21.01.2014 08:46 Die Oscar® Verleihung findet am 2. März in L.A statt

Vier Oscar®-Nominierungen für Stephen Frears' hinreißende Komödie PHILOMENA

Oscarnominierung fuer Philomena

Die fromme, warmherzige ältere Dame (Judy Dench) und der zynische Reporter ((Steve Coogan) bilden ein kurioses Team, Fotos: Universum Film

Philomena von Stephen Frears erhaelt 4 OscarnominierungenPhilomena - nach einer wahren GeschichtenPhilomena - bald im Kino
Von: GFDK - Universum Film

Bei der heutigen Bekanntgabe der Oscar®-Nominierungen ist Stephen Frears' hinreißende Komödie PHILOMENA gleich viermal bedacht worden. Nicht nur geht PHILOMENA in das Rennen um die Königsdisziplin Bester Film des Jahres, auch die herausragende Judi Dench kann auf den Academy Award als Beste Hauptdarstellerin hoffen.

Weiterhin sind Steve Coogan und Jeff Pope für das Beste Adaptierte Drehbuch nominiert sowie Alexandre Desplat für die Beste Filmmusik.  Philomena ist eine wunderbare Tragikomödie um eine Frau, die sich 50 Jahre nachdem sie gezwungen wurde, ihr Baby adoptieren zu lassen, zusammen mit einem Journalisten auf die Suche nach ihrem Sohn macht.
 
Die Verleihung der Oscars® findet am 2. März 2014 in Los Angeles statt.

mit Judi Dench und Steve Coogan
Regie: Stephen Frears
Drehbuch: Steve Coogan und Jeff Pope
 
 
Kinostart: 27. Februar 2014   
 
Er hat auf höchster politischer Ebene mitgemischt. Menschelnde Schicksalsstorys öden ihn an. Aber als die fast 70jährige Philomena Lee (Judi Dench) dem arroganten Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan) ihre Lebensgeschichte anvertraut, wittert er eine Story: Als Teenager wird Philomena im streng katholischen Irland der fünfziger Jahre ungewollt schwanger. Zur Strafe kommt sie in ein Kloster, in dem sie ihren unehelichen Sohn zur Welt bringt und gezwungen wird, ihn zur Adoption freizugeben. 50 Jahre lang schweigt Philomena aus Scham. Jetzt bittet sie Martin um Unterstützung bei der Suche nach ihrem Kind.

Philomena - auf der Suche nach einem Skandal
 
Während ihrer gemeinsamen Reise auf den Spuren der Vergangenheit prallen zwei Welten aufeinander: Die fromme, warmherzige ältere Dame und der zynische Reporter bilden ein kurioses Team. Trotz aller Gegensätze freunden sie sich an – und stoßen im Verlauf ihrer Nachforschungen auf einen unfassbaren Skandal …
 

Philomena Basiert auf einer wahren Geschichte
Basierend auf dem Roman „The Lost Child of Philomena Lee“ von Martin Sixsmith  erzählt Regisseur Stephen Frears („Die Queen“, „High Fidelity“, „Gefährliche Liebschaften“) in PHILOMENA die wahre Geschichte einer erschütternden Spurensuche und gleichzeitig von der umwerfend komischen Annäherung zweier grundverschiedener Menschen. So ist eine hinreißende Komödie entstanden, die gekonnt die Balance zwischen typisch britischem Humor und bewegendem Drama hält. Als ungleiches Paar glänzen Oscar®-Preisträgerin Judi Dench („James Bond 007 – Skyfall“, „Shakespeare in Love“) und Starkomiker Steve Coogan („The Look of Love“, „24 Hour Party People“), der gemeinsam mit Jeff Pope auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet.
 

Rezension Kino.de

Regisseur Stephen Frears kehrt mit dieser ebenso herzerfrischenden wie -ergreifenden Tragikomödie zur Hochform von "Die Queen" zurück und inszeniert mit Judi Dench eine mindestens ebenso charismatische und sympathische Schauspielgröße wie damals Helen Mirren in der Titelrolle. Er und die Drehbuchautoren Steve Coogan und Jeff Pope greifen ein brisantes und bitterernstes Thema auf, die Misshandlung in der katholischen Kirche, das bereits Peter Mullan in seinem Drama "Die unbarmherzigen Schwestern" behandelte.

Thema Mißhandlung in der katholischen Kirche

Das Trio zieht es aber ganz anders auf: als charmanten Crowdpleaser, in dem die Balance zwischen Tragik und Komik perfekt austariert ist und Dench und Coogan (er ist auch Produzent) als gegensätzliche Typen wunderbar harmonieren. Ihre Philomena Lee ist eine resolute, lebenlustige Frau aus einfachen Verhältnissen, Coogans zynischer, frisch arbeitslos gewordener Fernsehjournalist hilft ihr, den Sohn wieder zufinden. Das Buch des Journalisten, Martin Sixsmith, diente als Grundlage, die vom Autoren-Duo kräftig zugespitzt wurde. So prallen Philomenas Naivität und Gläubigkeit auf seinen Intellekt und Zynismus. Die sich daraus ergebenden pointierten Dialoge sind herrlich. Dennoch wird Philomena nie als Landei verunglimpft, im Gegenteil, in einer der gelungsten Szenen überrascht sie ihr Gegenüber mit ihrem offenen Bekenntnis zum Spaß am Sex.

Die Komik verdeckt jedoch nie die Tragik

Sorgfältig realisierte Rückblenden lassen Philomenas Schmerz nachempfinden, als sie als ledige junge Mutter mitansehen muss, wie die Nonnen ihr Kind einem wohlhabenden Paar übergeben. Die Recherche-Reise des ungleichen Duos führt über die irische Provinz nach Washington und wieder zurück. So könnte man den von Robbie Ryan schön und unaufdringlich aufgenommenen Film auch als Buddy-Roadmovie beschreiben, an dessen Ende Versöhnung steht und der Zuschauer gerührt und beglückt aus dem Kino geht. hai. Quelle: kino.de

 
Schmidt Schumacher Presseagentur hat die Pressebetreuung zu PHILOMENA übernommen. Bei Fragen und Wünschen erreichen Sie die Agentur per Email: info@schmidtschumacher.de.