03.04.2013 08:00 Adaption der Saga in 3D

Kinostart 11.4.2013: "Thor - Ein hammermäßiges Abenteuer" - Animationsspektakel für die ganze Familie von Óskar Jónasson, Toby Genkel und Gunnar Karlsson

"Thor - Ein hammermäßiges Abenteuer" - Animationsspektakel für die ganze Familie von Óskar Jónasson, Toby Genkel und Gunnar Karlsson

Bild 1-6 (c) Koch Media

Von: GFDK - Kino.de - 6 Bilder

Der tölpelhafte Bauernjunge Thor leidet darunter, dass sich sein Vater Odin, Gott aller Götter, vorzugsweise mit Freya, Göttin der Liebe, in Walhalla vergnügt, anstatt sich um seinen Sohn zu kümmern. Als Thor durch Zufall in den Besitz eines Hammers kommt, der nicht nur sprechen kann, sondern auch magische Kräfte besitzt, avanciert der liebenswerte Verlierer nach und nach zum strahlenden Helden, der es versteht, der Macht des Bösen in Gestalt der hässlichen Unterwelthexe Hel Einhalt zu gebieten.

Jetzt haben auch die ganz kleinen Kinozuschauer die Chance, in die aufregende Welt der nordischen Sagen einzutauchen. Wie der Untertitel "ein hammermäßiges Abenteuer" schon erahnen lässt, handelt es sich bei dieser neuen Ausgabe von "Thor" allerdings um eine mit kindgerechter Action angereicherte, komödiantische Variante, die obendrein mit dreidimensionaler Animationstechnik daherkommt. Die Macher dieser deutsch-irisch-isländischen Produktion, zu denen auch Toby Genkel ("Werner - Gekotzt wird später") zählt, etablieren Thor als sympathisch-tölpelhaften Bauernjungen, der darunter leidet, dass sich sein Vater, niemand geringerer als Odin, Gott der Götter, vorzugsweise mit Liebesgöttin Freya in Walhalla vergnügt, anstatt sich um seinen Sohn zu kümmern. Als Thor dann per Zufall in den Besitz eines magischen Hammers gerät, mausert sich dieser nach und nach vom bemitleidenswerten Loser zum strahlenden Helden, der es versteht, der Macht des Bösen in Gestalt der hässlichen Unterwelthexe Hel Einhalt zu gebieten. Für Jungen und Mädchen im Grundschulalter macht sicherlich der sprechende Hammer, der aussieht wie ein dicker Wurm mit Goldüberzug, ein Großteil des Filmvergnügens aus. Allerdings hat das Werkzeug eindeutig seine Stärken, wenn es fliegt und weniger in der Kommunikation. Weil dieser "Thor" grundsätzlich sehr dialoglastig ist, kommen die 3D-Effekte zu kurz, überzeugen aber in den entsprechenden Sequenzen, wenn etwa Thor mit Freundin Edda auf der Ziegenkutsche durch die Wolken düst. Das erinnert an den Rentierschlitten aus "Niko", was nicht verwundert, zeichnet doch Emely Christians mit ihrer Firma Ulysses als (ausführende) Produzentin verantwortlich, die auch schon die beiden Rentier-Animationsabenteuer realisierte. Optisch setzen die Macher weniger auf Fotorealismus als auf einfache, plakative Strukturen. Die Eislandschaft wirkt wie Pappmaschee und das Wasser wie schwarze Watte, während die Figuren ganz bewusst als Karikaturen ihrer berühmten Vorbilder angelegt sind. Für Lacher sorgen tumbe Riesen mit seltsamen Furzfeuerspielen, anzüglich wird es mit Hel, die ihre Hängebrüste in der Rüstung kaum verbergen kann, und Mitleid entwickelt man mit dem bösen Wolf, der wie eine ausgewachsene Variante von Scrat aus "Ice Age" aussieht und nicht pinkeln kann, wenn ihm jemand dabei zuschaut. In Sachen Komik kann "Thor" also immer wieder punkten und so auf spielerische Weise in kompakten 85 Minuten dem Nachwuchs ein bisschen nordische Mythologie näher bringen. lasso. Quelle: kino.de

Regie: Óskar Jónasson, Toby Genkel, Gunnar Karlsson

Sprecher im Original: Paul Tylak, Justin Gregg, Nicola Coughlan

Laufzeit: 86 min.

FSK: 6

 

Pressestimmen und weitere Links:

Offizielle Homepage:

http://www.thor-der-film.de/

Süddeutsche Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/app/service/kino/?action=artikel&id=99772924

 

Der Film kommt am 11.4.2013 in die Kinos. Im Verleih von Koch Media.