01.04.2015 08:15 »Pelléas et Mélisande«

Ab Ostermontag in der Staatsoper Hamburg: 4 Vorstellungen von Debussys Oper unter der Leitung von Simone Young

Christiane Karg singt die Melisande

Christiane Karg singt die Mélisande. © Gisela Schenker

Pelleas et Melisande

Pelléas et Mélisande © Brinkhoff-Mögenburg

Von: GFDK - Anja Bornhöft

Abgeschottet von der Außenwelt lebt die Familie des alten Königs Arkel auf dem düsteren Schloss Allemonde. Ein Lichtblick ist Mélisande: Die Frau scheint nicht von dieser Welt. Golaud, Sohn des Königs, ist von ihr verzaubert. Er nimmt sie mit auf das Schloss, doch ihr Wesen bleibt ihm fremd. Sie fühlt sich zu seinem Bruder Pelléas hingezogen, der ihre Gefühle erwidert und sie zu verstehen scheint. Er weiß, dass diese Liebe nicht sein darf und will dem eifersüchtigen Golaud zuliebe das Schloss verlassen, doch nicht ohne Mélisande noch ein letztes Mal zu sehen – nicht ahnend, dass sie auf eine Katastrophe zusteuern…

Claude Debussy schuf mit seiner einzigen Oper ein Meisterwerk des musikalischen Impressionismus und ein berührendes Drama, das sensible Einblicke in das Seelenleben seiner Figuren gewährt. Am Ostermontag, dem 6. April 2015, nimmt die Staatsoper das Werk in der Inszenierung von Willy Decker wieder auf. Der Regisseur setzte den Fokus in seiner einfühlsamen Deutung auf die seelischen Vorgänge der Protagonisten und fand dafür poetische Bilder.

Konzert in Deutschland

Unter der musikalischen Leitung von Simone Young ist in vier Vorstellungen eine erstklassige Besetzung zu erleben. Christiane Karg singt die Mélisande. Die Künstlerin zählt zu den gefragtesten jungen Sängerinnen Deutschlands und gilt als eine der besten Interpretinnen dieser Rolle. Die Sopranistin, deren internationale Karriere im Opernstudio der Staatsoper Hamburg begann, sang diese Partie mit großem Erfolg in einer Neuproduktion der Oper Frankfurt in der Regie von Claus Guth.

Konzert in Hamburg

Giuseppe Filianoti, dem Hamburger Publikum als Idomeneo, Hoffmann, Faust oder Jacopo Foscari bekannt, gibt sein Rollendebüt als Pelléas. Er feiert mit den großen Partien seines Fachs weltweit Erfolge und gastiert regelmäßig an den Opernhäusern in Kulturmetropolen wie Mailand, New York, London oder Paris. Jean-Philippe Lafont, der im Oktober als Frère Dominique in »Jeanne d‘Arc au bûcher« in Hamburg auftrat, ist als Golaud zu Gast. Wolfgang Schöne übernimmt die Partie des Arkel. Außerdem singen Renate Spingler (Geneviève) und Stanislav Sergeev (Un médecin / Le Berger).

Vorstellungen: 6. April, 18.00 Uhr, 10., 15. und 18. April 2015, 19.00 Uhr

Karten für 5 bis 107 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

Anja Bornhöft
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hamburgische Staatsoper GmbH
Große Theaterstraße 25
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