setzt besondere Akzente mit Eigenproduktionen und der Zusammenführung unterschiedlichster Stile und Generationen.

Das Jazzfest Berlin 2013 – veranstaltet von den Berliner Festspielen – findet vom 31. Oktober bis zum 03. November statt. An vier Tagen werden 22 Jazzformationen in 19 Veranstaltungen zu erleben sein. Der künstlerische Leiter Bert Noglik schafft auch in seiner zweiten Festivalausgabe ein Spannungsfeld unterschiedlicher thematischer Magnetpunkte mit zahlreichen Verbindungslinien.

Eröffnet wird das große Jazztreffen am 31. Oktober mit einem speziell für das Jazzfest Berlin entwickelten Projekt: „Gnawa Jazz Voodoo“ des Pianisten Joachim Kühn und seiner Africa Connection mit Jazz-Ikone Pharoah Sanders. Die Afrika-Thematik reflektiert auch der junge Trompeter Christian Scott, der ausgehend von seiner Heimat New Orleans seine afrikanischen Wurzeln ergründet. Bereits am Vorabend zum Eröffnungskonzert, am 30. Oktober, wird in das Akfrika-Thema mit einer Podiumsdiskussion und der Vorführung des Filmes „Transmitting“ eingeführt.

Festival in Deutschland

Eine Kernkompetenz des Jazz, Verbindungen zwischen unterschiedlichen Kulturen und Ausdruckswelten herzustellen, manifestiert sich auch in weiteren Konzerten des Jazzfest Berlin 2013 im Haus der Berliner Festspiele: Abraham Inc. heißt die Band von David Krakauer, Fred Wesley und DJ Socalled, die Jazz, Klezmer, Funk, Soul und HipHop in einen Strudel vitalen Musizierens versetzt. Überraschend unkonventionelle Klänge im Großformat bringt das Projekt „Wunderkammer XXL“ der hr-Bigband mit den Tastenkünstlern Michael Wollny und Tamar Halperin auf die Festivalbühne. Dort wird auch Michael Riessler sein Projekt „Big Circle“ präsentieren und die junge Monika Roscher Bigband wird zum ersten Mal bei einem großen deutschen Jazzfestival zu erleben sein. Mit den Auftritten des Gitarristen John Scofield mit seiner Überjam Band sowie der Drummer-Legende Jack DeJohnette mit Don Byron wird den Konzerten auf der Hauptbühne besonderer Glanz verliehen. Auf der Seitenbühne sind dann Schlagzeuger zu erleben, die auf gänzlich neuen Pfaden wandeln: Jaimeo Brown und Dafnis Prieto mit ihren Bands.

Ergänzend zu den Abenden im Haus der Berliner Festspiele finden wieder Konzerte in der Akademie der Künste am Hanseatenweg statt – dort mit einem Special für und mit dem Jubilar Ernst-Ludwig Petrowsky, der „Berlin Suite“ von Gebhard Ullmann sowie den Formationen Christopher Rumble und Food. Im Quasimodo werden junge Bands aus Großbritannien und aus Polen zu erleben sein: die Sons of Kemet um den Senkrechtstarter Shabaka Hutchings sowie das Michał Wróblewski Trio, das als Special Guest den prominenten Trompeter Terence Blanchard mitbringt.

Festival in Berlin

Im A-Trane gibt es ein „Tribute to Jutta Hipp“ mit der Band um die Saxophonistin Ilona Haberkamp sowie eine Hommage à Chet Baker mit einer deutsch-französischen Besetzung um den Bassisten Riccardo Del Fra. Jazz & Poetry – ein neues Programm mit Christian Brückner – sowie „Jazz für Kinder“ zählen auch in diesem Jahr zum Portfolio des Festivals.

Festivalzentrum des Jazzfest Berlin 2013 ist das Haus der Berliner Festspiele. Weitere Spielorte sind das Quasimodo, das A-Trane, sowie die Akademie der Künste am Hanseatenweg, die auch in diesem Jahr wieder Kooperationspartner ist. Die Konzerte des Festivals, an dem sich die ARD-Rundfunkanstalten und Deutschlandradio Kultur beteiligen, werden aufgezeichnet und teilweise live übertragen. Förderer und Unterstützer einzelner Projekte sind die Bundeszentrale für politische Bildung und das Polnische Institut.

 

Der Kartenvorverkauf des Jazzfest Berlin 2013: www.berlinerfestspiele.de/jazzfest oder +49-30-254 89 100.

 

 

Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin

www.berlinerfestspiele.de